Mega-breiter Arbeitsbildschirm von Samsung

Als wir über Samsungs durchaus imposanten Stand im City Cube auf der IFA schlenderten, mussten wir kurz stutzen als wir eines der neuen Bildschirm-Modelle für den Arbeitsplatz sahen. Der C49HG90 kommt nicht nur im curved-Design daher, sondern verfügt über ein imposantes Seitenverhältnis von 32:9!

Das Modell war bereits auf der Gamescom in Köln als Spiele-Monitor zu sehen, allerdings macht er auch an einem typischen Arbeitsplatz auf jeden Fall einen sehr schicken Eindruck.

TVT.media GmbH - IFA 2017 101

In der Vertikalen verfügt der Monitor über die klassische HD Pixelanzahl von 1.080 Pixeln, in der Horizontalen allerdings über 3.840 Pixel, was der Ultra-HD-Breite entspricht. Oder anders formuliert, der Monitor ist ein doppelter Full HD-Monitor oder ein halbes Ultra-HD-Modell. Allerdings liegt der Preis mit knapp 1.500€ über dem von zwei klassischen HD-Monitoren.

Natürlich verfügt der Monitor über HDR (High Dynamic Range), wodurch sowohl dunkle, als auch helle Bereiche besser dargestellt werden, was insbesondere die Gamer zu schätzen wissen dürften. In die hintere Aufhängung ist zudem das sogenannte Arena Lighting integriert, das, ähnlich wie bei Philipps Ambilight, die Wand hinter dem Bildschirm entsprechend dem Geschehen auf dem Bildschirm farblich beleuchtet.

TVT.media GmbH - IFA 2017 099

Jetzt müssen wir nur noch die passenden Argumente finden, um unseren Chef zu überzeugen, dass wir dieses Teil unbedingt benötigen.

Quellen: bechtle.com, computerbase.de

 

Die IFA in Zahlen

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Neben den ganzen Rückblicken auf die Aussteller und deren Produkte, die es auf der IFA zu sehen gab, wollen wir auch mal einen Blick auf die genauen Zahlen werfen:

HARD FACTS

Die Innovationskraft und Markenvielfalt der IFA 2017 begeisterte gleichermaßen 253.000 Besucher. Getragen von einer erneut gestiegenen Fachbesucherzahl – mit einem Anteil von mehr als 50% aus dem Ausland – gehen Industrie und Handel sehr optimistisch in die verkaufsstärkste Zeit des Jahres, das Weihnachtsgeschäft. 1.805 Aussteller präsentierten auf einer vermieteten Ausstellungsfläche von 159.000 Quadratmetern ihre neuesten Produkte. Mit einem erwarteten Ordervolumen von 4,7 Milliarden Euro endete die weltweit bedeutendste Messe für Consumer und Home Electronics am 6. September in Berlin.

MEDIENINTERESSE

Journalisten aus mehr als 70 Ländern berichten über die Flut an IFA-Innovationen und die neuesten Techniktrends. Als Medienpartner hat die TVT.media GmbH Journalisten im Global Broadcast Center umfangreiches Bewegtbildmaterials zur Verfügung gestellt.

Wie riesig das mediale IFA-Interesse ist, zeigen die zahlreichen Anmeldungen von Sendeanstalten aus aller Welt im Global Broadcast Center: zum Beispiel die Nachrichtenagenturen AP und Reuters, öffentlich-rechtliche Sender der EBU in der Schweiz und die Privatsender der ENEX in Luxemburg. Zu den internationalen Sendeanstalten, die über die IFA berichten, zählen weiterhin Al Jazeera aus den arabischen Emiraten, Nine Network aus Australien, CCTV und Tianjin TV aus China, 01net TV, LCI, BFM TV und OUATCH.tv aus Frankreich, Eurosport, BeIn Sport und BBC aus Großbritannien, RAI aus Italien, NHK aus Japan, YTN und KBS aus Südkorea, IBA International aus Israel, TRT aus der Türkei und NDTV aus Indien sowie die amerikanischen Sender CNBC / NBC und CNN.

IFA GLOBAL MARKETS

Der wachsende B2B-Bereich mit den International Halls und den OEM/ ODM-Herstellern hat eine exklusive neue Heimat mit IFA Global Markets in der STATION Berlin. Die Ausstellungsfläche IFA Global Markets hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt und war ebenfalls komplett ausgebucht. IFA Global Markets ist damit Europas größter Sourcing Markt. 

IFA NEXT

Der überwältigende Erfolg von IFA NEXT hat alle Erwartungen übertroffen. Der neue Innovations-Hub der IFA hat vom ersten Messetag an gezeigt: Das Konzept, alles unter einem Dach zusammenzuführen, was zusammen gehört, ist vollends aufgegangen mit 130 Start-Ups sowie 70 Unternehmen, Allianzen, Organisationen und Forschungseinrichtungen. 

Quelle: IFA Pressemitteilung

Huawei-Smartphone mit KI-Chip

Huawei hat vor wenigen Wochen das Mate 10 Pro auf den Markt gebracht, doch anstatt der üblichen Ausstattungsmerkmale dominiert bei diesem Smartphone vordergründig nur ein Thema: Künstliche Intelligenz. Der eingebaute Prozessor Kirin 970 verfügt über eine NPU-Einheit (neural networking processing unit), bekannt als KI-Einheit. Auch Google setzt bei seiner neuen Hardware auf künstliche Intelligenz; sei es das Pixel-Smartphone oder der smarte Lautsprecher und auch der A11-Prozessor von Apple verfügt über eine NPU-Einheit.

Das Besondere an einem solchen Prozessor mit NPU Einheit ist, dass er mit neuronalen Netzwerken und maschinellem Lernen deutlich effizienter umgehen kann als gewöhnliche CPUs. Huawei behauptet sogar, dass der Kirin 970 solche Aufgaben 25-Mal effizienter bewältigt als herkömmliche Recheneinheiten.

Apple setzt seinen KI-Chip im iPhone X für die Gesichtserkennung ein und auch Huawei hat seine Kamera mit der Einheit für künstliche Intelligenz verknüpft. Dadurch kann das Smartphone erkennen, welche Szene gerade fotografiert wird und optimiert diese direkt vollautomatisch. Hierfür wurde die Technik mit bereits 100 Millionen Fotos trainiert.

Natürlich möchten wir euch die harten Fakten des Gerätes nicht vorenthalten. Bei der bereits erwähnten Kamera handelt es sich um eine Dual-Kamera mit je einer 12- und einer 20-Megapixel Kamera und zwei Bildprozessoren. Das Display kommt mit einer Größe von 6’’ und einer Auflösung von 2.160 x 1.080 Pixeln daher. Als Arbeitsspeicher stehen 6GB Speicher zur Verfügung und der interne Speicher bietet Platz für 128GB. Mit 4.000 Milliamperestunden findet sich derzeit kaum ein Akku auf den Markt, der mehr Energie aufnehmen kann.

Sehr praktisch ist zudem der PC Modus, mit welchen sich das Mate 10 Pro an einen Bildschirm anschließen lässt, ohne dass man hierfür eine Docking-Station benötigt. Alles in allem zeigt Huawei, dass sich der Handy-Markt von lediglich „smart“ hin zu „intelligent“ entwickelt und man sich keineswegs vor Google oder Apple verstecken zu braucht.

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Kuriositäten von der IFA

Zum festen Bestandteil dieses Blogs gehört inzwischen der fast schon traditionelle Blick auf die Kuriositäten, die es natürlich auch in diesem Jahr wieder auf der IFA zu finden gab.

Die Firma CVC hat zum Beispiel einen Haartrockner vorgestellt, um genau zu sein den „Profi Care Hair Dryer“, welcher die Haare besonders gleichmäßig trocknen soll. Leider können wir darüber hinaus nichts Genaueres über die Funktionsweise ergänzen, weil wir schlicht und ergreifend vom Design zu sehr abgelenkt sind und uns die ganze Zeit fragen, wer zur Hölle sich dieses Modell über den Kopf ziehen wird und wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass man beim morgendlichen Blick in den Spiegel glaubt Hui-Buh gegenüber zu stehen?!?

TVT Media - Profi Care Hair Dryer

Apropos Spiegel: Diesem könnt ihr in Zukunft einfach eure Musikwünsche äußern und er wird brav gehorchen – zumindest, wenn ihr euch für den HiMirror Plus+ entscheidet. Blöderweise verfügt der Spiegel auch über eine Zoomfunktion, welche auch die kleinsten Unreinheiten vergrößern kann – ob man dies will, bleibt fraglich. Dafür erstellt er aber kontinuierlich eine Analyse eurer Haut im zeitlichen Verlauf. Die passenden Kosmetik Tipps in Kombination mit den neuesten Fashion-News lassen sich natürlich auch auf den Spiegel projizieren!

Oder ihr fragt euren Spiegel vielleicht, was er von euren neuen Mode-Accessoires aus der Kollektion „Active Crystals“ hält. Diese wurden gemeinsam von Philipps und Swarowski entwickelt und kommen mit ziemlich viel Bling Bling daher. Um genau zu sein handelt es sich um USB-Sticks oder Kopfhörer in Herz- oder Schlossform, die mit glitzernden Steinchen besetzt sind. Laut Philipps wolle man hierdurch „den Markt luxuriöser und modischer Accessoires für den weiblichen Verbraucher“ erschließen. Ob diese doch sehr klischeebehaftete Hypothese zutrifft, dass Frauen Technik eher kaufen werden, wenn sie möglichst stark glitzert, darf abgewartet werden.

Bliebe noch der Doppelkinn-Entferner der Firma Rio zu erwähnen, welcher dank täglicher Vibrations-Anwendung die Problemzone am Kinn entfernen soll. Zugegeben, beim Betrachten des dazugehörigen Spots haben wir uns sehr amüsiert und in die 90er Jahre zurückversetzt gefühlt (ja, der Spot ist tatsächlich in 4:3 gedreht!). Dennoch sähen wir auch ohne Doppelkinn inzwischen nicht mehr so gut aus wie damals 😀

Quellen: notebooksbilliger.de, ksta.de

Alles Bestens gesichert – Sicherheits-Gadgets von der IFA

Rund um das Thema Sicherheit gab es auf der IFA auch wieder einige Gadgets zu bestaunen. Nicht fehlen darf auf jeden Fall die klassische Überwachungskamera. Die Zeiten, in denen noch umständlich Kabel verlegt werden mussten, um in seinem stillen Kämmerlein auf einen schwarz/weiß Monitor zu schauen, sind natürlich längst vorbei.

Zur Sicherung der eigenen vier Wände bietet die Firma Assmann inzwischen ein Komplettpaket bestehend aus einer 720p-Kamera, einem Bewegungssensor und zwei Kontaktsensoren für Haustür und Fenster. Alle Auffälligkeiten werden an die entsprechende App gesendet mit welcher man auch zu jeder Zeit Live in die eigene Wohnung schauen kann.

Etwas kompakter kommt die „Smartfrog Cam“ daher. In ihrem 7,6 x 11cm kleinen Gehäuse ist neben der Kamera noch ein Bewegungssensor, ein Lautsprecher und ein Mikrofon verbaut. Zudem bietet die Kamera eine Nachtsichtfunktion und kann damit sowohl als Einbruchschutz als auch als Babyfon eingesetzt werden. Eine WLAN Anbindung über die entsprechende App ist hierbei natürlich auch integriert.

Wer hingegen nur seinen Kühlschrank überwachen will, dem sollte die Smarter „Fridge Cam“ reichen. Diese lässt sich recht einfach im Kühlschrank anbringen und sendet ein entsprechendes Bild dessen inklusive aktueller Temperatur direkt aufs Handy.

TVT Media - Sicherheit

Die Firma Elgato aus München bietet neben dem „Window Guard“, welcher die Fenster überwachen kann und Erschütterungen registriert. Ebenfalls im Angebot: ein System namens „Eve Lock“, wobei es sich um ein KomeKit Türschloss handelt, welches mit verschiedenen Tür-Typen kompatibel sein soll. Dieses lässt sich sowohl per Siri als auch per Apple-Home oder Elgato-Eve App steuern und verriegelt die entsprechende Türe nach jedem Öffnen wieder automatisch oder öffnet diese auf Wunsch auch aus der Ferne. Komplettiert werden die Modelle mit dem Bluetooth-Rauchmelder Eve Smoke, welcher neben der klassischen Branderkennung auch regemäßig seinen eigenen Status überprüft und dank leistungsstarkem Akku 10 Jahre lang keinen Akkuwechsel erforderlich machen soll.

Auch wenn sich manch einer durch solch installierte Systeme sicherer fühlen mag, sei darauf hingewiesen, dass durch die Vernetzung auch wieder neue Angriffsmöglichkeiten entstehen. Ist der angebundene Router schlecht geschützt oder weist die installierte Software der Geräte mit den Jahren Sicherheitslücken auf, kann aus den Sicherheits-Gadgets auch schnell ein Sicherheitsrisiko werden.

Quelle: computerbild.de, heise.de

IFA-Trends für Musikliebhaber

Neben den ganzen 4K, UHD, und weiteren hochauflösenden Geräten, bei denen die Augen nicht mehr aus dem Staunen herauskamen, gab es auf der IFA aber natürlich auch wieder einiges, bei dem es sich lohnt die Ohren aufzusperren.

Ganz vorne mit dabei sind komplett kabellose InEar Kopfhörer. Selbst das Kabel, mit dem beide InEars bisher verbunden waren, gehört inzwischen der Vergangenheit an. So stellte Samsung die 2. Generation seiner Gear Icon X vor, Bang & Olufsen zeigte den BeoPlay E8 und JBL hat in dieser Kategorie das Modell „Free“ im Angebot. Ob das Wort Angebot in diesem Fall richtig gewählt ist bleibt fraglich – das günstigste Modell beginnt bei 150,-€ (Free) und steigert sich bis auf 300,-€ (Bang & Olufsen). Sonys WF-1000X liegen mit 219,-€ im Mittelfeld, verfügen aber über Noise-Cancelling, mit dessen Hilfe Außengeräusche unterdrückt werden.

 

Wer hingegen andere an seiner Musik teilhaben lassen will, für den gibt es eine ganze Reihe an Bluetooth- und WLAN-Lautsprechern zur Auswahl. Hierbei wird die Outdoor-Tauglichkeit immer stärker in den Fokus gerückt und auch die Laufzeiten konnten deutlich erhöht werden. Bis zu 20h Musikgenuss sind durchaus keine Seltenheit mehr und an Teufels „Rockstar Air“ lässt sich dank USB-Anschluss sogar noch das Smartphone laden. JBL will zudem durch eine extreme Robustheit hervorstechen: Stöße, Staub, Spritzwasser oder Feuchtigkeit sollen der Boombox nichts anhaben können. Sogar ein vollständiges Untertauchen soll mit dem Gerät möglich sein, allerdings hoffen wir, dass diese Situation beim Einsatz im Badezimmer nicht eintreffen wird und eher ein Kaufargument für den geneigten Synchronschwimmer sein soll.

TVT-Media---Teufel-Rockstar-Air

Im WLAN Bereich gibt es zudem die erfreuliche Nachricht, dass das Unternehmen DTS, welches vor allem für Tonsysteme in Kinos bekannt ist, einen Standard namens „Play-Fi“ herausgegeben hat, wodurch Musik-Liebhaber deutlich flexibler agieren können. Möchte man nun also Musik auf mehreren Lautsprechern von verschiedenen Herstellern, womöglich noch verteilt über verschiedene Räume, hören, stehen diesem Vergnügen nun keine Kompatibilitätsprobleme mehr im Wege. Onkyo hatte bereits zur IFA hierauf reagiert und einen Stereo Receiver mit DTS’ Play-Fi vorgestellt.

Das Lausprecher inzwischen nicht nur Musik ausgeben, sondern auch zuhören können, wissen wir spätestens seit Alexa- oder Google Home-Lautsprecher auf dem Markt zu finden sind. Die Klangqualität dieser Geräte ist hingegen eher als bescheiden einzustufen, was die Boxenhersteller aber bereits erkannt haben. Panasonic, Sony, Onkyo und JBL bieten Modelle, die sich im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Google Assistant verstehen; Harman/Kardon, Yamaha, Pioneer, Onkyo sowie alle Play-Fi fähigen Geräte sind auch mit Alexa kompatibel.

Unabhängig der rasanten technischen Entwicklungen in diesem Bereich scheint das Credo der Kölner Band Paveier aber weiterhin ungebrochen: „Wer die Musik bestellt, der bestimmt, was sie spielt“ – egal auf welchem Gerät und auch unabhängig vom Übertragungsweg 😉

Quelle: computerbild.de

Das smarte Home auf der IFA

Das „Internet der Dinge“ nimmt auf der IFA einen immer größeren Platz ein und bezüglich der Vernetzung verschiedenster Geräte scheint es kaum Grenzen zu geben. Dabei darf die Nutzung allerdings nicht zu kompliziert sein. Ein Hauptwunsch der Verbraucher sind kompatible Systeme, die möglichst einfach zu installieren sind, allerdings setzten die meisten Hersteller bisher auf ihre eigenen Systeme, was die Sache nicht gerade einfacher macht.

Im Fokus steht hierbei auf jeden Fall der Kühlschrank, von welchem aus sich bei Samsung z.B. auch der Saugroboter oder die Waschmaschine steuern lassen. Per Screen-Mirroring können zudem Inhalte des Smartphones auf die Kühlschrank-Vorderseite gebracht werden. Die Kühlschränke von LG hingegen sind mit WebOS oder Windows 10 ausgestattet und steuern andere Geräte über einen HubRobot. Hierüber kann neben der Waschmaschine und dem Saugroboter auch der Rasenmäher, die Soundanlage, der Herd oder die Klimaanlage gesteuert werden – die entsprechende Konnektivität natürlich wieder vorausgesetzt, welche sich größtenteils auf LG Geräte beschränken dürfte.

TVT Media - Samsung Media Hub

Bosch überwacht alle seine Geräte per Home Connect App. Die Anzahl der verknüpfbaren Geräte erweitert sich hierbei noch um Dunstabzugshaube, Kühltruhe und Kühlschrank (beides natürlich mit integrierter Kamera) bis hin zur Kaffeemaschine. Und die Tabs für den Geschirrspüler werden natürlich automatisch von der App nachbestellt.

Erste Hersteller experimentieren auch schon fleißig mit einer entsprechenden Sprachsteuerung, wie z.B. Boschs eigenes System Mykie. Eine Anbindung an Alexa und Google Home ist bei den meisten Herstellern allerdings nur noch eine Frage der Zeit. Letztere bergen allerdings das Risiko, dass die Services aus der Cloud stammen. Sollte ein Hersteller aus Rentabilitätsgründen diesen Service einstellen und die Verbindung zur Cloud lösen, muss man wohl doch wieder seine(n) Liebste(n) in Person rumkommandieren. Noch interessanter wird es beim Thema Sicherheit: Auf die Frage, wie lange für die angebotenen Geräte denn Software-Updates verfügbar sein werden, schaute man eher in ratlose Gesichter.

Quelle: computerwoche.de

Interessante Smartphones abseits des Mainstreams

Samsung, Apple, LG, Huawei – diese Namen fallen sicherlich als erstes, wenn es um das Thema Smartphone geht. Allerdings gab es auf der IFA in diesem Segment auch Underdogs zu bestaunen und die müssen sich keineswegs verstecken – insbesondere nicht, wenn es um den Preis geht.

TVT-Media---Archos-Wiko

Hier ist zum einen das Sense 55S des französischen Herstellers Archos zu erwähnen. Das Smartphone greift den Trend zum randlosen Display auf. 78% Prozent der Vorderseite besteht aus einem 5,5 Zoll großen Full HD-Bildschirm. Die Frontkamera ist in der unteren rechten Ecke angebracht, was ungewöhnlich erscheint, aber mit 5 Megapixeln ordentliche Bilder liefern dürfte. Die Kamera auf der Rückseite schießt hingegen Bilder mit 8 Megapixeln – oder besser gesagt: beide Kameras, da das Modell über eine Dual Kamera mit einer zusätzlichen Weitwinkel-Funktion verfügt. Mit 16GB internem Speicher und 2GB Arbeitsspeicher liegt das Modell im Mittelfeld, allerdings lässt sich der Speicher durch eine Micro SD erweitern. Oberklassen-Verdächtig ist hingegen der Medion QuadCore Prozessor, 3.000mAh Akku-Kapazität und Android 7.0. Nougat. Unschlagbar ist auf jeden Fall der Preis: Die UVP liegt bei 219,-€, womit sich Diskussionen über das Preis-Leistungs-Verhältnis erübrigen dürften.

Ein weiterer Interessanter Kandidat kommt aus dem Hause Wiko. Mit 64GB Speicher und 4GB sind beide Speichereinheiten des Wiko View Prime doppelt so groß wie beim Archos. Dafür müssen beim Display Abstriche gemacht werden. Im Gegensatz zur Full-HD Auflösung des Sense 55S verfügt das Wiko nur über 1.440 x 720 Pixel; dafür aber im 18:9 Format, welches wir bereits von Samsung und LG kennen. Auch ist der Snapdragon 430 Prozessor etwas schwächer, im Gegenzug wurde aber bei der Kamera geklotzt. Die Kamera auf der Rückseite liefert Bilder mit 16 Megapixeln, auf der Vorderseite befindet sich eine Dual-Kamera, welche sogar mit 20 Megapixeln ausgestattet ist, bei Weitwinkelaufnahmen muss man sich mit 8 Megapixeln begnügen. Auch hier ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar: 269,-€ sind mehr als fair für die gebotene Ausstattung.

Quelle: areamobile.de

Die neuesten Fernsehmodelle von der IFA

Größe, Tiefe und Auflösung sind weiterhin die drei Eigenschaften, mit denen Fernsehhersteller auf der IFA auftrumpfen wollten. Wem dies besonders gut gelungen ist und wie unglaublich dünn die neuen Modelle in der Realität tatsächlich sind, haben die Kollegen vom YouTube Kanal Enter Expo für uns getestet:

Fit auf der IFA

Vor 15 bis 20 Jahren hätten wir noch große Augen gemacht, wenn man uns berichtet hätte, wie viel Technik irgendwann mal in eine Uhr passt, die man trotz der vielen Funktionen am Handgelenk tragen kann, ohne einen Muskelkater zu bekommen:

GPS-Sensor, Höhenmesser, NFC-Chip, Pulssensor uvm. gehören inzwischen zum Standard einer Smartwatch und à propos Muskelkater: Mit den richtigen Apps auf der Uhr oder auf dem Fitness-Tracker könnte dieser doch wieder realistisch werden.

Fast schon ein Klassiker in dieser Kategorie ist Samsung Gear Fit. Die Gear Fit 2 wird nun noch durch ein Pro-Modell erweitert und bietet weitaus mehr als klassische Fitnessarmbänder. Das gerade einmal zweieinhalb Zentimeter breite Modell lässt sich sowohl mit Android-Geräten, aber auch mit iOS Modellen per Bluetooth verbinden, wodurch sich zahlreiche Apps laden lassen. Neben klassischen Fitness-Funktionen, wie z.B. Schritt- und Kalorienzähler oder die Aufzeichnung von Trainingsstatistiken, kann das Gerät dank seiner Wasserdichte bis 50m Tiefe auch zum Schwimmen und Tauchen verwendet werden.

Darüber hinaus können auch  WhatsApp Nachrichten oder Kalender-Erinnerungen angezeigt werden. Neuester Clou: Dank ordentlich internen Speicher lassen sich zudem Spotify-Playlisten offline auf das Gerät ziehen. Der Preis soll bei 199,-€ liegen.

Wem dies schon zu viel Technik oder Geld ist, den können wir an Medion verweisen. Hier gibt es Fitness-Armbänder bereits für 30,-€ (E1000) bzw. 60,-€ (S2000) – Distanzmesser, Kalorien- und Schrittzähler, Schlafüberwachung und Wecker inklusive.

TVT-Media---IFA-Fitnessarmband

Bei wem es eher stressig zugeht, dem raten wir zu Garmins Vivosport. Das schlanke Fitnessarmband ist in drei verschiedenen Farben erhältlich, passt seine Displayhelligkeit an die Umgebung an und kann zudem das individuelle Stresslevel berechnen.

Auch im Bereich der digitalen Vermessung gab es auf der IFA einiges zu bestaunen. Fitbit stellte die Aria 2 vor, eine Waage mit WLAN Funktion die nicht nur das Gewicht sondern auch den Körperfettanteil und die Muskelmasse misst und an die entsprechende App übermittelt. Die Waage ist zum Preis von ca. 130,-€ erhältlich. Nokia hat insgesamt drei Waagen im Portfolio, dessen Top Modell mit ähnlichen Funktionen wie die Aria 2 bei 180,-€ liegt.

Wem immer noch die nötige Motivation fehlt, sich sportlich zu betätigen, der sollte es vielleicht mit entsprechend motivierender Musik versuchen. Welche das genau ist, bleibt euch natürlich selbst überlassen, aber Fitbit hat auch Kopfhörer speziell für den schweißtreibenden Einsatz konzipiert. Die Stöpsel sollen besonders robust und wasserabweisend sein – letzteres gilt sowohl für Regen, aber auch für Schweiß. Und wer behauptet er könne aus Zeitgründen keinen Sport betreiben, kann die Kopfhörer auch an sein Smartphone anschließen und seine Telefonate dank eingebautem Mikrofon während der sportlichen Betätigung erledigen.

Smartphone-Highlights auf der IFA 2017

Über das mit Spannung erwartete Samsung Galaxy 8, welches bereits vor der IFA offiziell vorgestellt wurde, haben wir schon berichtet, aber wie versprochen wollen wir auch schauen, wer sonst noch versucht, ordentlich Marktanteile auf dem hart umkämpften Smartphone-Markt abzugreifen.

Das LG V30 braucht sich hierbei keineswegs zu verstecken und wurde von der Presse bereits hoch gelobt. Ein 6 Zoll großes, randloses OLED Display (18:9), eine Dual-Kamera mit der aktuell größten Blende, die eine Smartphone-Kamera aufweisen kann und einem Snapdragon 835 (um nur die wichtigsten Hard Facts zu nennen) bekommt man für die angesetzten 899€ einiges geboten. Zudem erfüllt das Smartphone 14 von 25 Militär-Standards und ist dank seiner Struktur aus Doppel-T-Trägern besonders robust.

Sony präsentierte gleich drei neue Modelle auf der IFA: Das XZ1 sowie das XZ1 Compact, welche eher in die Oberklasse einzuordnen sind sowie das XA1 Plus, welches sich eher in der Mittelklasse positioniert. Alle drei haben gemein, dass das Display weiterhin über zwei dicke Balken verfügt, um die Lautsprecher entsprechend verbauen zu können.

Die Besonderheiten beim XZ1 sind definitiv die Zeitlupenfunktion mit bis zu 960 Bildern pro Sekunde sowie die Motion-Eye Technologie, mit welcher 3D Scans angefertigt werden können. Wie beim LG V30 ist ein Sanapdragon 835 verbaut, welcher die Daten durch die 4GB Arbeitsspeicher und (erweiterbaren) 64GB internen Speicher jagt. Der Rahmen wurde im Vergleich zum Vorgänger stärker abgerundet, dennoch ist die Kombination aus großem Display und großem Rahmen auch eher was für große Hände.

Wem das 5,2’’ Display also zu groß ist, der kann auch zur kleineren Schwester XZ1 Compact greifen, welches den gleichen Prozessor und ebenfalls 4GB RAM verbaut hat, standardmäßig aber mit nur 32GB internen Speicher auskommen muss. Zudem liegt die Auflösung bei diesem Modell nicht im Full HD Bereich (1.080×1.920) sondern bei 720 x 1.080 Pixeln. Beide Modelle werden mit dem Betriebssystem Androi 8 Oreo ausgeliefert.

Wann genau die Mitteklasse-Variante, das XA1 Plus, auf den Markt kommen soll, hat Sony bisher nicht verraten, allerdings soll der Preis bei gerade einmal 350€ liegen. Bei der Displaygröße von 5,5’’ muss man hierbei keine Einschränkungen in Kauf nehmen, allerdings ist der Arbeitsspeicher geringer (3GB), der Prozessor etwas schwächer (Mediatek 6757) und nach einem kleinen HandsOn am Sony Messestand mussten wir feststellen, dass wir schon hochwertigere Telefone in der Hand gehalten haben.

Auch das neue Moto X4, welches sich wie Sonys XA1 Plus im Mitteklassebereich bewegt, ließ sich auf der IFA bewundern. Als erstes Modell der Smartphone-Serie verfügt das X4 nun auch über eine Dual-Kamera und ist beidseitig mit Glas bedeckt. Das 5,2’’ große Display verfügt über eine Full-HD Auflösung. Interessant sind bei diesem Modell definitiv die Software Features, da das Smartphone mit Alexa ausgestattet ist und über ziemlich viele interessante Foto-Applikationen.

Fazit: Die Anzahl neuer Smartphones auf der IFA war wie erwartet recht hoch – die richtig großen Innovationen blieben allerdings aus. Neben den etablierten Herstellern haben aber auch kleinere oder unbekanntere Hersteller interessante Modelle im Angebot, welchen wir uns in einem der kommenden Posts eingehender widmen werden.

Quellen: areamobile.de, tagesspiegel.de, inside-handy.de

eHome Highlights

Wie ihr natürlich seit dem IFA Quiz aus einem unserer vergangenen Posts wisst, gibt es seit 2008 auch die sogenannte „Weiße Ware“ auf der IFA zu bestaunen.

Siemens zeigte den Backofen iQ500, der es innerhalb von fünf Minuten auf 175 Grad Celcius schafft. Und damit die Tiefkühl-Pizza noch schneller fertig wird, gibt es zudem eine Coolstart-Funktion, welche das Auftauen der Pizza oder ein entsprechendes Vorheizen überflüssig macht. Hingegen präsentierte Miele den Dialoggarer. In diesem sind Antennen verbaut, welche mit Hilfe eines entsprechenden Frequenzspektrums ihre Energie bis tief in die Lebensmittel eindringen lassen und der Ofen dadurch immer weiß, wie viel Energie das entsprechende Lebensmittel bereits aufgenommen hat. Miele selbst beschreibt dies ganz Bescheiden als die größte Revolution in der Küche seit dem Induktionsherd.

Auch bei den Kühlschränken gab es einige Neuheiten. Gorenje bringt eine Retro-Edition in neuen Farben auf den Markt, spart sich bei diesen Modellen im Gegenzug aber Gadgets, wie z.B. eine Vernetzung des Kühlschranks mit dem Internet. Optimal also für alle, bei denen das Design eher im Vordergrund steht als viele Features, deren Nutzen sich nicht immer auf den ersten Blick erschließen. Auch Samsung hat ein Modell im Angebot, das ohne Anbindung ans Internet auskommt, dafür aber über eine eigene CoolSelect Plus Zone verfügt. Bei dieser Zone handelt es sich um ein separates Fach im Kühlschrank, für welches eine separate Temperatur eingestellt werden kann. Der eigene Kühlkreislauf hierfür soll zudem die Übertragung von Gerüchen verhindern.

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Medion hingegen bietet das komplette Paket. Der Kühlschrank MD37345 verfügt über Kameras, die bei jedem Schließen der Tür ein Foto aufnehmen, so dass ein Blick auf das Smartphone genügt, um zu wissen, wovon man noch genug zu Hause hat, wenn man mal wieder ratlos im Supermarkt steht. Über das an der Türe angebrachte 21-Zoll-Touchscreen-Display lassen sich darüber hinaus Notizen schreiben, eine Einkaufsliste führen, welche sich natürlich mit dem Smartphone synchronisiert oder man erhält Hinweise über wichtige Termine im Kalender.

TVT.media GmbH - Saugroboter

Und natürlich wurde auch fleißig gesaugt auf der IFA. Boschs Saugroboter Roxxter lässt sich dank Alexa per Sprachbefehl steuern und saugt nur dort, wo er soll. Manuell lassen sich bei diesem Modell bestimmte Zonen ausschließen, um z.B. nicht unnötige viele Legosteine aus der Kinder-Spielecke aufzusaugen. Gleiches gilt auch für den Neanto Botvac D7 Connected. Dieser lässt sich neben Alexa auch noch per Apple Watch, dem Neato ChatBot für Facebook oder Google Home steuern. Und alle, die ihrem saugenden Helfer dennoch nicht trauen sollten, ob er seine Arbeit auch ordnungsgemäß verrichtet, dem empfehlen wir den Miele Scout RX2. Seine eingebauten Kameras senden ein Live-Bild in die dazugehörige App – eine staubsaugende Überwachungskamera sozusagen.

Quelle: computerbild.de

Fotos von der IFA

Wir von der TVT.media GmbH können nicht nur Fernsehen, was wir als Medienpartner der IFA bereits seit Jahren erfolgreich unter Beweis stellen dürfen – nein, die TVT.media GmbH kann auch Fotos 😀

Anbei findet ihr eine kleine Auswahl an Schnappschüssen, die wir auf unserem Rundgang über das Gelände geschossen haben – und ja: LGs Tunnel aus curved OLED Geräten war extrem beeindruckend. Aber schaut selbst!

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Samsung Galaxy Note 8

TVT Media - Samsung Galaxy 8

Da das neue Samsung Galaxy Note 8 mit viel Spannung erwartet wurde und zudem ja auch bereits vor der IFA offiziell vorgestellt wurde, widmen wir uns in einem ersten Beitrag diesem neuen Flaggschiff. Weitere Rezensionen über die neuen Modelle anderer Hersteller folgen in den nächsten Tagen und Wochen.

Viel war im Vorfeld spekuliert worden über das Samsung Galaxy 8, nachdem es mit dem Vorgängermodell auf Grund der bekannten Akku-Probleme nicht wirklich gut lief. Doch anstatt sich zu verkriechen, startete Samsung die Flucht nach vorne, was sich auch insgesamt an Samsung Ausstellungsfläche auf der IFA bemerkbar machte, welche das Motto „Klotzen nicht Kleckern“ zu haben schien, was aber in der Tat sehr positiv umgesetzt wurde.

Hier konnte auch das neue Galaxy 8 bestaunt werden, welches bei einem ersten HandsOn trotz des 6,3 Zoll großen Displays sehr gut in der Hand lag. Obwohl es nur 195 Gramm auf die Waage bringt, wirkte es nicht billig oder schlecht verarbeitet, das randloses Display mit einem Format von 18,5:9 trug sicherlich auch sein Übriges dazu bei.

Um die Kameraqualität unter Beweis zu stellen, könnte man mit dem Smartphone auf dem Samsung-Stand in eine Röhre fotografieren, dessen Lichtverhältnisse sich durch einen Schieberegler steuern ließen. Selbst bei nahezu abgedunkelter Röhre, lieferte das die 12MP-Kamera überzeugende Bilder. Weiterer Pluspunkt: Die Kamera ist perfekt ins Gehäuse integriert und weist keinen Buckel auf.

TVT Media - Samsung Galaxy 8 Fototest

Dennoch wird man nicht drum herum kommen die Linse in regelmäßig Abständen reinigen zu müssen, da der Fingerabdrucksensor ungeschickter Weise direkt neben der Linse positioniert wurde. Interessant ist zudem der mitgelieferte S-Pen. Zieht man diesen aus dem Gehäuse, öffnet sich automatisch das Menü des Stylus. Dort können verschiedene Quick-Aktionen ausgeführt werden, wie z.B. das Übersetzen kompletter Bereiche oder das Zeichnen von Nachrichten, und sogar im Sperrmodus lassen sich kurze Notizen festhalten.

Eingebaut wurde ein Akku mit 3.300mAh, 6GB RAM und 64GB ROM. Zudem lässt sich der Speicher mit einer Micro-SD-Karte sehr leicht erweitern. Insgesamt ist unser erster Eindruck sehr positiv, was man bei 999,-€ UVP aber durchaus auch erwarten darf.