Die Top 25 Erfindungen des Jahres

Das TIME Magazin hat eine Liste mit den 25 besten Erfindungen des Jahres erstellt. Neben bereits bekannten Produkten wie der DJI Spark Drohne, der VR Brille Oculus Go, Apples iPhone X und Nintendos Spielekonsole Switch haben es auch interessante Erfindungen wie z.B. Jibo auf die Liste geschafft.

Jibo ist ein lernfähiger Assistent bzw. ein Social Robot, der laut Herstellerangaben gerne mit Menschen kommuniziert und soziale Beziehungen formt. Aktuell plaudert er gerne über das Wetter, schießt Fotos oder gibt zum passenden Zeitpunkt einen Witz zum Besten. Im Gegensatz zu klassischen Sprachassistenten liegt der Focus hierbei nicht nur auf das reine Empfangen und Ausführen von Befehlen, sondern auf der sozialen Interaktion. Wie sich der lernfähige Roboter im Leben der Menschen etablieren wird bleibt abzuwarten, laut TIME Magazin hat er aber wohl allerbeste Chancen, bald als weiteres Familienmitglied zählen zu dürfen.

Ebenfalls in den Top 25 befindet sich eine Brille, die blinden Menschen ein Stück weit Sehkraft verleihen soll. Die eSight 3 nimmt HD Videos der Umgebung auf, vergrößert diese, erhöht den Kontrast und entwickelt mittels Algorithmen Signale, die auch blinde die Umgebung erfahrbar machen. Für knapp 10.000$ ist das Modell nicht ganz günstig, aber durchaus eine sinnvolle und auszeichnungswerte Erfindung.

Beim iPhone X waren die Redakteure von der Möglichkeit, das Smartphone mit ihrem Gesicht zu entsperren beeindruckt, die Oculus überzeugte dadurch, dass sie keine externen Devices benötigt und die bei der DJI Spark stieß die Möglichkeit Selfies per Drohne zu schießen auf Begeisterung.

Die Nintendo Switch hielt, was sie verspricht: Ein Konsole, mit der man überall spielen kann. In der Tat – mit der Switch kann man sowohl mobil zocken, dank Docking Station kann man das Spiel aber kinderleicht auf den Fernseher verlagern.

Wir empfehlen euch auf jeden Fall mal durch das komplette Ranking zu scrollen, jedem Technik-Pionier wird hierbei sicherlich das Herz aufgehen.

TVT Media - TIMES Cover

Quelle: rebelgamer.de, TIMESmagazine

 

 

Der richtige Kaufzeitpunkt für Weihnachtsgeschenke

Wer zum richtigen Zeitpunkt seine Weihnachtsgeschenke kauft, kann eventuell noch den ein oder anderen Euro sparen. Insbesondere bei Technik-Geschenken scheint es zumindest gemäß einer Preisanalyse von günstiger.de voraussagbare Zyklen zu geben. Das Online-Portal hat hierfür in den vergangenen zwei Jahren die Preise von über 1.500 Produkte analysiert.

Wer den Kauf eines Tablets oder Spielekonsole plant, der sollte am besten so schnell wie möglich zuschlagen, oder bis nach Weihnachten warten. Die Preise für Spielekonsolen können bis zum Fest der Freude noch um ca. 4-6% steigen, bei Tablets sind es ca. 2%.

Plant ihr hingegen die Anschaffung eines neuen Fernsehers, solltet ihr die Füße noch ein wenigen still halten. Kurz vor Heiligabend ist die Wahrscheinlichkeit am größten, hier noch ein Schnäppchen zu finden. Laut Preisanalyse sind Ersparnisse von bis zu 10% möglich.

Bei Smartphones verhält es sich hingegen ähnlich wie bei Tablets oder Spielekonsolen. Je früher das Kaufdatum liegt, desto günstiger kann die Anschaffung werden. Bis zu Weihnachten sind hier nämlich noch Preissteigerungen von bis zu 4% wahrscheinlich!

Quelle: focus.de

Drohnen Teil II – Die aktuelle Gesetzeslage

In unserem vergangenen Post haben wir verschiedene neue Drohnen-Modelle vorgestellt, die es auf der IFA in diesem Jahr zu sehen gab. Beim Betrieb solcher Drohnen gilt es aber die aktuelle Gesetzeslage zu beachten, welche in diesem Jahr klarer geregelt wurde. Anlass waren vorausgegangene Unfälle oder die Gefährdung Dritter, insbesondere beim Betrieb in Flughafennähe. Die aktuelle Regelung in Deutschland gestaltet sich wie folgt:

Versicherung:
Bevor ihr eure Drohne aufsteigen lasst, solltet ihr auf jeden Fall über eine Haftpflichtversicherung verfügen, die den Betrieb solcher Fluggeräte abdeckt. Hierbei ist es irrelevant, ob der Betrieb zu kommerziellen Zecken erfolgt oder reines Hobby ist. Die reguläre Haftpflichtversicherung deckt dies meist nicht ab, weshalb ihr euch beim Versicherer eures Vertrauen erkundigen solltet, welche Policen es hierfür gibt.

Kennzeichnung:
Jede Drohe mit einem Startgewicht von mehr als 250 Gramm muss mit der kompletten Adresse des Halters / Eigentümers gekennzeichnet sein. Darüber hinaus muss das Drohnen-Kennzeichen gut lesbar angebracht sein. Dieses muss zudem feuerfest sein, weshalb die Verwendung einer Aluminium-Plakette empfohlen wird.

Drohnen-Führerschein:
Ab einem Gewicht von 2kg ist ein Flugkundenachweis nötig, welcher für 5 Jahre gültig ist. Auch diese Regelung gilt sowohl für die kommerzielle, als auch die private Nutzung. Die Prüfung kann bei einer anerkannten Prüfungsstelle erfolgen.

Flug-Bereiche:
Geflogen werden darf maximal bis zur einer Höhe von 100m. Verboten ist der Flug außerhalb der Sichtweite, über Naturschutzgebieten oder Wohngrundstücken, es sei denn, der Wohngrundstücksinhaber hat dem zugestimmt oder das Gewicht der Drohne ist geringer als 250 Gramm und diese verfügt über keine Kamera und kann auch keine optischen oder akustischen Funk-Signale empfangen. Ebenfalls verboten ist der Flug im Umkreis von 1,5km von Flughäfen oder in Kontrollzentren, wenn eine Höhe von 50m überschritten wird. Auf ausgewiesenen Modellflugplätzen darf die maximale Flughöhe von 100m überschritten werden.

Für Modelle über 5kg muss eine Ausnahmegenehmigung eingeholt werden. Die Luftfahrtbehörde kann darüber hinaus auch zusätzliche Ausnahmeregelungen der weiter oben bzw. weiter unten genannten Punkte erteilen.

Zu folgenden Bereichen muss ein Sicherheitsabstand von mindestens 100m eingehalten werden:

  • Menschenansammlungen
  • Bundesfernstraßen, Bundeswasserstraßen und Bahnanlagen
  • Krankenhäuser
  • Unglücksorten, Katastrophengebieten und anderen Einsatzorten von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben
  • militärische Anlagen und Organisationen sowie mobile Einrichtungen und Truppen der Bundeswehr im Rahmen angemeldeter Manöver und Übungen
  • Industrieanlagen
  • Justizvollzugsanstalten, Einrichtungen des Maßregelvollzugs
  • militärischen Anlagen und Organisationen
  • Anlagen der Energie-Erzeugung und – Verteilung

Unter Sicherheitsaspekten erscheinen diese Vorgaben sinnvoll, zudem kann man sich nun auf eine einheitliche gesetzliche Regelung berufen, die klare Bedingungen schafft. Kommerzielle Betreiber, insbesondere aus dem Film- und TV-Bereich, haben allerdings ihren Unmut geäußert, da die Regelungen sie in ihrem Geschäftsbetrieb sehr stark eingrenzen.TVT Media - Drohnenverodnung

Quellen: drohnen.de, bmvi.de

Drohnen auf der IFA

In unserem letzten Post hatten wir bereits über die kleine Stars Wars Flugdrohnen berichtet, mit welchen man sich sogar Laser-Battle mit bis zu 12 Teilnehmern liefern kann. Auf der IFA waren aber auch die klassischen Drohnen-Hersteller vertreten, welche ihre neuesten Modelle präsentierten.

TVT.media GmbH - IFA 2017 061

Am bekanntesten ist hierbei sicherlich die Firma DJI, welche zwei neue Modelle vorgestellte. Als Nachfolger der Mavic-Drohne konnte man die Mavic Pro Platinum bestaunen, welche nicht nur leiser als ihr Vorgänger ist, sondern nun über eine Flugzeit von bis zu 30 Minuten verfügt. Die Kamera zeichnet in 4K und mit 30 Bilder pro Sekunde auf und liegt bei einem Neupreis von 1.300€. Ebenfalls neu im Angebot ist die Phantom 4 Pro Obsidian Edition. Diese ähnelt sehr stark ihrem Vorgänger, die eingebaute Kamera zeichnet ebenfalls in 4K, allerdings sogar mit 60 Bilder pro Sekunde auf, und ermöglicht mit ihrem 1-Zoll-Sensor sehr lange Belichtungszeiten. Die Phantom 4 Pro Obsidian liegt preislich bei 1.700€.

Interessant fanden wir zudem Gestensteuerung der DJI Spark zu bestaunen. Auf dem Außengelände der IFA könnten Besucher das Modell rein durch Gesten zum Fliegen bringen, die Richtung vorgeben und das Gerät auch wieder sicher auf ihrer Hand landen lassen. Mit einer speziellen Geste lassen sich sogar Selfies schießen. Die Kamera zeichnet nur in HD und nicht in 4K auf, was wir bei einem Preis von 600€ aber vollkommen fair finden.

TVT.media GmbH - IFA 2017 059

SwellPro zeigte auf der IFA seine bereits seit längerem erhältliche wasserdichte Splash-Drohne. OK – man kann im Wasser nicht fliegen, die Drohne soll auf diesem aber auch nur landen, ohne dass die Technik einen Schaden davonträgt. Zudem sind Ausführungen erhältlich, die sogar über einen Abwurfmechanismus verfügen oder einer eigenen Unterwasserkamera.

TVT.media GmbH - IFA 2017 079

Der Drohnen-Hersteller Yuneec zeigte eine Drohne, welche insbesondere für den professionellen Einsatz gedacht ist. Die H520 soll sich insbesondere für Land- und Forstwirte oder u.a. Rettungskräfte eignen. Die Drohne ist in einem grellen orange gestaltet, womit sie sich sehr gut auf Sicht steuern lässt, allerdings kann sie auch vorab programmierte Routen abfliegen.

Gefilmt wird dabei entweder mit einer 4K Kamera, welche sich für den Einsatz bei Filmaufnahmen oder beim Geo-Mapping eignet oder mit einer Full-HD Variante, die über eine Wärmebild- und Restlicht-Funktion verfügt. Mit zusätzlicher Software lassen sich sogar 3D Scans von vorab definierten Gebieten erstellen. Preislich spielt diese Drohne in der Oberliga und schlägt ohne Kamera mit 1.500€ zu buchen. Mit Kamera liegt sie bei 2.300€ und entscheidet man sich für die Wärmebild/Nachtsicht-Ausstattung werden 3.500€ fällig.

TVT.media GmbH - IFA 2017 084

Über die aktuelle Gesetzeslage beim Betrieb von Drohnen, die in diesem Jahr angepasst wurde, werden wir euch im nächsten Post informieren.

Quellen:

https://video.golem.de/games/19530/neue-dji-drohnen-angesehen-ifa-2017.html

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Drohne-fuer-professionelle-Einsaetze-von-Yuneec-3820504.html

Star Wars Laser-Schlachten im Wohnzimmer

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Solltet ihr bereits auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk für euren nerdigen Freund sein, haben wir auf der vergangenen IFA genau das richtige entdeckt: Star Wars-Drohnen! Das Unternehmen Propel präsentierte in Berlin den T-65 X-Wing Starfighter, TIE Advanced X1 sowie das 74-Z Speeder Bike aus der Star Wars Saga in Kopter-Form. Und das Beste daran ist, dass man sich mit bis zu 12 Spielern Laser-Battle liefern kann!

Die Drohnen können eine Geschwindigkeit von bis zu 50km/h erreichen und bei Dunkelheit oder wenn man zufällig eine Nebelmaschine zu Hause hat, sind die Laser-Schüsse während einer Schlacht auch gut sichtbar. Es handelt sich hierbei um Niedrigenergie-Laser der Stufe 2, die durch eine spezielle Streulinse geschickt werden, wodurch sich zwar die Reichweite reduziert, aber die Trefferfläche erhöht wird. Zudem sind sie hierdurch gesundheitlich unbedenklich.

Gesteuert werden die Mini-Kampfschiffe per App, welche kostenlos in den jeweiligen Stores erhältlich ist. Diese verfügt über Lernmodi, in welchem Anfänger sich mit der Steuerung vertraut machen können, erfasst aber auch über Kampfstatistiken, durch welche der Spieler in ihrem jeweiligen Rang steigen können.

Auf der IFA konnte man die Star Wars-Drohnen im Lernmodus testen und es wurde auch eine Kampfarena aufgebaut, in welcher mehrere Drohnen im Laser-Kampf gegeneinander antraten. Dank der eingebauten Schubumkehr-Technik wurden Spezialmanöver durchgeführt und selbst die aus den Filmen bekannte Korkenzieherrolle im Vorwärtsflug lässt sich mit den kleinen Fluggeräten durchführen.

Preislich liegen die Modelle bei knapp 240,-€ Hierfür erhält man ein hochwertiges Sammlerstück bzw. ein technisch sehr ausgereiftes Spielzeug, bei dem alleine die Verpackung Star Wars-Herzen höherschlagen lässt. Die Sammlerboxen sind mit Wachs versiegelt und mit einem maßstabsgetreuen 3D-Modell bespickt. Öffnet man die Verpackung sieht man das Fluggerät auf einem Sockel thronen, welcher die Drohne mit LEDs beleuchtet und es erklingt die bekannte Titelmelodie. Somit wäre Obi-Wan Kenobis These „Fliegen ist nur was für Droiden“ endgültig widerlegt!

Quellen: drones-magazine.de

Mega-breiter Arbeitsbildschirm von Samsung

Als wir über Samsungs durchaus imposanten Stand im City Cube auf der IFA schlenderten, mussten wir kurz stutzen als wir eines der neuen Bildschirm-Modelle für den Arbeitsplatz sahen. Der C49HG90 kommt nicht nur im curved-Design daher, sondern verfügt über ein imposantes Seitenverhältnis von 32:9!

Das Modell war bereits auf der Gamescom in Köln als Spiele-Monitor zu sehen, allerdings macht er auch an einem typischen Arbeitsplatz auf jeden Fall einen sehr schicken Eindruck.

TVT.media GmbH - IFA 2017 101

In der Vertikalen verfügt der Monitor über die klassische HD Pixelanzahl von 1.080 Pixeln, in der Horizontalen allerdings über 3.840 Pixel, was der Ultra-HD-Breite entspricht. Oder anders formuliert, der Monitor ist ein doppelter Full HD-Monitor oder ein halbes Ultra-HD-Modell. Allerdings liegt der Preis mit knapp 1.500€ über dem von zwei klassischen HD-Monitoren.

Natürlich verfügt der Monitor über HDR (High Dynamic Range), wodurch sowohl dunkle, als auch helle Bereiche besser dargestellt werden, was insbesondere die Gamer zu schätzen wissen dürften. In die hintere Aufhängung ist zudem das sogenannte Arena Lighting integriert, das, ähnlich wie bei Philipps Ambilight, die Wand hinter dem Bildschirm entsprechend dem Geschehen auf dem Bildschirm farblich beleuchtet.

TVT.media GmbH - IFA 2017 099

Jetzt müssen wir nur noch die passenden Argumente finden, um unseren Chef zu überzeugen, dass wir dieses Teil unbedingt benötigen.

Quellen: bechtle.com, computerbase.de

 

Die IFA in Zahlen

tvt-media-ifa-2017

Neben den ganzen Rückblicken auf die Aussteller und deren Produkte, die es auf der IFA zu sehen gab, wollen wir auch mal einen Blick auf die genauen Zahlen werfen:

HARD FACTS

Die Innovationskraft und Markenvielfalt der IFA 2017 begeisterte gleichermaßen 253.000 Besucher. Getragen von einer erneut gestiegenen Fachbesucherzahl – mit einem Anteil von mehr als 50% aus dem Ausland – gehen Industrie und Handel sehr optimistisch in die verkaufsstärkste Zeit des Jahres, das Weihnachtsgeschäft. 1.805 Aussteller präsentierten auf einer vermieteten Ausstellungsfläche von 159.000 Quadratmetern ihre neuesten Produkte. Mit einem erwarteten Ordervolumen von 4,7 Milliarden Euro endete die weltweit bedeutendste Messe für Consumer und Home Electronics am 6. September in Berlin.

MEDIENINTERESSE

Journalisten aus mehr als 70 Ländern berichten über die Flut an IFA-Innovationen und die neuesten Techniktrends. Als Medienpartner hat die TVT.media GmbH Journalisten im Global Broadcast Center umfangreiches Bewegtbildmaterials zur Verfügung gestellt.

Wie riesig das mediale IFA-Interesse ist, zeigen die zahlreichen Anmeldungen von Sendeanstalten aus aller Welt im Global Broadcast Center: zum Beispiel die Nachrichtenagenturen AP und Reuters, öffentlich-rechtliche Sender der EBU in der Schweiz und die Privatsender der ENEX in Luxemburg. Zu den internationalen Sendeanstalten, die über die IFA berichten, zählen weiterhin Al Jazeera aus den arabischen Emiraten, Nine Network aus Australien, CCTV und Tianjin TV aus China, 01net TV, LCI, BFM TV und OUATCH.tv aus Frankreich, Eurosport, BeIn Sport und BBC aus Großbritannien, RAI aus Italien, NHK aus Japan, YTN und KBS aus Südkorea, IBA International aus Israel, TRT aus der Türkei und NDTV aus Indien sowie die amerikanischen Sender CNBC / NBC und CNN.

IFA GLOBAL MARKETS

Der wachsende B2B-Bereich mit den International Halls und den OEM/ ODM-Herstellern hat eine exklusive neue Heimat mit IFA Global Markets in der STATION Berlin. Die Ausstellungsfläche IFA Global Markets hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt und war ebenfalls komplett ausgebucht. IFA Global Markets ist damit Europas größter Sourcing Markt. 

IFA NEXT

Der überwältigende Erfolg von IFA NEXT hat alle Erwartungen übertroffen. Der neue Innovations-Hub der IFA hat vom ersten Messetag an gezeigt: Das Konzept, alles unter einem Dach zusammenzuführen, was zusammen gehört, ist vollends aufgegangen mit 130 Start-Ups sowie 70 Unternehmen, Allianzen, Organisationen und Forschungseinrichtungen. 

Quelle: IFA Pressemitteilung

Huawei-Smartphone mit KI-Chip

Huawei hat vor wenigen Wochen das Mate 10 Pro auf den Markt gebracht, doch anstatt der üblichen Ausstattungsmerkmale dominiert bei diesem Smartphone vordergründig nur ein Thema: Künstliche Intelligenz. Der eingebaute Prozessor Kirin 970 verfügt über eine NPU-Einheit (neural networking processing unit), bekannt als KI-Einheit. Auch Google setzt bei seiner neuen Hardware auf künstliche Intelligenz; sei es das Pixel-Smartphone oder der smarte Lautsprecher und auch der A11-Prozessor von Apple verfügt über eine NPU-Einheit.

Das Besondere an einem solchen Prozessor mit NPU Einheit ist, dass er mit neuronalen Netzwerken und maschinellem Lernen deutlich effizienter umgehen kann als gewöhnliche CPUs. Huawei behauptet sogar, dass der Kirin 970 solche Aufgaben 25-Mal effizienter bewältigt als herkömmliche Recheneinheiten.

Apple setzt seinen KI-Chip im iPhone X für die Gesichtserkennung ein und auch Huawei hat seine Kamera mit der Einheit für künstliche Intelligenz verknüpft. Dadurch kann das Smartphone erkennen, welche Szene gerade fotografiert wird und optimiert diese direkt vollautomatisch. Hierfür wurde die Technik mit bereits 100 Millionen Fotos trainiert.

Natürlich möchten wir euch die harten Fakten des Gerätes nicht vorenthalten. Bei der bereits erwähnten Kamera handelt es sich um eine Dual-Kamera mit je einer 12- und einer 20-Megapixel Kamera und zwei Bildprozessoren. Das Display kommt mit einer Größe von 6’’ und einer Auflösung von 2.160 x 1.080 Pixeln daher. Als Arbeitsspeicher stehen 6GB Speicher zur Verfügung und der interne Speicher bietet Platz für 128GB. Mit 4.000 Milliamperestunden findet sich derzeit kaum ein Akku auf den Markt, der mehr Energie aufnehmen kann.

Sehr praktisch ist zudem der PC Modus, mit welchen sich das Mate 10 Pro an einen Bildschirm anschließen lässt, ohne dass man hierfür eine Docking-Station benötigt. Alles in allem zeigt Huawei, dass sich der Handy-Markt von lediglich „smart“ hin zu „intelligent“ entwickelt und man sich keineswegs vor Google oder Apple verstecken zu braucht.

TVT-Media---Huawei-Mate-10

Kuriositäten von der IFA

Zum festen Bestandteil dieses Blogs gehört inzwischen der fast schon traditionelle Blick auf die Kuriositäten, die es natürlich auch in diesem Jahr wieder auf der IFA zu finden gab.

Die Firma CVC hat zum Beispiel einen Haartrockner vorgestellt, um genau zu sein den „Profi Care Hair Dryer“, welcher die Haare besonders gleichmäßig trocknen soll. Leider können wir darüber hinaus nichts Genaueres über die Funktionsweise ergänzen, weil wir schlicht und ergreifend vom Design zu sehr abgelenkt sind und uns die ganze Zeit fragen, wer zur Hölle sich dieses Modell über den Kopf ziehen wird und wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass man beim morgendlichen Blick in den Spiegel glaubt Hui-Buh gegenüber zu stehen?!?

TVT Media - Profi Care Hair Dryer

Apropos Spiegel: Diesem könnt ihr in Zukunft einfach eure Musikwünsche äußern und er wird brav gehorchen – zumindest, wenn ihr euch für den HiMirror Plus+ entscheidet. Blöderweise verfügt der Spiegel auch über eine Zoomfunktion, welche auch die kleinsten Unreinheiten vergrößern kann – ob man dies will, bleibt fraglich. Dafür erstellt er aber kontinuierlich eine Analyse eurer Haut im zeitlichen Verlauf. Die passenden Kosmetik Tipps in Kombination mit den neuesten Fashion-News lassen sich natürlich auch auf den Spiegel projizieren!

Oder ihr fragt euren Spiegel vielleicht, was er von euren neuen Mode-Accessoires aus der Kollektion „Active Crystals“ hält. Diese wurden gemeinsam von Philipps und Swarowski entwickelt und kommen mit ziemlich viel Bling Bling daher. Um genau zu sein handelt es sich um USB-Sticks oder Kopfhörer in Herz- oder Schlossform, die mit glitzernden Steinchen besetzt sind. Laut Philipps wolle man hierdurch „den Markt luxuriöser und modischer Accessoires für den weiblichen Verbraucher“ erschließen. Ob diese doch sehr klischeebehaftete Hypothese zutrifft, dass Frauen Technik eher kaufen werden, wenn sie möglichst stark glitzert, darf abgewartet werden.

Bliebe noch der Doppelkinn-Entferner der Firma Rio zu erwähnen, welcher dank täglicher Vibrations-Anwendung die Problemzone am Kinn entfernen soll. Zugegeben, beim Betrachten des dazugehörigen Spots haben wir uns sehr amüsiert und in die 90er Jahre zurückversetzt gefühlt (ja, der Spot ist tatsächlich in 4:3 gedreht!). Dennoch sähen wir auch ohne Doppelkinn inzwischen nicht mehr so gut aus wie damals 😀

Quellen: notebooksbilliger.de, ksta.de

Alles Bestens gesichert – Sicherheits-Gadgets von der IFA

Rund um das Thema Sicherheit gab es auf der IFA auch wieder einige Gadgets zu bestaunen. Nicht fehlen darf auf jeden Fall die klassische Überwachungskamera. Die Zeiten, in denen noch umständlich Kabel verlegt werden mussten, um in seinem stillen Kämmerlein auf einen schwarz/weiß Monitor zu schauen, sind natürlich längst vorbei.

Zur Sicherung der eigenen vier Wände bietet die Firma Assmann inzwischen ein Komplettpaket bestehend aus einer 720p-Kamera, einem Bewegungssensor und zwei Kontaktsensoren für Haustür und Fenster. Alle Auffälligkeiten werden an die entsprechende App gesendet mit welcher man auch zu jeder Zeit Live in die eigene Wohnung schauen kann.

Etwas kompakter kommt die „Smartfrog Cam“ daher. In ihrem 7,6 x 11cm kleinen Gehäuse ist neben der Kamera noch ein Bewegungssensor, ein Lautsprecher und ein Mikrofon verbaut. Zudem bietet die Kamera eine Nachtsichtfunktion und kann damit sowohl als Einbruchschutz als auch als Babyfon eingesetzt werden. Eine WLAN Anbindung über die entsprechende App ist hierbei natürlich auch integriert.

Wer hingegen nur seinen Kühlschrank überwachen will, dem sollte die Smarter „Fridge Cam“ reichen. Diese lässt sich recht einfach im Kühlschrank anbringen und sendet ein entsprechendes Bild dessen inklusive aktueller Temperatur direkt aufs Handy.

TVT Media - Sicherheit

Die Firma Elgato aus München bietet neben dem „Window Guard“, welcher die Fenster überwachen kann und Erschütterungen registriert. Ebenfalls im Angebot: ein System namens „Eve Lock“, wobei es sich um ein KomeKit Türschloss handelt, welches mit verschiedenen Tür-Typen kompatibel sein soll. Dieses lässt sich sowohl per Siri als auch per Apple-Home oder Elgato-Eve App steuern und verriegelt die entsprechende Türe nach jedem Öffnen wieder automatisch oder öffnet diese auf Wunsch auch aus der Ferne. Komplettiert werden die Modelle mit dem Bluetooth-Rauchmelder Eve Smoke, welcher neben der klassischen Branderkennung auch regemäßig seinen eigenen Status überprüft und dank leistungsstarkem Akku 10 Jahre lang keinen Akkuwechsel erforderlich machen soll.

Auch wenn sich manch einer durch solch installierte Systeme sicherer fühlen mag, sei darauf hingewiesen, dass durch die Vernetzung auch wieder neue Angriffsmöglichkeiten entstehen. Ist der angebundene Router schlecht geschützt oder weist die installierte Software der Geräte mit den Jahren Sicherheitslücken auf, kann aus den Sicherheits-Gadgets auch schnell ein Sicherheitsrisiko werden.

Quelle: computerbild.de, heise.de

IFA-Trends für Musikliebhaber

Neben den ganzen 4K, UHD, und weiteren hochauflösenden Geräten, bei denen die Augen nicht mehr aus dem Staunen herauskamen, gab es auf der IFA aber natürlich auch wieder einiges, bei dem es sich lohnt die Ohren aufzusperren.

Ganz vorne mit dabei sind komplett kabellose InEar Kopfhörer. Selbst das Kabel, mit dem beide InEars bisher verbunden waren, gehört inzwischen der Vergangenheit an. So stellte Samsung die 2. Generation seiner Gear Icon X vor, Bang & Olufsen zeigte den BeoPlay E8 und JBL hat in dieser Kategorie das Modell „Free“ im Angebot. Ob das Wort Angebot in diesem Fall richtig gewählt ist bleibt fraglich – das günstigste Modell beginnt bei 150,-€ (Free) und steigert sich bis auf 300,-€ (Bang & Olufsen). Sonys WF-1000X liegen mit 219,-€ im Mittelfeld, verfügen aber über Noise-Cancelling, mit dessen Hilfe Außengeräusche unterdrückt werden.

 

Wer hingegen andere an seiner Musik teilhaben lassen will, für den gibt es eine ganze Reihe an Bluetooth- und WLAN-Lautsprechern zur Auswahl. Hierbei wird die Outdoor-Tauglichkeit immer stärker in den Fokus gerückt und auch die Laufzeiten konnten deutlich erhöht werden. Bis zu 20h Musikgenuss sind durchaus keine Seltenheit mehr und an Teufels „Rockstar Air“ lässt sich dank USB-Anschluss sogar noch das Smartphone laden. JBL will zudem durch eine extreme Robustheit hervorstechen: Stöße, Staub, Spritzwasser oder Feuchtigkeit sollen der Boombox nichts anhaben können. Sogar ein vollständiges Untertauchen soll mit dem Gerät möglich sein, allerdings hoffen wir, dass diese Situation beim Einsatz im Badezimmer nicht eintreffen wird und eher ein Kaufargument für den geneigten Synchronschwimmer sein soll.

TVT-Media---Teufel-Rockstar-Air

Im WLAN Bereich gibt es zudem die erfreuliche Nachricht, dass das Unternehmen DTS, welches vor allem für Tonsysteme in Kinos bekannt ist, einen Standard namens „Play-Fi“ herausgegeben hat, wodurch Musik-Liebhaber deutlich flexibler agieren können. Möchte man nun also Musik auf mehreren Lautsprechern von verschiedenen Herstellern, womöglich noch verteilt über verschiedene Räume, hören, stehen diesem Vergnügen nun keine Kompatibilitätsprobleme mehr im Wege. Onkyo hatte bereits zur IFA hierauf reagiert und einen Stereo Receiver mit DTS’ Play-Fi vorgestellt.

Das Lausprecher inzwischen nicht nur Musik ausgeben, sondern auch zuhören können, wissen wir spätestens seit Alexa- oder Google Home-Lautsprecher auf dem Markt zu finden sind. Die Klangqualität dieser Geräte ist hingegen eher als bescheiden einzustufen, was die Boxenhersteller aber bereits erkannt haben. Panasonic, Sony, Onkyo und JBL bieten Modelle, die sich im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Google Assistant verstehen; Harman/Kardon, Yamaha, Pioneer, Onkyo sowie alle Play-Fi fähigen Geräte sind auch mit Alexa kompatibel.

Unabhängig der rasanten technischen Entwicklungen in diesem Bereich scheint das Credo der Kölner Band Paveier aber weiterhin ungebrochen: „Wer die Musik bestellt, der bestimmt, was sie spielt“ – egal auf welchem Gerät und auch unabhängig vom Übertragungsweg 😉

Quelle: computerbild.de

Das smarte Home auf der IFA

Das „Internet der Dinge“ nimmt auf der IFA einen immer größeren Platz ein und bezüglich der Vernetzung verschiedenster Geräte scheint es kaum Grenzen zu geben. Dabei darf die Nutzung allerdings nicht zu kompliziert sein. Ein Hauptwunsch der Verbraucher sind kompatible Systeme, die möglichst einfach zu installieren sind, allerdings setzten die meisten Hersteller bisher auf ihre eigenen Systeme, was die Sache nicht gerade einfacher macht.

Im Fokus steht hierbei auf jeden Fall der Kühlschrank, von welchem aus sich bei Samsung z.B. auch der Saugroboter oder die Waschmaschine steuern lassen. Per Screen-Mirroring können zudem Inhalte des Smartphones auf die Kühlschrank-Vorderseite gebracht werden. Die Kühlschränke von LG hingegen sind mit WebOS oder Windows 10 ausgestattet und steuern andere Geräte über einen HubRobot. Hierüber kann neben der Waschmaschine und dem Saugroboter auch der Rasenmäher, die Soundanlage, der Herd oder die Klimaanlage gesteuert werden – die entsprechende Konnektivität natürlich wieder vorausgesetzt, welche sich größtenteils auf LG Geräte beschränken dürfte.

TVT Media - Samsung Media Hub

Bosch überwacht alle seine Geräte per Home Connect App. Die Anzahl der verknüpfbaren Geräte erweitert sich hierbei noch um Dunstabzugshaube, Kühltruhe und Kühlschrank (beides natürlich mit integrierter Kamera) bis hin zur Kaffeemaschine. Und die Tabs für den Geschirrspüler werden natürlich automatisch von der App nachbestellt.

Erste Hersteller experimentieren auch schon fleißig mit einer entsprechenden Sprachsteuerung, wie z.B. Boschs eigenes System Mykie. Eine Anbindung an Alexa und Google Home ist bei den meisten Herstellern allerdings nur noch eine Frage der Zeit. Letztere bergen allerdings das Risiko, dass die Services aus der Cloud stammen. Sollte ein Hersteller aus Rentabilitätsgründen diesen Service einstellen und die Verbindung zur Cloud lösen, muss man wohl doch wieder seine(n) Liebste(n) in Person rumkommandieren. Noch interessanter wird es beim Thema Sicherheit: Auf die Frage, wie lange für die angebotenen Geräte denn Software-Updates verfügbar sein werden, schaute man eher in ratlose Gesichter.

Quelle: computerwoche.de

Interessante Smartphones abseits des Mainstreams

Samsung, Apple, LG, Huawei – diese Namen fallen sicherlich als erstes, wenn es um das Thema Smartphone geht. Allerdings gab es auf der IFA in diesem Segment auch Underdogs zu bestaunen und die müssen sich keineswegs verstecken – insbesondere nicht, wenn es um den Preis geht.

TVT-Media---Archos-Wiko

Hier ist zum einen das Sense 55S des französischen Herstellers Archos zu erwähnen. Das Smartphone greift den Trend zum randlosen Display auf. 78% Prozent der Vorderseite besteht aus einem 5,5 Zoll großen Full HD-Bildschirm. Die Frontkamera ist in der unteren rechten Ecke angebracht, was ungewöhnlich erscheint, aber mit 5 Megapixeln ordentliche Bilder liefern dürfte. Die Kamera auf der Rückseite schießt hingegen Bilder mit 8 Megapixeln – oder besser gesagt: beide Kameras, da das Modell über eine Dual Kamera mit einer zusätzlichen Weitwinkel-Funktion verfügt. Mit 16GB internem Speicher und 2GB Arbeitsspeicher liegt das Modell im Mittelfeld, allerdings lässt sich der Speicher durch eine Micro SD erweitern. Oberklassen-Verdächtig ist hingegen der Medion QuadCore Prozessor, 3.000mAh Akku-Kapazität und Android 7.0. Nougat. Unschlagbar ist auf jeden Fall der Preis: Die UVP liegt bei 219,-€, womit sich Diskussionen über das Preis-Leistungs-Verhältnis erübrigen dürften.

Ein weiterer Interessanter Kandidat kommt aus dem Hause Wiko. Mit 64GB Speicher und 4GB sind beide Speichereinheiten des Wiko View Prime doppelt so groß wie beim Archos. Dafür müssen beim Display Abstriche gemacht werden. Im Gegensatz zur Full-HD Auflösung des Sense 55S verfügt das Wiko nur über 1.440 x 720 Pixel; dafür aber im 18:9 Format, welches wir bereits von Samsung und LG kennen. Auch ist der Snapdragon 430 Prozessor etwas schwächer, im Gegenzug wurde aber bei der Kamera geklotzt. Die Kamera auf der Rückseite liefert Bilder mit 16 Megapixeln, auf der Vorderseite befindet sich eine Dual-Kamera, welche sogar mit 20 Megapixeln ausgestattet ist, bei Weitwinkelaufnahmen muss man sich mit 8 Megapixeln begnügen. Auch hier ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar: 269,-€ sind mehr als fair für die gebotene Ausstattung.

Quelle: areamobile.de

Die neuesten Fernsehmodelle von der IFA

Größe, Tiefe und Auflösung sind weiterhin die drei Eigenschaften, mit denen Fernsehhersteller auf der IFA auftrumpfen wollten. Wem dies besonders gut gelungen ist und wie unglaublich dünn die neuen Modelle in der Realität tatsächlich sind, haben die Kollegen vom YouTube Kanal Enter Expo für uns getestet:

Fit auf der IFA

Vor 15 bis 20 Jahren hätten wir noch große Augen gemacht, wenn man uns berichtet hätte, wie viel Technik irgendwann mal in eine Uhr passt, die man trotz der vielen Funktionen am Handgelenk tragen kann, ohne einen Muskelkater zu bekommen:

GPS-Sensor, Höhenmesser, NFC-Chip, Pulssensor uvm. gehören inzwischen zum Standard einer Smartwatch und à propos Muskelkater: Mit den richtigen Apps auf der Uhr oder auf dem Fitness-Tracker könnte dieser doch wieder realistisch werden.

Fast schon ein Klassiker in dieser Kategorie ist Samsung Gear Fit. Die Gear Fit 2 wird nun noch durch ein Pro-Modell erweitert und bietet weitaus mehr als klassische Fitnessarmbänder. Das gerade einmal zweieinhalb Zentimeter breite Modell lässt sich sowohl mit Android-Geräten, aber auch mit iOS Modellen per Bluetooth verbinden, wodurch sich zahlreiche Apps laden lassen. Neben klassischen Fitness-Funktionen, wie z.B. Schritt- und Kalorienzähler oder die Aufzeichnung von Trainingsstatistiken, kann das Gerät dank seiner Wasserdichte bis 50m Tiefe auch zum Schwimmen und Tauchen verwendet werden.

Darüber hinaus können auch  WhatsApp Nachrichten oder Kalender-Erinnerungen angezeigt werden. Neuester Clou: Dank ordentlich internen Speicher lassen sich zudem Spotify-Playlisten offline auf das Gerät ziehen. Der Preis soll bei 199,-€ liegen.

Wem dies schon zu viel Technik oder Geld ist, den können wir an Medion verweisen. Hier gibt es Fitness-Armbänder bereits für 30,-€ (E1000) bzw. 60,-€ (S2000) – Distanzmesser, Kalorien- und Schrittzähler, Schlafüberwachung und Wecker inklusive.

TVT-Media---IFA-Fitnessarmband

Bei wem es eher stressig zugeht, dem raten wir zu Garmins Vivosport. Das schlanke Fitnessarmband ist in drei verschiedenen Farben erhältlich, passt seine Displayhelligkeit an die Umgebung an und kann zudem das individuelle Stresslevel berechnen.

Auch im Bereich der digitalen Vermessung gab es auf der IFA einiges zu bestaunen. Fitbit stellte die Aria 2 vor, eine Waage mit WLAN Funktion die nicht nur das Gewicht sondern auch den Körperfettanteil und die Muskelmasse misst und an die entsprechende App übermittelt. Die Waage ist zum Preis von ca. 130,-€ erhältlich. Nokia hat insgesamt drei Waagen im Portfolio, dessen Top Modell mit ähnlichen Funktionen wie die Aria 2 bei 180,-€ liegt.

Wem immer noch die nötige Motivation fehlt, sich sportlich zu betätigen, der sollte es vielleicht mit entsprechend motivierender Musik versuchen. Welche das genau ist, bleibt euch natürlich selbst überlassen, aber Fitbit hat auch Kopfhörer speziell für den schweißtreibenden Einsatz konzipiert. Die Stöpsel sollen besonders robust und wasserabweisend sein – letzteres gilt sowohl für Regen, aber auch für Schweiß. Und wer behauptet er könne aus Zeitgründen keinen Sport betreiben, kann die Kopfhörer auch an sein Smartphone anschließen und seine Telefonate dank eingebautem Mikrofon während der sportlichen Betätigung erledigen.