IFA-Trends für Musikliebhaber

Neben den ganzen 4K, UHD, und weiteren hochauflösenden Geräten, bei denen die Augen nicht mehr aus dem Staunen herauskamen, gab es auf der IFA aber natürlich auch wieder einiges, bei dem es sich lohnt die Ohren aufzusperren.

Ganz vorne mit dabei sind komplett kabellose InEar Kopfhörer. Selbst das Kabel, mit dem beide InEars bisher verbunden waren, gehört inzwischen der Vergangenheit an. So stellte Samsung die 2. Generation seiner Gear Icon X vor, Bang & Olufsen zeigte den BeoPlay E8 und JBL hat in dieser Kategorie das Modell „Free“ im Angebot. Ob das Wort Angebot in diesem Fall richtig gewählt ist bleibt fraglich – das günstigste Modell beginnt bei 150,-€ (Free) und steigert sich bis auf 300,-€ (Bang & Olufsen). Sonys WF-1000X liegen mit 219,-€ im Mittelfeld, verfügen aber über Noise-Cancelling, mit dessen Hilfe Außengeräusche unterdrückt werden.

 

Wer hingegen andere an seiner Musik teilhaben lassen will, für den gibt es eine ganze Reihe an Bluetooth- und WLAN-Lautsprechern zur Auswahl. Hierbei wird die Outdoor-Tauglichkeit immer stärker in den Fokus gerückt und auch die Laufzeiten konnten deutlich erhöht werden. Bis zu 20h Musikgenuss sind durchaus keine Seltenheit mehr und an Teufels „Rockstar Air“ lässt sich dank USB-Anschluss sogar noch das Smartphone laden. JBL will zudem durch eine extreme Robustheit hervorstechen: Stöße, Staub, Spritzwasser oder Feuchtigkeit sollen der Boombox nichts anhaben können. Sogar ein vollständiges Untertauchen soll mit dem Gerät möglich sein, allerdings hoffen wir, dass diese Situation beim Einsatz im Badezimmer nicht eintreffen wird und eher ein Kaufargument für den geneigten Synchronschwimmer sein soll.

TVT-Media---Teufel-Rockstar-Air

Im WLAN Bereich gibt es zudem die erfreuliche Nachricht, dass das Unternehmen DTS, welches vor allem für Tonsysteme in Kinos bekannt ist, einen Standard namens „Play-Fi“ herausgegeben hat, wodurch Musik-Liebhaber deutlich flexibler agieren können. Möchte man nun also Musik auf mehreren Lautsprechern von verschiedenen Herstellern, womöglich noch verteilt über verschiedene Räume, hören, stehen diesem Vergnügen nun keine Kompatibilitätsprobleme mehr im Wege. Onkyo hatte bereits zur IFA hierauf reagiert und einen Stereo Receiver mit DTS’ Play-Fi vorgestellt.

Das Lausprecher inzwischen nicht nur Musik ausgeben, sondern auch zuhören können, wissen wir spätestens seit Alexa- oder Google Home-Lautsprecher auf dem Markt zu finden sind. Die Klangqualität dieser Geräte ist hingegen eher als bescheiden einzustufen, was die Boxenhersteller aber bereits erkannt haben. Panasonic, Sony, Onkyo und JBL bieten Modelle, die sich im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Google Assistant verstehen; Harman/Kardon, Yamaha, Pioneer, Onkyo sowie alle Play-Fi fähigen Geräte sind auch mit Alexa kompatibel.

Unabhängig der rasanten technischen Entwicklungen in diesem Bereich scheint das Credo der Kölner Band Paveier aber weiterhin ungebrochen: „Wer die Musik bestellt, der bestimmt, was sie spielt“ – egal auf welchem Gerät und auch unabhängig vom Übertragungsweg 😉

Quelle: computerbild.de

WLAN im ganzen Haus

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„Home is where my Wifi connects automatically“. Getreu diesen Mottos lässt sich das eigene Heim nun deutlich vergrößern. Der Router-Hersteller Linksys zeigte auf der CES in Las Vegas ein neues System, mit welchem sich auch die letzten Ecken der eigenen vier Wände mit WLAN versorgen lassen.

Möglich wird dies durch ein modulares Repeater System, das aus mehreren Stationen bestehen kann. Netgear stellte ein solches System namens „Orbi“ bereits auf der IFA im vergangenem Jahr vor, nun ist Linksys mit „Velop“ nachgezogen. Hierbei lassen sich kleine Säulen überall im Haus verteilen, welche sich untereinander verbinden und auf zwei verschiedenen Frequenzen funken.

Der Vorteil zu klassischen Repeatern oder Powerline-Adaptern besteht darin, dass auf der 5Ghz-Frequenz moderne Geräte mit schnellem WLAN-ac versorgt werden können und ältere Modelle auf die 2,4Ghz Frequenz zurückgreifen. Zudem kommunizieren die einzelnen Säulen auf einer eigenen Frequenz, wodurch die Verbindung zum jeweils verbunden Smartphone, Laptop, Tablet oder ähnlichem nicht ausgebremst wird, was bisher das größte Problem klassischer Repeater war.

Die Säulen lassen sich mit einer hauseigenen App entsprechend konfigurieren. Diese gibt sogar Vorschläge, wo sich die optimalen Plätze zum Aufstellen der Säulen befinden. Eine einzelne Säule gibt es aktuell für 249€, den Zweierpack für 429€ und das Trio für 599€. Das ganze jetzt in Quadratmeter umzurechnen überlassen wir euch jetzt mal selber.

Quelle: computerbild.de

Waschmaschine mit WLAN

TVT Media - Logo Miele

Da haben wir unser WLAN gerade erst mit dem Fritz WLAN-Repeater vergrößert, schon können wir bis in den Waschkeller funken, damit unsere Waschmaschine sich auch ins WLAN einklinken kann.

Wer jetzt nach der Sinnhaftigkeit dieser Funktion fragt, der solle sich an den Moment erinnern, wo er zuletzt die Waschmaschine bereits prall gefüllt hatte, um dann festzustellen, dass kein Waschmittel mehr im Haus ist. Mit der EditionConn@ct will Miele solchen Situationen Abhilfe schaffen.

Bereits vor zwei Jahren hat Miele eine Zwei-Phasen-Dosierautomatik für Flüssigwaschmittel entwickelt, die nicht nur einiges an Waschmittel sparen soll, sondern nun auch die entsprechenden Flüssigkeitsstände analysiert und entsprechend reagiert. Neigt sich der Waschmittelvorrat dem Ende gibt die Maschine eine entsprechende Warnung aus und bietet mit drei Klicks eine einfache Nachbestellung an. Aufhängen muss man die Wäsche nach dem Waschgang aber immer noch selber…

Quelle: finazen.net

Home is…

TVT Media - Fritzbox

(Bild: AVM)

Getreu dem Motto: „Home is where the wifi connects automatically“ hat die Berliner Firma AVM das passende Produkt, um euer Zuhause entsprechend zu vergrößern. Mit dem Fritz-WLAN-Repeater 1160 hat AVM seiner Fritzbox-Serie noch mal ein Upgrade verpasst. Der Repeater soll mittels einer intelligent Bandwahl immer den schnellsten Weg vom und zum WLAN-Router nutzen und den Sendebereich des Routers somit deutlich vergrößern ohne große Bandbreiten-Verluste in Kauf nehmen zu müssen. Der Repeater soll im dritten Quartal, also pünktlich zur IFA 2015, auf dem Markt erscheinen

Darüber hinaus soll die hauseigene Software FritzOS ebenfalls ein Update erhalten und weitere praktische Features bieten, wie z.B. eine Analyse des Traffic-Aufkommens, eine zentrale Übersicht aller verbundenen Geräte und eine detaillierte Anzeige der WLAN-Umgebung.

Zudem sollen in Zukunft auch Türsprechanlagen mit der Fritzbox verbunden werden können, die über IP-Kameras das Geschehen vor der eigenen Haustüre direkt auf das Fritzfon übertragen, mit welchem man dann auch direkt bequem die Türe öffnen kann – oder auch nicht.

Quelle: heise.de