IFA Global Press Conference

TVT Media - IFA Global Press Conference

Vom 20. bis 23. April fand in Lissabon die IFA Global Press Conference statt, um eine grobe Prognose für die anstehende Messe im September aufzustellen. Kernthema war hierbei das neue Konzept sowie die aktuellsten Themen und Trends der Aussteller.

So ist der Trend zum immer größeren und flacheren Fernseher ungebrochen, allerdings bringt dieser auch neue Probleme mit sich. Tapetenförmige Fernseher kommen z.B. für den Transport nicht ohne stark schützenden Metallrahmen aus. Dieser lässt die Transportkosten im Vergleich zum Gewicht aber exponentiell steigen, weshalb es in Zukunft schwierig werden könnte, Geräte, welche die 65 Zoll Bilddiagonale überschreiten, abzusetzen.

Und wo wir schon beim Thema TV sind: Die Vernetzung von Mobile Streaming und TV wird immer wichtiger. Viele Streaming-Anbieter, wie z.B. Netflix, tüfteln schon seit längerem an Lösungen, UHD-Inhalte auch auf größere Smartphone-Bildschirme zu streamen. Laut GfK liegt das aktuelle Verhältnis zwischen Streaming-Inhalten und linearem TV bei 50:50, wobei der Trend in Richtung Streaming stark voranschreitet.

Auch wenn die Sicherheitsbedenken beim Thema künstliche Intelligenz derzeit noch recht hoch sind, bleiben Bots, die Kommandos schneller lernen und sich somit schneller in den Alltag der User integrieren können, weiterhin von hohem Interesse.

Großes Potential sieht man aktuell zudem bei Virtual-Reality-Anwendungen. Auch wenn diese Technologie im Moment größtenteils im Gaming-Bereich zu finden ist, hat die GfK Videos als zweiten großen Motor ausfindig gemacht, was insbesondere durch günstige Modelle gefördert werden dürfte. Aber auch im Bereich Shopping sowie bei Urlaubs-Portalen stößt diese Technik auf sehr hohes Interesse, weshalb Virtual Reality den Prognosen zur Folge bis 2020 den Sprung aus der Nische herausschaffen dürfte.

Quelle: computerworld.ch

Philipps rüstet sein TV-Portfolio auf

TVT Media - Logo Philipps

Philipps hat sein TV-Portfolio für 2017 deutlich aufgerüstet und bringt gleich sechs Serien auf den Markt. Hierbei liegt der Fokus ganz klar auf OLED TV- und LCD TV-Geräten. Auch das bisherige Alleinstellungsmerkmal des „Ambilights“ bleibt erhalten, wenn auch in angepasster Form. So wird das vierseitige Ambilight eingestellt, da es laut Hersteller ausreicht, wenn die Modelle durch die neuen Standfüße etwas angehoben werden und das Ambilight der anderen Seiten am unteren Bildschirmende mitwirkt.

Das günstigste Modell ist ab 799,-€ UVP erhältlich, verfügt über eine Bilddiagonale von 43 Zoll und zweiseitigem Ambilight. Die Kategorie darüber verfügt über dreiseitiges Ambilight und dem „HDR Premium“ Feature, welches sowohl HDR10 (UHD BluRay & Streaming) als auch HLG (Fernsehen) erlaubt. Diese Modelle sind im Schnitt knapp 100,-€ teurer und in den Größen 43, 49 und 55 Zoll erhältlich.

Steigt man in den Kategorien weiter auf, kommen Eigenschaften wie ein erweiterter Farbraum mittels Premium-Colour-Technologie, eine verbesserte Bewegtbild-Darstellung durch „Perfect Natural Motion“ sowie besserer Sound durch nach vorne ausgerichtete Lautsprecher hinzu.

Das teuerste Modell ist der 9002 4K OLED, welcher mit einer Bilddiagonalen von 55 Zoll 3.149€ kostet. Insgesamt besteht das präsentierte Portfolio aus 15 Geräten und dürfte mit seiner großen Preisspanne und den unterschiedlichen Ausstattungs- und Qualitätsmerkmalen eine breite Zielgruppe ansprechen.

Quelle: 4kfilme.de

Faltbare Smartphones – Es wird konkreter

Bereits im Februar haben wir angekündigt, dass 2017 das Jahr der faltbaren Smartphones werden dürfte. Samsung scheint in diesem Bereich aktuell sehr engagiert zu sein und das Gerücht aus November des vergangenen Jahres, dass der koreanische Hersteller auf der IFA 2017 ein solches Modell präsentieren wird, scheint immer realistischer zu werden.

Angeblich hat Samsung ausgewählten Besuchern auf der MWC bereits einen solchen Prototypen unter der Hand gezeigt. Die Produktion soll im dritten Quartal beginnen, womit die IFA der optimale Präsentationszeitpunkt wäre.

Aber auch Lenovo, Oppo und Vivo sind derweil fleißig und arbeiten nach Insiderinformationen ebenfalls an der Serienfertigung von biegsamen Modellen. Somit halten wir an unserer These fest, dass 2017 das Jahr des biegsamen Smartphones werden wird!

TVT Media - Faltbares Smartphone

Quelle: tomshardware.de

Patent von Apple kombiniert iPhone und Notebook

Erst kürzlich berichteten wird über das Superbook von Sentio, welches auf der MWC erstmalig zu sehen war und nun hat Apple einen Patentantrag veröffentlicht, welcher das Smartphone mit dem Notebook kombiniert oder besser gesagt: das iPhone wird zum Notebook! Wie beim Superbook handelt es sich nur um ein Gehäuse, welches lediglich mit einem Akku ausgestattet ist, um die nötige Energie zu liefern. Betriebssystem, Software und Rechenleistung kommen vom iPhone selber. Im Unterschied zum Superbook soll das Smartphone allerdings nicht per Kabel angeschlossen werden, sondern wird direkt in das Gehäuse gesteckt und dient somit gleichzeitig auch als Touchpad.

Ob das Gehäuse neben den Vorteil einer Tastatur auch noch mit virtuelle Änderungen aufbieten wird, geht aus dem Patentantrag nicht hervor. So ist es fraglich, ob bei dieser Variante das Smartphone lediglich gespiegelt werden würde oder ob das Notebook auch eine eigene Darstellung anbietet.

Die wichtigste Frage bleibt aber bestehen – und zwar, ob das Patent es jemals bis zur Marktreife schafft. Da die Android Konkurrenz aber auf diesem Gebiet auch sehr aktiv ist, erscheint uns eine Umsetzung doch sehr realistisch.

TVT Media - Apple Patent

Quelle: pocketpc.ch, golem.de

 

 

Das Superbook

Auf dem vergangenen MWC hat das StartUp Sentio drei Varianten eines „Superbooks“ vorgesellt, dessen Konzept uns sehr interessant erscheint. Vereinfacht ausgedrückt ist ein Superbook ein Notebook mit Akku, aber ohne Betriebssystem oder eigenen Prozessor. Aber was soll daran super sein?

Sämtliche Inhalte die man zum Arbeiten oder zum Zeitvertreib benötigt werden über ein Android Smartphone geliefert, welches sich per USB-Kabel anschließen lässt. Mittels einer speziellen App erscheint binnen Sekunden eine spezielle Desktop-Oberfläche, welche sich vom Layout her an einem klassischen Notebook orientiert.

Die Software ist derzeit noch nicht komplett ausgereift, ebenso sind beim Gehäuse noch Verbesserungen möglich, aber bei dem vorgestellten Modell auf der MWC handelte es sich ja auch nur um einen Prototyp. Via Kickstarter konnte der Hersteller aber bereits einiges an Kapital einsammeln und erreichte sein Finanzierungsziel bereits innerhalb einer Stunde.

Wir finden diesen Ansatz durchaus interessant und innovativ und werden weiterverfolgen, wie sich diese Idee in der Zukunft noch entwickeln wird.

The Superbook by Sentio from The Superbook by Sentio on Vimeo.

Quelle: golem.de

Telematik Award 2017

TVT.media - Logo Telematik Award 2017

Auch in diesem Jahr wird auf der IFA wieder der Telematik Award verliehen. Die Veranstaltung findet am 03. September um 14:00 Uhr in der Georg-Marshall-Lounge auf dem IFA-Gelände statt. Der Award wird jeweils im jährlichen Wechsel in den Bereichen Fahrzeug- oder Human-Telematik vergeben.

2016 war der Bereich Fahrzeug-Telematik an der Reihe, mit Preiskategorien, wie z.B. Fuhrpark-Management, Lagerlogistik, Fahrstilanalyse, App-basierte Telematik oder Telematik-basierte Vermietung. Eine komplette Übersicht über die Kategorien und Gewinner aus dem vergangenen Jahr sowie eine Aufzeichnung des Telematik-Talks findet ihr auf der offiziellen Seite des Awards.

In diesem Jahr kommt demnach wieder der Bereich Human-Telematik zum Tragen. Die Ausschreibungen hierfür starten am 15. April 2017. Die Kategorien hierbei lauten u.a. Gesundheits-Telematik (eHaealth, Telemedizin, Helathcare, Fitness, Training), Sicherheits-Telematik (für die persönliche Sicherheit, Sicherheit für Angestellte und betriebliche Güter, Zugangskontrolle, etc.) oder Connected Living. Alle Kategorien findet ihr ebenfalls auf der Seite des Telematik-Awards.

Quelle: Telematik Award

Tschüss DVB-T, hallo DVB-T2 HD

TVT Media - Logo DVB T2

In wenigen Tagen, um genau zu sein in der Nacht vom 28.03. auf den 29.03., wird das DVB-T Signal in vielen Ballungszentren in Deutschland abgeschaltet. Wer darüber hinaus noch digitales Antennenfernsehen empfangen möchte, muss hierfür entweder mit einem neuen Receiver nachrüsten oder sich schlichtweg einen neuen Fernseher zulegen, falls das aktuelle Modell noch nicht über ein entsprechendes Empfangsmodul verfügt.

Alle öffentlich-rechtlichen Sender können über den neuen Sendestandard weiterhin umsonst und sogar in HD empfangen werden, private Sender werden aber ihr Signal verschlüsseln. Sollte das entsprechende Entschlüsselungssystem nicht im Receiver oder Fernseher verbaut sein, kann man dies mit einem sogenannten CI-Modul von freenet TV für ca. 80,-€ nachrüsten. Hinzu kommen noch monatliche Gebühren von 5,75€ pro Monat, um die Privatsender empfangen zu können – diese allerdings dann ebenfalls in HD.

Um die monatliche Gebühr zu entrichten, kann man im Handel Guthabenkarten erwerben oder diese per Telefon oder Internet bei freenet TV kaufen. Neukunden beginnen mit einer dreimonatigen Testphase und der Anbieter denkt bereits über entsprechende Abo-Modelle nach.

Wer mehr Details benötigt, erfährt diese auf dem Informationsportal der Initiative DVB-T2 HD. Hier gibt es zudem eine Karte mit einem Überblick über die erste Ausbaustufe von DVB-T2 sowie eine Suche nach PLZ. 

Quelle: spiegel.de, digitalfernsehen.de

TVT Media - MWC 2017 Logo

Im Vorfeld des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona, der dieses Jahr vom 27. Februar bis einschließlich 02. März stattfand, waren bereits sehr viele Informationen und Ankündigungen durchgesickert oder sicherlich auch bewusst gestreut worden, so dass die großen Überraschungen ausblieben.

In einer ersten kleinen Review wollen wir einen Blick auf das Herzthema des Kongresses werden: Smartphones.

Hier hat LG hat seinem neuesten Modell, dem G6, ein relativ ungewöhnliches Displayformat von 2:1 verpasst, was bei einer Bildschirmgröße von 5,7 Zoll sehr viel Platz auf dem Display bietet, so dass die Android-Software deutlich hierauf angepasst werden musste. Zudem setzt LG nun auch auf das Prinzip der doppelten Kameralinsen, bei denen sich eine Linse auf Weitwinkel- und eine andere auf Standardmotive spezialisiert, um somit eine noch bessere Bildqualität liefern zu können.

Beim Thema Kamera konnte aber auch Huawei mit dem P10 und P10 Plus punkten. Beide setzten ebenfalls auf das Zwei-Linsen-Prinzip, hier wurde dieses allerdings in Zusammenarbeit mit dem renommierten Kamerahersteller Leica umgesetzt, der auch gleich die passende Software dazu entwickelte.

Sony setzt bei seinem Xperia XZ Premium nicht nur auf die Kamera, die mit 960 Bildern pro Sekunde filmen kann, sondern sorgt mit einem 4K Display auch für eine scharfe Wiedergabe. Angetrieben wird es von einem extrem schnellen Snapdragon 835 und die IP68-Zertifizierung, welche den Staub- und Wasserschutz des Gerätes bestätigt, ist wie von Sony gewohnt auch bei diesem Modell gewährleistet. Einen großen Haken gibt es allerdings: Das Modell soll nämlich erst im Juni diesen Jahres auf den Markt kommen.

Und dann war da ja noch das Nokia 3310. Es handelt sich hierbei in der Tat um eine Neuauflage des Handys aus dem Jahre 2000 durch den Lizenznehmer HMD Global. Das neue 3310 verfügt nun über einen Farbbildschirm und eine 2 Megapixel-Kamera. Über diese Eigenschaften können aktuelle Smartphones zwar nur schmunzeln, aber bei einer Akku-Laufzeit von 31 Tagen (oder 22,1 Stunden Gesprächszeit) kann wohl kein anderes Modell mithalten. Das Handy wird zeitnah für ca 50,-€ auf den Markt kommen und ja, das Kultspiel „Snake“ ist weiterhin vorinstalliert!

Quellen: giga.de, bluewin.ch

 

YELLO live im IFA Sommergarten

„Raus aus dem Cyberspace – hinein in die Live-Experience“- Binnen kürzester Zeit waren die vier Konzerte von YELLO im Berliner Kraftwerk im Oktober 2016 ausverkauft. Am 31. August kehren sie im Rahmen ihrer Live 2017! Tour nach Berlin zurück. Die Inszenierung der Soundpictures von Boris Blank und der visuellen Welten von Dieter Meier in einer der schönsten Open Air Locations der Hauptstadt, dem IFA-Sommergarten, verspricht eines der herausragenden Ereignisse des Konzertsommers zu werden. Der Sommergarten ist nur während der IFA, der weltweit bedeutendsten Messe für Consumer Electronics und Home Appliances, für Konzerte geöffnet.

Zusammen mit hervorragenden Musikern und Sängerinnen präsentieren YELLO mit ihrer Live-Show, bestehend aus Songs vom neuen Album TOY, als auch Hits wie „The Race“ über „Do it“ bis „Oh Yeah“, eine musikalische Reise durch vier Dekaden Band-Geschichte. Tickets für das Konzert gibt es bei eventim.de. Das Konzertticket gilt zudem am Folgetag (01.09.) auch als Tagesticket für die IFA.

Quelle: ifa

Samsung gibt nicht auf – Galaxy 8 in Planung

TVT.media - Logo Samsung

Zugegeben: Das Galaxy Note 7 war im vergangenem Jahr eine mittlere Katastrophe für Samsung, doch der südkoreanische Hersteller beweist Kampfgeist und gibt nicht auf! Samsung hat die Ursachen für die Brandgefahr des Note 7 ausführlich untersucht und scheint nun genügend Kenntnisse daraus erworben zu haben, um ein solches Desaster in Zukunft verhindern zu können, weshalb man sich nun voller neu getanktem Selbstbewusstsein auf die Entwicklung des Note 8 konzentrieren kann.

Samsung Mobile Chef Dongjin Koh schien in einem Interview mit CNet sehr zuversichtlich und merkte an, dass die Note-Serie nicht komplett beerdigt sei. Koh ist sich bewusst darüber, dass er jetzt mit entsprechenden Sicherheitsstandards punkten muss und will aus diesem Grund auch nichts überstürzen.

Aus diesem Grund war auf dem diesjährigen Mobile World Congress (MWC) auch noch nichts vom Galaxy Note 8 zu sehen – eine Vorstellung auf der diesjährigen IFA hingegen scheint wahrscheinlich. Immerhin dürfte das Galaxy S schon mal einen kleinen Vorgeschmack bieten.

Quellen: androidkosmos.de, giga.de

Technik schön verpackt – die UX Design Awards auf der IFA 2017

Es ist schwer zu bestimmen, ob Geräte eher wegen der technischen Leistungsdaten, auf Grund ihres Designs oder ihrer Bedienfreundlichkeit einen Käufer ansprechen. Eine ausgereifte Mischung aus all diesen Faktoren bietet sicherlich die höchsten Erfolgschancen. Denn was brächten 500PS, wenn das Auto aussieht wie ein Fiat Multipla?

TVT Media - Fiat Multipla

Um solche Missgeschicke, wie beim oben abgebildeten PKW zumindest im Elektronik-Bereich zu vermeiden, ruft das Internationale Design Zentrum Berlin (IDZ) jährlich die UX Design Awards aus. Bei diesem Wettbewerb geht es um herausragendes Design und intuitive Qualitäten bei elektronischen Produkten, digitalen Lösungen, Services und Räumen, oder anders formuliert: „Die UX Design Awards honorieren ein ganzheitliches Design, das sich nicht an klassischen Produktkategorien orientiert, sondern den Menschen und das gesamte Nutzererlebnis in den Mittelpunkt der Gestaltung stellt.“*1

Die Anmeldefrist für den diesjährigen Award läuft noch bis zum 31.03.2017 und im Herbst wird der Gewinner des UX Design Awards auf der IFA gekürt. Darüber hinaus gibt es aber auch noch einen Public Choice Award, bei dem die Zuschauer / Konsumenten / User für das beste Design abstimmen können. Die zur Abstimmung ausgewählten Konzepte können vorab ebenfalls auf der IFA bestaunt werden, die offizielle Vergabe des Publikumspreises erfolgt dann im November.

Welche Produkte bisher bei den UX Design Awards im Rennen waren, könnt ihr im folgenden Promo-Video sehen:

Quellen: pressebox.de,*1http://www.ux-design-awards.com/

2017 – Das Jahr der faltbaren Smartphones!

Wir haben bereits im Mai 2016 darüber berichtet, dass Samsung viel daransetzt, 2017 das erste Modell eines faltbaren Smartphones auf den Markt zu bringen. Nun wurde LG die Genehmigung für das Patent eines faltbaren Displays zugeteilt, welches sie bereits 2015 eingereicht hatten.

TVT Media - Faltbares Smartphone

Gerüchten zufolge will LG im vierten Quartal ein Modell mit dieser Technologie auf den Markt bringen, womit die IFA 2017 ein optimaler Präsentationstermin wäre. Konkurrent Samsung hingegen hat die Marktreife bereits zum dritten Quartal angekündigt – hierbei wäre die IFA 2017 also ein schöner Veröffentlichungstermin.

Der Wettkampf ist also offiziell eröffnet und so oder so, stehen die Chancen sehr hoch, dass es im Herbst ein (oder gar mehrere) faltbares Smartphone auf der IFA zu bestaunen gibt.

Quellen: giga.de, mobiflip.de

Gibt es Heimkino-Beamer in 4K?

Dass es inzwischen unzählige Fernseher in 4K (teilweise sogar schon in 8K) gibt, dürfte inzwischen jeder, der sich auch nur am Rande mit aktuellen Technik-Themen beschäftigt, mitbekommen haben. Stellt sich nun also die Frage, ob es auch Beamer gibt, welche die hohe Auflösung bewerkstelligen können. Die Antwort lautet: Ja, oder besser: Ja, aber es ist ein sehr teures Unterfangen.

TVT Media - JVC 4K Beamer

Auf der vergangenen IFA hat JVC das Modell DLA-Z1 für den Heimkinomarkt vorgestellt, welches auch bereits seit Dezember auf dem Markt ist. Die unverbindliche Preisempfehlung seitens des Hersteller lautet: 34.999€! Für den Preis erhält man einen Beamer, der dank der BLU Escent Laser-Einheit eine Luminanz von 3.000 Lumen darstellen kann und dessen Kontrast dank der sog. Dynamic Light Source Control einen Kontrastwert von Eins zu unendlich erreichen kann. Selbst wenn einem diese Werte nicht viel sagen: Laser klingt immer cool und unendlich ist verdammt viel!

Spaß beiseite – das an die Wand geworfene Bild kann vereinfacht gesagt mit einem OLED-Fernseher mithalten. Das einzige Modell mit ähnlichen Werten stammt aus dem Hause Sony und hört auf den Namen VW-5000ES. Hierfür sind aktuell allerdings sogar 60.000€ fällig.

Es gibt natürlich auch „klassische“ Beamer, die bereits ein 4K Bild projizieren können, ob diese allerdings den Begriff „Heimkino“ verdienen sei dahingestellt. Fun-Fact: Bei einem Eintrittspreis von 12,-€ könntet ihr übrigens, anstatt den „günstigeren“ JVC-Beamer zu kaufen, 2.916 mal ins Kino gehen. Bei zwei Besuchen pro Monat käme man damit sogar 121 Jahre lang aus!

Quellen: invidis.de, areadvd.de

WLAN im ganzen Haus

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„Home is where my Wifi connects automatically“. Getreu diesen Mottos lässt sich das eigene Heim nun deutlich vergrößern. Der Router-Hersteller Linksys zeigte auf der CES in Las Vegas ein neues System, mit welchem sich auch die letzten Ecken der eigenen vier Wände mit WLAN versorgen lassen.

Möglich wird dies durch ein modulares Repeater System, das aus mehreren Stationen bestehen kann. Netgear stellte ein solches System namens „Orbi“ bereits auf der IFA im vergangenem Jahr vor, nun ist Linksys mit „Velop“ nachgezogen. Hierbei lassen sich kleine Säulen überall im Haus verteilen, welche sich untereinander verbinden und auf zwei verschiedenen Frequenzen funken.

Der Vorteil zu klassischen Repeatern oder Powerline-Adaptern besteht darin, dass auf der 5Ghz-Frequenz moderne Geräte mit schnellem WLAN-ac versorgt werden können und ältere Modelle auf die 2,4Ghz Frequenz zurückgreifen. Zudem kommunizieren die einzelnen Säulen auf einer eigenen Frequenz, wodurch die Verbindung zum jeweils verbunden Smartphone, Laptop, Tablet oder ähnlichem nicht ausgebremst wird, was bisher das größte Problem klassischer Repeater war.

Die Säulen lassen sich mit einer hauseigenen App entsprechend konfigurieren. Diese gibt sogar Vorschläge, wo sich die optimalen Plätze zum Aufstellen der Säulen befinden. Eine einzelne Säule gibt es aktuell für 249€, den Zweierpack für 429€ und das Trio für 599€. Das ganze jetzt in Quadratmeter umzurechnen überlassen wir euch jetzt mal selber.

Quelle: computerbild.de