Die neuesten Fernsehmodelle von der IFA

Größe, Tiefe und Auflösung sind weiterhin die drei Eigenschaften, mit denen Fernsehhersteller auf der IFA auftrumpfen wollten. Wem dies besonders gut gelungen ist und wie unglaublich dünn die neuen Modelle in der Realität tatsächlich sind, haben die Kollegen vom YouTube Kanal Enter Expo für uns getestet:

100 Tage bis zur IFA – Die Vorschau Teil 1/3

TVT Media - IFA 100 Tage

Von heute an sind es nur noch 100 Tage bis die IFA am 01. September in Berlin wieder ihre Pforten öffnet. Um euch schon mal den Mund ein bisschen wässrig zu machen, werden wir in den nächsten drei Posts berichten, was ihr in diesem Jahr von der Elektronik-Messe erwarten könnt.

TV-Geräte

Höhere Auflösungen, noch bessere Kontrastwerte, schnellere Prozessoren, ein größerer Betrachtungswinkel – die Bilder der aktuellen und auch zukünftigen TV Geräte kommen immer näher an die Realität heran. Bei den Kernkriterien scheint der Trend also klar in Richtung UHD und Premium Ultra HD vorgegeben zu sein.

Anders sieht es hingegen beim äußeren Erscheinungsbild aus. Hier scheinen die Hersteller einen Bereich gefunden zu haben, in dem sich noch besser von ihren Konkurrenten abheben können. Und in diesem Jahr dürften die auf der IFA präsentierten Geräte so flach sein wie noch nie zuvor. Die superschlanken Modelle sind so dünn wie eine Schaufensterscheibe und lassen sich teilweise sogar mit Magneten an der Wand befestigen. Auch das nervige Thema des Kabelsalates gehen die Hersteller an und bieten fast unsichtbare, sehr dünne oder extrem flache Kabel an, die sich unter der Tapete verstecken lassen.

Soundsysteme

Aber was bringt das schönste Bild, wenn der passende Ton dazu fehlt oder miserabel klingt? Insbesondere, da die TV-Modelle immer flacher werden, fehlt der entsprechende Resonanzraum für einen satten Sound, weshalb der Bereich externer Soundanlagen ebenfalls stark expandiert.

Die Modelle reichen hierbei von Lautsprecherleisten, die sich unter dem Fernseher platzieren lassen oder kompakte Modelle, die zwischen die Füße des Fernsehers passen. Diese Systeme lassen sich oft auch mit kleineren Surround-Lautsprechern oder Subwoofern erweitern oder sie sind so konzipiert, dass sie durch gezielte Raumreflexion einen dreidimensionalen Sound passend zum Bild entstehen lassen.

Darüber hinaus zählen auch kabellose Lausprecher, die sich mit WLAN, Bluetooth oder beidem mit der Quelle verbinden lassen, zu den großen Trends 2017. Als Quelle kommen hierbei nicht nur Smartphones oder Laptops in Frage, auch Tablets, mobile Musikplayer oder NAS-Festplatten können als Soundquelle dienen und dabei gleichzeitig auch noch auf Streamingdienste oder Internet-Radiosender zugreifen.

Sollte es den Nachbarn dabei zu laut werden, kann man auch auf einen kabellosen Kopfhörer zurückgreifen. Viele Hersteller bieten diese immer häufiger mit Noise-Cancelling Funktion an, bei der die Umgebungsgeräusche aufgefangen und gespiegelt werden und somit Störgeräusche ausblenden.

Sprachsteuerung

Ob Siri, Cortana oder Alexa – es scheint immer üblicher zu werden, mit Geräten zu reden und die mittels Sprache zu steuern. Will man die Heizung höher drehen, einen Kaffee kochen, Musik hören oder wissen wie das Wetter wird, reicht ein einfacher Sprachbefehl und das Gerät ist in den meisten Fällen im wahrsten Sinne des Wortes hörig.

Das sich unmittelbar aufdrängende Thema der Sicherheit soll auf der kommenden IFA aber keinesfalls ausgeblendet oder ignoriert werden, sondern ebenfalls aktiv angegangen werden.

Fitness-Tracker

Wer jetzt denkt, das Fitness-Tracker nun wirklich kein Trend für 2017 sind, der sollte mal auf der IFA vorbeischauen und sich ansehen, was sich in diesem Bereich getan hat. Smartphones mit entsprechenden Sensoren und Apps, Fitness-Armbänder oder Smartwatches sind bereits seit einigen Jahren auf der IFA zu finden, nun soll das ganze sogar direkt in die Sportkleidung integriert werden.

Sogenannte „smarten Textilien“ sind über den ganzen Körper mit verschiedensten Sensoren ausgestattet und messen verschiedenste Parameter. Diese können allerdings nicht nur dazu dienen den eigenen Ehrgeiz zu steigern, sondern könnten auch im Gesundheitsbereich bei der Überwachung von Risikopatienten eingesetzt werden.

In unserem zweiten Teil der IFA-Vorschau werden wir übrigens einen besonderen Blick auf die „Weiße Ware“ werfen.

Quelle: infosat.de

OLED Fernseher von Loewe offiziell bestätigt

TVT.media - Logo Loewe

Per Newsletter hat Loewe bestätigt, dass sie auf der kommenden IFA mit einem OLED TV-Modell vertreten sein werden. Während Loewe 2014 noch mit der Insolvenz zu kämpfen hatte, scheint der Hersteller nun zu neuem Selbstbewusstsein gelangt zu sein und leitet seine Ankündigung mit den Worten „Willkommen in der Premium-Klasse“ ein.

Das OLED Modell mit einer 4K Auflösung wurde auf den Namen „bild7“getauft und soll mit einem Display ausgestattet sein, welches dünner als bei manchem Smartphone sein soll – dies lässt zumindest die Paneldicke von weniger als 1cm vermuten. Es steht außer Frage, dass der bild7 auf der IFA zu bestaunen sein wird, wo dann auch weitere Fragen zum Thema Auflösung, Dolby Vision und Tuner beantwortet werden können.

Quellen: ultra-hdtv.net, 4kfilme.de

100 Tage bis zur IFA – Das sind die Trends

TVT media - Logo IFA 2016

Heute sind es noch genau 100 Tage bis zur nächste IFA in Berlin. Wir geben euch schon mal einen Überblick über die diesjährigen Trends:

FERNSEHGERÄTE
Beim Thema Fernsehgeräte wird sich der UHD-Trend der vergangenen Jahre fortsetzen: Fernsehgeräte, die Bilder in Ultra-High-Definition (UHD) wiedergeben, werden immer erschwinglicher und dank Internetanschluss sowie flexiblen Betriebssystemen auf diesen Geräten lassen sich auch immer leichter entsprechende Inhalte finden.

Ein weiterer Trend heißt HDR (High Dynamic Range), was ebenfalls bald Standard in vielen Geräten sein wird. Durch diese Technik werden deutlich höhere Kontrastwerte erzielt und höhere Helligkeitswerte könnten sogar dafür sorgen, dass Scheinwerfer in einer Autoszene den Zuschauer auf der Couch tatsächlich blenden!

WEARABLES
Wearables sind in der Lage verschiedenste Körperfunktionen zu dokumentieren. Dies können einfache Armbänder, Brustgurte oder Uhren sein, welche sich i.d.R. per Bluetooth mit dem Smartphone verbinden und per App steuern lassen. Dadurch lässt sich z.B. das eigene Fitnessprogramm optimieren, aber die Daten können auch zu medizinischen Zwecken sinnvoll genutzt werden.

3D-DRUCKER
Inzwischen verarbeiten 3D-Drucker nicht mehr nur Kunststoffe, sondern sind auch in der Lage Metallobjekte herzustellen, ganz zu schweigen von den Geräten, die sogar Zucker und Schokolade verarbeiten können.

Die dazugehörigen Druckvorlagen können entweder mit entsprechenden Grafikprogrammen erstellt werden oder durch das Einscannen von Objekten. In der Halle 11.1 präsentiert die IFA TechWatch einen Scanner, der mit über 80 lichtstarken Objektiven Objekte erfasst und sogar einen ganzen Menschen in weniger als einer Sekunde einscannen kann.

VIRTUAL REALITY
Beim Thema Virtual Reality werden auf der IFA nicht nur VR-Brillen zu bestaunen sein, sondern auch verschiedenste Kamerasysteme, welche die Aufzeichnung von 360° Videos ermöglichen sowie die dazugehörige Software, mit welcher sich die Videos bearbeiten und weiter optimieren lassen.

AUDIO
Auch Musikliebhaber können auf der IFA viel Interessantes entdecken. Drahtlose Hifi-Surround-Anlagen, Kopfhörer mit 3D-Sound oder InEar Phones, die sich an die Ohrmusche anpassen oder Umfeldgeräusche reduzieren, dürften bei allen Audiophilen das Herz höherschlagen lassen.

HAUSGERÄTE
Immer mehr Geräte werden digital vernetzt und lassen sich intelligent steuern, das soll die „e-Haus“ genannte Großinstallation auf dem IFA-Gelände praktisch veranschaulichen. Die stärkere Vernetzung von Haushaltsgeräten soll zum einen mehr Komfort bieten, kann aber auch den Stromverbrauch optimieren, was die Umwelt und den Geldbeutel schont.

Aber auch ohne die komplette Vernetzung werden klassische Haushaltsgeräte immer weiterentwickelt. Sei es durch Automatiken zur Selbstreinigung des Kondensators bei Wäschetrocknern, Sensoren zur optimalen Verteilung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit beim Kühl- und Gefriergeräten oder Waschmaschinen mit speziellen Waschprogrammen für Allergiker, Babywäsche, zur Entfernung von Tierhaaren oder mit niedriger Wasch-Temperatur.

Quellen: elektronikjournal.at, channelpartner.de

 

Erster UHD-Sender startet zur IFA 2015

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Wie wir bereits berichten haben, wird UHD eines der großen Themen auf der kommenden IFA sein.

Doch was bringt ein Fernsehgerät mit einer UHD-Auflösung, wenn es keinen passenden Content hierfür gibt? Neben der Spekulation um Blu-ray-DVDs, scheint zeitnah auch ein Fernsehsender sein Programm in diesem Format anzubieten.

Der Shopping-Sender pearl.tv hat sich eine komplett neue Studiotechnik angeschafft, um in Zukunft zu 100% in nativem Ultra-HD produzieren und senden zu können. Ausgestrahlt werden soll das Programm über den Satellitenanbieter Astra. Um die volle Qualität genießen zu können, ist allerdings ein passender Receiver notwendig, der über einen HEVC-Decoder verfügt. An der Satellitenschüssel selber müssen keine Veränderungen vorgenommen werden.

Der Startschuss wird im September auf der IFA fallen und wir wünschen schon mal frohes Shoppen!

Quelle: pc-magazin.de

TV per Stick

Schon seit längerem ist ein Trend weg vom linearen Fernsehen hin zu VideoOnDemand und einer stärkeren Verschmelzung von Internet und TV zu erkennen. Dabei warten verschiedene Hersteller mit TV-Sticks auf, die mit einem eigenen Betriebssystem ausgestattet sind und via Apps das Ansteuern verschiedener Dienste und Mediatheken ermöglichen. Somit können ältere TV-Geräte sehr leicht aufgerüstet werden und SmartTVs können noch um einige Funktionen erweitert werden.

TVT Media - Logo AppleTV

Gleich drei Anbieter werden in naher Zukunft neue Modelle auf den Markt bringen oder bestehende Systeme aktualisieren. So will Apple im Juni seine neueste Version vom AppleTV veröffentlichen. Das neue Modell soll mit Siri, einem eigenen App-Store und einem starken A8-Prozessor ausgestattet sein. Auf eine 4K-Unterstützung will Apple vorerst verzichtet. Ob Letzteres ein cleverer Schachzug ist, bleibt abzuwarten.

TVT Media - Chromebit

Google hat zwar bereits mit den Chromecast eine günstige Stick-Variante im Angebot, wird aber in Zusammenarbeit mit Asus den Chromebit veröffentlichen. Dieser HDMI Stick läuft mit Googles eigenem Betriebssystem ChromeOS und verwandelt den Fernseher somit in einen MiniPC. Nettes Gadget: Der Stick lässt sich durch ein Gelenk anwinkeln, womit er komplett hinter dem Display verschwindet. Zu einem Veröffentlichungsdatum hat Google noch nichts Genaues verlautbaren lassen.

TVT media - Amazon FireStick

Last but not Least will auch Amazon ein Stück vom Kuchen abbekommen. Seit Ende März ist der Fire TV Stick verfügbar. Die Bedienung ist wie bei den anderen Geräten sehr einfach und intuitiv, allerdings ist ein Amazon-Konto zwingend erforderlich .Für Kunden, die eine Amazon-Prime-Mitgliedschaft für ein Jahr abschließen, ist der Stick bereits für 7,-€ zu erwerben, alle anderen zahlen 39,-€. Bei diesem Preis ist es kein Wunder, dass der Stick in den USA innerhalb kürzester Zeit ausverkauft war und Amazon sich so schon leckeres Stück Kuchen leisten konnte.

Details zu den einzelnen Modellen findet ihr unter den folgenden Links:

AppleTV: golem.de
Google & Asus: spiegel.de
Amazon: computerbild.de