IFA – Vorschau Teil 2/3 – Weiße Ware

IFA Vorschau Teil 2

In unserem letzten Post anlässlich des 100-Tage Countdowns bis zur IFA, haben wir uns bereits den Themen TV, Sound, Sprachsteuerung und Fitness gewidmet. Aber auch im Bereich der Elektro-Groß- und Kleingeräte dürfte dieses Jahr einiges zu entdecken sein.

Für alles rund ums Thema Waschen, Kochen, Körper- und/oder Wohnungspflege gibt es unzählige Produkte, die das Leben angenehmer machen sollen. Allerdings sollen diese Produkte nicht nur unser Leben erleichtern, sondern tragen oftmals auch dazu bei Ressourcen einzusparen. Der Energie-, Wasser und Waschmitteleinsatz wird permanent optimiert und die Branche der Weißen Ware ist hier ein klarer Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit, Ressourcen-Schonung und Energieeffizienz. Sicherlich sind die Anschaffungskosten bei neuen und effizienten Geräten etwas höher, durch einen langfristigen Einsatz dürften sich diese aber schnell amortisieren.

Der Komfort wird oftmals durch eine stärkere Vernetzung erreicht, womit sich die Geräte per App steuern, kontrollieren und warten lassen. Selbst Waschmaschinen, die eigenständig Waschmittel nachbestellen, sobald sich dieses dem Ende neigt, sind inzwischen keine Seltenheit mehr. Der Einsatz des Waschmittels wird zudem auf die Menge der Wäscheladung angepasst, der Wasserverbrauch wird reduziert und die Kleidung dank Farbsensoren oder Dampfsystem schonender gewaschen.

Aber auch passende Apps zu Küchengeräten bieten mit Anwendungsbeispielen und Rezepten die Möglichkeit Neues zu entdecken und auszuprobieren. Mahlen, mixen, zerkleinern, durchkneten, schneiden – für alles gibt es das passende (Multifunktions-)Gerät. Auch während des Kochens erhält man Hilfestellung, damit die Zubereitung des perfekten Gerichts auch möglichst gut gelingt. Damit nichts anbrennt, messen verschiedene Sensoren permanent die Temperatur und regeln diese automatisch runter, bevor z.B. die auf dem Herd vergessenen Pfanne mit Öl Feuer fängt, oder passen die Temperatur an die Füllmenge im Topf an. Einige bieten auch direkt entsprechende Programme für die Zubereitung, welche sich natürlich auch individuell an den eigenen Geschmack anpassen lassen.

Und nach dem Essen muss sich auch nicht mehr streiten, wer das Geschirr wäscht. Bei Spülmaschinen mit eingebautem Lift, der den unteren Korb hochfährt, dürfte eher Streit darüber entstehen, wer dieses Gadget nutzen darf, bevor anschließend mit angepasstem Sprühdruck, zusätzlichem Sprüharm oder nur mit Wasserdampf das Geschirr und Besteck gereinigt wird. Somit kann man die Zeit doch viel besser nutzen und sich per Sprachsteuerung von der Kaffeemaschine einen Espresso brühen lassen.

Und sollte man beim Essen zu stark gekrümelt haben, kann man sich dennoch in Ruhe seinem Getränkt widmen – der Saugroboter wird’s schon richten. Inzwischen erkennen die elektronischen Heinzelmännchen automatisch den Untergrund und passen ihre Leistung dementsprechend an oder wischen sogar feucht durch. Wir sind auf jeden Fall gespannt, einigen dieser Geräte bei der IFA beim Arbeiten zuzuschauen!

Quelle: elektroboerse-handel.de

Kleine Innovationen mit praktischem Effekt auf der IFA

TVT media - Samsung Add Wash

Zugegeben – den großen Innovations-Knall wird es auf der IFA nicht geben, aber das muss es auch gar nicht. Roland M. Stehle, Sprecher des IFA-Veranstalters gfa behauptet: „Ich würde nicht sagen, dass die Zeit der großen Innovationen vorbei ist. Es sind aber Verbesserungen im Detail.“ Damit scheint er nicht Unrecht zu haben. Insbesondere im Bereich der Haushaltselektronik sind Innovationen festzustellen, welche die Grundfunktion des Gerätes nicht wesentlich ändern, aber dennoch angenehme Verbesserungen bieten.

So hat Gorenje eine Spülmaschine im Programm, die weiterhin das Geschirr spült, nach Ende des Waschgangs aber die Türe automatisch ein wenig öffnet, so dass der Dampf entweichen kann. AEG hat ein Gerät im Angebot, bei dem der Korb für das Geschirr automatisch hoch fährt sobald die Türe geöffnet wird, was auf jeden Fall den Rücken schont.

Samsung hat die Nutzung von Waschmaschinen genauer analysiert und festgestellt, dass die Kunden nach dem Einschalten anscheinend des Öfteren noch das ein oder andere Wäschestück finden, welches noch zum aktuellen Waschgang passt. Hierfür gibt es nun eine Tür in der Tür, welche auch während des laufenden Waschgangs ein nachträgliches Befüllen der Trommel ermöglicht. LG hat zudem ein Modell aus seinem Programm mit einem amtlichen Dämpfungssystem ausgestattet, das nicht nur Vibrationen und Geräusche reduziert, sondern so ruhig läuft, dass der Profi-Kartenspieler Bryan Berg ein 48-stöckiges Kartenhaus im laufenden Betrieb darauf bauen konnte. Letzteres dient natürlich nur der Anschauung, dennoch wären wir erfreut, wenn sich der Nachbar über uns mal ein solches Gerät zulegen würde.

Quelle: infosat.de