Das smarte Home auf der IFA

Das „Internet der Dinge“ nimmt auf der IFA einen immer größeren Platz ein und bezüglich der Vernetzung verschiedenster Geräte scheint es kaum Grenzen zu geben. Dabei darf die Nutzung allerdings nicht zu kompliziert sein. Ein Hauptwunsch der Verbraucher sind kompatible Systeme, die möglichst einfach zu installieren sind, allerdings setzten die meisten Hersteller bisher auf ihre eigenen Systeme, was die Sache nicht gerade einfacher macht.

Im Fokus steht hierbei auf jeden Fall der Kühlschrank, von welchem aus sich bei Samsung z.B. auch der Saugroboter oder die Waschmaschine steuern lassen. Per Screen-Mirroring können zudem Inhalte des Smartphones auf die Kühlschrank-Vorderseite gebracht werden. Die Kühlschränke von LG hingegen sind mit WebOS oder Windows 10 ausgestattet und steuern andere Geräte über einen HubRobot. Hierüber kann neben der Waschmaschine und dem Saugroboter auch der Rasenmäher, die Soundanlage, der Herd oder die Klimaanlage gesteuert werden – die entsprechende Konnektivität natürlich wieder vorausgesetzt, welche sich größtenteils auf LG Geräte beschränken dürfte.

TVT Media - Samsung Media Hub

Bosch überwacht alle seine Geräte per Home Connect App. Die Anzahl der verknüpfbaren Geräte erweitert sich hierbei noch um Dunstabzugshaube, Kühltruhe und Kühlschrank (beides natürlich mit integrierter Kamera) bis hin zur Kaffeemaschine. Und die Tabs für den Geschirrspüler werden natürlich automatisch von der App nachbestellt.

Erste Hersteller experimentieren auch schon fleißig mit einer entsprechenden Sprachsteuerung, wie z.B. Boschs eigenes System Mykie. Eine Anbindung an Alexa und Google Home ist bei den meisten Herstellern allerdings nur noch eine Frage der Zeit. Letztere bergen allerdings das Risiko, dass die Services aus der Cloud stammen. Sollte ein Hersteller aus Rentabilitätsgründen diesen Service einstellen und die Verbindung zur Cloud lösen, muss man wohl doch wieder seine(n) Liebste(n) in Person rumkommandieren. Noch interessanter wird es beim Thema Sicherheit: Auf die Frage, wie lange für die angebotenen Geräte denn Software-Updates verfügbar sein werden, schaute man eher in ratlose Gesichter.

Quelle: computerwoche.de

VW verbindet PKW mit dem eigenem Zuhause

Bereits auf der diesjährigen IFA hat VW demonstriert, wie sich Autos über Car-Net per App-Connect mit dem Smart-Home verbinden lassen. Bei diesem Vorhaben kooperiert der Autohersteller mit dem Start-Up Doorbird sowie dem Tore- und Türenhersteller Hörmann.

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App Connect ist seit 2015 optional in allen neuen VW-Modellen verfügbar. Die Technik ermöglicht es z.B., dass man informiert wird, wenn jemand vor der Tür steht, ermöglicht es, mit dieser Person zu sprechen und bei Bedarf auch die Tür und/oder Tor zu öffnen.

Bei flexiblen Arbeitszeiten wäre es zudem denkbar, die Heizung punktgenau auf die Heimkehr abzustimmen oder wenn es auf der Autobahn mal wieder nur langsam vorwärts geht, diesen Zeitpunkt auch ein bisschen hinaus zu zögern.

Bei so viel Technik im Auto bleibt das selbstfahrende Auto in naher Zukunft unausweichlich, damit wir uns bald endlich voll und ganz den Apps in unserem fahrbaren Untersatz widmen können. 😀

Quelle: baulinks.de

Zusammenfassung: Trends 2014

Da wir in unserem Blog ständig über Neuigkeiten, Gerüchte und Gadgets zum Thema rund um die IFA 2014 berichten, fassen wir anbei noch mal alle relevanten Trends für euch zusammen:

UHD (Ultra-High-Definition)
Nahezu jeder etablierte TV-Hersteller wird dieses Jahr Modelle präsentieren, die in der Lage sind, diesen hochauflösenden Standard wiederzugeben. Bisher gab es UHD-Fernseher erst ab einer Größe von 55 Zoll – auf der IFA dürfte diese Grenze nach unten durchbrochen werden.

Curved TV:
Unabhängig von der Auflösung, ist Curved-TV eine Bezeichnung für die Form des TV-Gerätes. Diese ist nicht wie bisher ganz flach, sondern leicht gebogen. Dadurch wird das Display insbesondere bei sehr großen TV-Geräten das natürliche Sichtfeld des Auges angepasst.

Smart Home:
Smart Home bezeichnet die Vernetzung von Haushaltsgeräten über WLAN. Vom Saugroboter über die Waschmaschine und den Kühlschrank bis hin zur Heizung oder der Klimaanlage lässt sich alles vernetzen und somit bequem per Tablet oder Smartphone steuern und kontrollieren. Wie erfolgreich diese Technik sein wird bleibt abzuwarten, aber mögliche Anwendungsbereiche können vor Ort angeschaut und teilweise auch getestet werden.

Gesundheit:
Auch wenn es sich bei der IFA um eine Technik-Messe und nicht um einen Ärzte-Kongress handelt, kommt das Thema Gesundheit nicht zu kurz. Verschiedenste Techniken und Sensoren messen zukünftig den Blutzuckergehalt, das Gewicht und den Blutdruck und speichern diese Daten auf Wunsch in der Cloud, von wo aus sie bequem an den Arzt weitergeleitet werden können.

Aber auch viele neue Smartwatches verfügen über Funktionen, die über das reine Anzeigen der Uhrzeit hinausgehen und auch als Fitnessarmband herhalten können. Sie kontrollieren beim Sport entsprechende Werte, dokumentieren diese und warnen ggf. vor gefährlichen Überanstrengungen.

Die Themen Tablet und Smartphone stehen dieses Jahr auch wieder ganz oben auf der Liste und vielleicht wird auf der IFA ja auch ein Trend präsentiert, den wir bisher nicht gesehen oder unterschätzt haben. Wir freuen uns auf jeden Fall auf ganz viel Technik-Schnick-Schnack, der in Zukunft unser Leben erleichtern wird!