Alles Bestens gesichert – Sicherheits-Gadgets von der IFA

Rund um das Thema Sicherheit gab es auf der IFA auch wieder einige Gadgets zu bestaunen. Nicht fehlen darf auf jeden Fall die klassische Überwachungskamera. Die Zeiten, in denen noch umständlich Kabel verlegt werden mussten, um in seinem stillen Kämmerlein auf einen schwarz/weiß Monitor zu schauen, sind natürlich längst vorbei.

Zur Sicherung der eigenen vier Wände bietet die Firma Assmann inzwischen ein Komplettpaket bestehend aus einer 720p-Kamera, einem Bewegungssensor und zwei Kontaktsensoren für Haustür und Fenster. Alle Auffälligkeiten werden an die entsprechende App gesendet mit welcher man auch zu jeder Zeit Live in die eigene Wohnung schauen kann.

Etwas kompakter kommt die „Smartfrog Cam“ daher. In ihrem 7,6 x 11cm kleinen Gehäuse ist neben der Kamera noch ein Bewegungssensor, ein Lautsprecher und ein Mikrofon verbaut. Zudem bietet die Kamera eine Nachtsichtfunktion und kann damit sowohl als Einbruchschutz als auch als Babyfon eingesetzt werden. Eine WLAN Anbindung über die entsprechende App ist hierbei natürlich auch integriert.

Wer hingegen nur seinen Kühlschrank überwachen will, dem sollte die Smarter „Fridge Cam“ reichen. Diese lässt sich recht einfach im Kühlschrank anbringen und sendet ein entsprechendes Bild dessen inklusive aktueller Temperatur direkt aufs Handy.

TVT Media - Sicherheit

Die Firma Elgato aus München bietet neben dem „Window Guard“, welcher die Fenster überwachen kann und Erschütterungen registriert. Ebenfalls im Angebot: ein System namens „Eve Lock“, wobei es sich um ein KomeKit Türschloss handelt, welches mit verschiedenen Tür-Typen kompatibel sein soll. Dieses lässt sich sowohl per Siri als auch per Apple-Home oder Elgato-Eve App steuern und verriegelt die entsprechende Türe nach jedem Öffnen wieder automatisch oder öffnet diese auf Wunsch auch aus der Ferne. Komplettiert werden die Modelle mit dem Bluetooth-Rauchmelder Eve Smoke, welcher neben der klassischen Branderkennung auch regemäßig seinen eigenen Status überprüft und dank leistungsstarkem Akku 10 Jahre lang keinen Akkuwechsel erforderlich machen soll.

Auch wenn sich manch einer durch solch installierte Systeme sicherer fühlen mag, sei darauf hingewiesen, dass durch die Vernetzung auch wieder neue Angriffsmöglichkeiten entstehen. Ist der angebundene Router schlecht geschützt oder weist die installierte Software der Geräte mit den Jahren Sicherheitslücken auf, kann aus den Sicherheits-Gadgets auch schnell ein Sicherheitsrisiko werden.

Quelle: computerbild.de, heise.de