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Wie ihr natürlich seit dem IFA Quiz aus einem unserer vergangenen Posts wisst, gibt es seit 2008 auch die sogenannte „Weiße Ware“ auf der IFA zu bestaunen.

Siemens zeigte den Backofen iQ500, der es innerhalb von fünf Minuten auf 175 Grad Celcius schafft. Und damit die Tiefkühl-Pizza noch schneller fertig wird, gibt es zudem eine Coolstart-Funktion, welche das Auftauen der Pizza oder ein entsprechendes Vorheizen überflüssig macht. Hingegen präsentierte Miele den Dialoggarer. In diesem sind Antennen verbaut, welche mit Hilfe eines entsprechenden Frequenzspektrums ihre Energie bis tief in die Lebensmittel eindringen lassen und der Ofen dadurch immer weiß, wie viel Energie das entsprechende Lebensmittel bereits aufgenommen hat. Miele selbst beschreibt dies ganz Bescheiden als die größte Revolution in der Küche seit dem Induktionsherd.

Auch bei den Kühlschränken gab es einige Neuheiten. Gorenje bringt eine Retro-Edition in neuen Farben auf den Markt, spart sich bei diesen Modellen im Gegenzug aber Gadgets, wie z.B. eine Vernetzung des Kühlschranks mit dem Internet. Optimal also für alle, bei denen das Design eher im Vordergrund steht als viele Features, deren Nutzen sich nicht immer auf den ersten Blick erschließen. Auch Samsung hat ein Modell im Angebot, das ohne Anbindung ans Internet auskommt, dafür aber über eine eigene CoolSelect Plus Zone verfügt. Bei dieser Zone handelt es sich um ein separates Fach im Kühlschrank, für welches eine separate Temperatur eingestellt werden kann. Der eigene Kühlkreislauf hierfür soll zudem die Übertragung von Gerüchen verhindern.

2017-09-01 IFA Berlin 116

Medion hingegen bietet das komplette Paket. Der Kühlschrank MD37345 verfügt über Kameras, die bei jedem Schließen der Tür ein Foto aufnehmen, so dass ein Blick auf das Smartphone genügt, um zu wissen, wovon man noch genug zu Hause hat, wenn man mal wieder ratlos im Supermarkt steht. Über das an der Türe angebrachte 21-Zoll-Touchscreen-Display lassen sich darüber hinaus Notizen schreiben, eine Einkaufsliste führen, welche sich natürlich mit dem Smartphone synchronisiert oder man erhält Hinweise über wichtige Termine im Kalender.

TVT.media GmbH - Saugroboter

Und natürlich wurde auch fleißig gesaugt auf der IFA. Boschs Saugroboter Roxxter lässt sich dank Alexa per Sprachbefehl steuern und saugt nur dort, wo er soll. Manuell lassen sich bei diesem Modell bestimmte Zonen ausschließen, um z.B. nicht unnötige viele Legosteine aus der Kinder-Spielecke aufzusaugen. Gleiches gilt auch für den Neanto Botvac D7 Connected. Dieser lässt sich neben Alexa auch noch per Apple Watch, dem Neato ChatBot für Facebook oder Google Home steuern. Und alle, die ihrem saugenden Helfer dennoch nicht trauen sollten, ob er seine Arbeit auch ordnungsgemäß verrichtet, dem empfehlen wir den Miele Scout RX2. Seine eingebauten Kameras senden ein Live-Bild in die dazugehörige App – eine staubsaugende Überwachungskamera sozusagen.

Quelle: computerbild.de

Kuriositäten

TVT media IFA Rundgang

Für alle Närrinnen und Narren beginnt heute am 11.11. die jecke Karnevalszeit. Wir hätten da auch noch ein paar jecke Sachen, die wir auf der IFA gefunden haben:

Da wäre zum einen eine Überwachungskamera für den Kühlschrank. Systeme, die Auskunft über den Inhalt des Kühlschranks geben gibt es bereits seit längerem, oftmals war dies allerdings mit dem lästigem Einscannen der Produkte verbunden, was die Bedienbarkeit sehr umständlich gemacht hat. Der IQ500 von Siemens macht es sich da leichter: Seine zwei 5-Megapixel-Kameras schießen jedes Mal, wenn die Türe geschlossen wird, ein Foto vom Innenraum des Kühlschranks und senden diese an eine App. So lässt sich jederzeit und überall überprüfen, was sich aktuell im Kühlschrank befindet. Ob sich damit auch überprüfen lässt, ob das Licht im Kühlschrank brennt, wenn dieser geschlossen ist, werden wir bei Gelegenheit mal testen.

Aber auch die Waschmaschine von heute wäscht längst nicht nur einfach Wäsche. Siemens und Miele bieten nun auch Modelle, welche sich per App steuern lassen. Hierbei kann der Waschmaschine per Smartphone mitgeteilt werden, mit was man diese befüllt hat; den Rest macht die Elektronik. Temperatur, Schleuderstufe und Waschmitteldosierung wird komplett von der Maschine übernommen. Jetzt warten wir nur noch auf die App, die unsere Wäsche auch zum Trocknen aufhängt.

Kurios aber sinnvoll kann der Fahrradhelm „Livall“ sein. Neben Gadgets wie einer Freisprecheinrichtung zum Telefonieren oder Musik hören, schaltet der Helm in der Dämmerung automatisch seine LED-Beleuchtung an und verfügt zudem über Blinker, die das lästige Ausstrecken der Arme ersparen sollen. Bei einem Unfall messen zudem Sensoren die Erschütterung, geben diese an das Smartphone weiter, welches umgehend einen Notruf absetzt. Ein konkretes Veröffentlichungsdatum für den Helm steht leider noch aus.

Unser Highlight der Kuriositäten verraten wir euch nächste Woche 😉

Quelle: verivox.de

Von der IFA in die Küche

Smart Kitchen & Living war auf der diesjährigen IFA neben Smartphones und hochauflösenden TV-Geräten eines der vorherrschenden Themen.

TVT Media - Logo Miele

So stellte Miele einen Induktionsherd vor, der im wahrsten Sinne des Wortes nichts mehr anbrennen lässt. Das Gerät verfügt über die Funktion „TempControl“, welche die Beschaffenheit und Temperatur der Kochutensilien ermittelt und diese dadurch konstant hält – denn selbst bei konstanter Wärmezufuhr werden Töpfe und Pfannen auf dem Herd i.d.R. immer heißer. TempControl sorgt dafür, dass sobald das Kochgeschirr die eingestellte Temperatur erreicht hat, nicht mehr manuell nachreguliert werden muss und unsere Steaks in Zukunft schön gleichmäßig gebraten werden.

TVT.media - Logo Bosch

Bosch hat seine Induktionskochfelder ebenfalls weiterentwickelt, wodurch diese nun permanent die Temperatur im Topf und in der Pfanne messen. Damit man sich beim Braten nicht unnötig die Küche zuräuchert, gibt es zudem neue Modelle von Dunstabzugshauben, welche im schicken Design die Küche aufwerten oder kaum noch als solche zu erkennen sind. Nach dem Essen kommt dann alles in die energiesparende Spülmaschine, welche durch einen gleichmäßigen 3D-Luftstom nun alle Winkel des Spülers erreichen soll, wobei wir uns immer noch fragen, ob es auch Luftströme in 2D gibt… Was Boschs HomeConnect alles drauf hat, werde wir in einem gesonderten Beitrag behandeln.

TVT media - Logo WMF

Auch WMF hat sein Sortiment sehr stark erweitert und bietet nun einen Dampfgarer, der gleichzeitig Fleisch, Fisch und Gemüse ganz ohne Herdplatte schonend zubereitet. Für die ernährungsbewussten Köche unter unseren Lesern gibt es neuerdings den „Salat-to-go“, welcher sämtliche Zutaten für den Salat nicht nur zerkleinert, sondern umgehend in eine Schüssel zum Mitnehmen befördert, was in Zukunft auch noch einiges beim Abwasch spart. Und auch an die Naschkatzen wurde gedacht: nach einem gemütlichen Raclette-Abend, kann man auf dem Raclette-Grill für zwei Personen gleich im Anschluss noch ein Schokoladenfondue zubereiten.

Quellen: elektrojournal.at, techfieber.de, techfieber.de

 

Waschmaschine mit WLAN

TVT Media - Logo Miele

Da haben wir unser WLAN gerade erst mit dem Fritz WLAN-Repeater vergrößert, schon können wir bis in den Waschkeller funken, damit unsere Waschmaschine sich auch ins WLAN einklinken kann.

Wer jetzt nach der Sinnhaftigkeit dieser Funktion fragt, der solle sich an den Moment erinnern, wo er zuletzt die Waschmaschine bereits prall gefüllt hatte, um dann festzustellen, dass kein Waschmittel mehr im Haus ist. Mit der EditionConn@ct will Miele solchen Situationen Abhilfe schaffen.

Bereits vor zwei Jahren hat Miele eine Zwei-Phasen-Dosierautomatik für Flüssigwaschmittel entwickelt, die nicht nur einiges an Waschmittel sparen soll, sondern nun auch die entsprechenden Flüssigkeitsstände analysiert und entsprechend reagiert. Neigt sich der Waschmittelvorrat dem Ende gibt die Maschine eine entsprechende Warnung aus und bietet mit drei Klicks eine einfache Nachbestellung an. Aufhängen muss man die Wäsche nach dem Waschgang aber immer noch selber…

Quelle: finazen.net