Das smarte Home auf der IFA

Das „Internet der Dinge“ nimmt auf der IFA einen immer größeren Platz ein und bezüglich der Vernetzung verschiedenster Geräte scheint es kaum Grenzen zu geben. Dabei darf die Nutzung allerdings nicht zu kompliziert sein. Ein Hauptwunsch der Verbraucher sind kompatible Systeme, die möglichst einfach zu installieren sind, allerdings setzten die meisten Hersteller bisher auf ihre eigenen Systeme, was die Sache nicht gerade einfacher macht.

Im Fokus steht hierbei auf jeden Fall der Kühlschrank, von welchem aus sich bei Samsung z.B. auch der Saugroboter oder die Waschmaschine steuern lassen. Per Screen-Mirroring können zudem Inhalte des Smartphones auf die Kühlschrank-Vorderseite gebracht werden. Die Kühlschränke von LG hingegen sind mit WebOS oder Windows 10 ausgestattet und steuern andere Geräte über einen HubRobot. Hierüber kann neben der Waschmaschine und dem Saugroboter auch der Rasenmäher, die Soundanlage, der Herd oder die Klimaanlage gesteuert werden – die entsprechende Konnektivität natürlich wieder vorausgesetzt, welche sich größtenteils auf LG Geräte beschränken dürfte.

TVT Media - Samsung Media Hub

Bosch überwacht alle seine Geräte per Home Connect App. Die Anzahl der verknüpfbaren Geräte erweitert sich hierbei noch um Dunstabzugshaube, Kühltruhe und Kühlschrank (beides natürlich mit integrierter Kamera) bis hin zur Kaffeemaschine. Und die Tabs für den Geschirrspüler werden natürlich automatisch von der App nachbestellt.

Erste Hersteller experimentieren auch schon fleißig mit einer entsprechenden Sprachsteuerung, wie z.B. Boschs eigenes System Mykie. Eine Anbindung an Alexa und Google Home ist bei den meisten Herstellern allerdings nur noch eine Frage der Zeit. Letztere bergen allerdings das Risiko, dass die Services aus der Cloud stammen. Sollte ein Hersteller aus Rentabilitätsgründen diesen Service einstellen und die Verbindung zur Cloud lösen, muss man wohl doch wieder seine(n) Liebste(n) in Person rumkommandieren. Noch interessanter wird es beim Thema Sicherheit: Auf die Frage, wie lange für die angebotenen Geräte denn Software-Updates verfügbar sein werden, schaute man eher in ratlose Gesichter.

Quelle: computerwoche.de

Interessante Smartphones abseits des Mainstreams

Samsung, Apple, LG, Huawei – diese Namen fallen sicherlich als erstes, wenn es um das Thema Smartphone geht. Allerdings gab es auf der IFA in diesem Segment auch Underdogs zu bestaunen und die müssen sich keineswegs verstecken – insbesondere nicht, wenn es um den Preis geht.

TVT-Media---Archos-Wiko

Hier ist zum einen das Sense 55S des französischen Herstellers Archos zu erwähnen. Das Smartphone greift den Trend zum randlosen Display auf. 78% Prozent der Vorderseite besteht aus einem 5,5 Zoll großen Full HD-Bildschirm. Die Frontkamera ist in der unteren rechten Ecke angebracht, was ungewöhnlich erscheint, aber mit 5 Megapixeln ordentliche Bilder liefern dürfte. Die Kamera auf der Rückseite schießt hingegen Bilder mit 8 Megapixeln – oder besser gesagt: beide Kameras, da das Modell über eine Dual Kamera mit einer zusätzlichen Weitwinkel-Funktion verfügt. Mit 16GB internem Speicher und 2GB Arbeitsspeicher liegt das Modell im Mittelfeld, allerdings lässt sich der Speicher durch eine Micro SD erweitern. Oberklassen-Verdächtig ist hingegen der Medion QuadCore Prozessor, 3.000mAh Akku-Kapazität und Android 7.0. Nougat. Unschlagbar ist auf jeden Fall der Preis: Die UVP liegt bei 219,-€, womit sich Diskussionen über das Preis-Leistungs-Verhältnis erübrigen dürften.

Ein weiterer Interessanter Kandidat kommt aus dem Hause Wiko. Mit 64GB Speicher und 4GB sind beide Speichereinheiten des Wiko View Prime doppelt so groß wie beim Archos. Dafür müssen beim Display Abstriche gemacht werden. Im Gegensatz zur Full-HD Auflösung des Sense 55S verfügt das Wiko nur über 1.440 x 720 Pixel; dafür aber im 18:9 Format, welches wir bereits von Samsung und LG kennen. Auch ist der Snapdragon 430 Prozessor etwas schwächer, im Gegenzug wurde aber bei der Kamera geklotzt. Die Kamera auf der Rückseite liefert Bilder mit 16 Megapixeln, auf der Vorderseite befindet sich eine Dual-Kamera, welche sogar mit 20 Megapixeln ausgestattet ist, bei Weitwinkelaufnahmen muss man sich mit 8 Megapixeln begnügen. Auch hier ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar: 269,-€ sind mehr als fair für die gebotene Ausstattung.

Quelle: areamobile.de

Die neuesten Fernsehmodelle von der IFA

Größe, Tiefe und Auflösung sind weiterhin die drei Eigenschaften, mit denen Fernsehhersteller auf der IFA auftrumpfen wollten. Wem dies besonders gut gelungen ist und wie unglaublich dünn die neuen Modelle in der Realität tatsächlich sind, haben die Kollegen vom YouTube Kanal Enter Expo für uns getestet:

Smartphone-Highlights auf der IFA 2017

Über das mit Spannung erwartete Samsung Galaxy 8, welches bereits vor der IFA offiziell vorgestellt wurde, haben wir schon berichtet, aber wie versprochen wollen wir auch schauen, wer sonst noch versucht, ordentlich Marktanteile auf dem hart umkämpften Smartphone-Markt abzugreifen.

Das LG V30 braucht sich hierbei keineswegs zu verstecken und wurde von der Presse bereits hoch gelobt. Ein 6 Zoll großes, randloses OLED Display (18:9), eine Dual-Kamera mit der aktuell größten Blende, die eine Smartphone-Kamera aufweisen kann und einem Snapdragon 835 (um nur die wichtigsten Hard Facts zu nennen) bekommt man für die angesetzten 899€ einiges geboten. Zudem erfüllt das Smartphone 14 von 25 Militär-Standards und ist dank seiner Struktur aus Doppel-T-Trägern besonders robust.

Sony präsentierte gleich drei neue Modelle auf der IFA: Das XZ1 sowie das XZ1 Compact, welche eher in die Oberklasse einzuordnen sind sowie das XA1 Plus, welches sich eher in der Mittelklasse positioniert. Alle drei haben gemein, dass das Display weiterhin über zwei dicke Balken verfügt, um die Lautsprecher entsprechend verbauen zu können.

Die Besonderheiten beim XZ1 sind definitiv die Zeitlupenfunktion mit bis zu 960 Bildern pro Sekunde sowie die Motion-Eye Technologie, mit welcher 3D Scans angefertigt werden können. Wie beim LG V30 ist ein Sanapdragon 835 verbaut, welcher die Daten durch die 4GB Arbeitsspeicher und (erweiterbaren) 64GB internen Speicher jagt. Der Rahmen wurde im Vergleich zum Vorgänger stärker abgerundet, dennoch ist die Kombination aus großem Display und großem Rahmen auch eher was für große Hände.

Wem das 5,2’’ Display also zu groß ist, der kann auch zur kleineren Schwester XZ1 Compact greifen, welches den gleichen Prozessor und ebenfalls 4GB RAM verbaut hat, standardmäßig aber mit nur 32GB internen Speicher auskommen muss. Zudem liegt die Auflösung bei diesem Modell nicht im Full HD Bereich (1.080×1.920) sondern bei 720 x 1.080 Pixeln. Beide Modelle werden mit dem Betriebssystem Androi 8 Oreo ausgeliefert.

Wann genau die Mitteklasse-Variante, das XA1 Plus, auf den Markt kommen soll, hat Sony bisher nicht verraten, allerdings soll der Preis bei gerade einmal 350€ liegen. Bei der Displaygröße von 5,5’’ muss man hierbei keine Einschränkungen in Kauf nehmen, allerdings ist der Arbeitsspeicher geringer (3GB), der Prozessor etwas schwächer (Mediatek 6757) und nach einem kleinen HandsOn am Sony Messestand mussten wir feststellen, dass wir schon hochwertigere Telefone in der Hand gehalten haben.

Auch das neue Moto X4, welches sich wie Sonys XA1 Plus im Mitteklassebereich bewegt, ließ sich auf der IFA bewundern. Als erstes Modell der Smartphone-Serie verfügt das X4 nun auch über eine Dual-Kamera und ist beidseitig mit Glas bedeckt. Das 5,2’’ große Display verfügt über eine Full-HD Auflösung. Interessant sind bei diesem Modell definitiv die Software Features, da das Smartphone mit Alexa ausgestattet ist und über ziemlich viele interessante Foto-Applikationen.

Fazit: Die Anzahl neuer Smartphones auf der IFA war wie erwartet recht hoch – die richtig großen Innovationen blieben allerdings aus. Neben den etablierten Herstellern haben aber auch kleinere oder unbekanntere Hersteller interessante Modelle im Angebot, welchen wir uns in einem der kommenden Posts eingehender widmen werden.

Quellen: areamobile.de, tagesspiegel.de, inside-handy.de

eHome Highlights

Wie ihr natürlich seit dem IFA Quiz aus einem unserer vergangenen Posts wisst, gibt es seit 2008 auch die sogenannte „Weiße Ware“ auf der IFA zu bestaunen.

Siemens zeigte den Backofen iQ500, der es innerhalb von fünf Minuten auf 175 Grad Celcius schafft. Und damit die Tiefkühl-Pizza noch schneller fertig wird, gibt es zudem eine Coolstart-Funktion, welche das Auftauen der Pizza oder ein entsprechendes Vorheizen überflüssig macht. Hingegen präsentierte Miele den Dialoggarer. In diesem sind Antennen verbaut, welche mit Hilfe eines entsprechenden Frequenzspektrums ihre Energie bis tief in die Lebensmittel eindringen lassen und der Ofen dadurch immer weiß, wie viel Energie das entsprechende Lebensmittel bereits aufgenommen hat. Miele selbst beschreibt dies ganz Bescheiden als die größte Revolution in der Küche seit dem Induktionsherd.

Auch bei den Kühlschränken gab es einige Neuheiten. Gorenje bringt eine Retro-Edition in neuen Farben auf den Markt, spart sich bei diesen Modellen im Gegenzug aber Gadgets, wie z.B. eine Vernetzung des Kühlschranks mit dem Internet. Optimal also für alle, bei denen das Design eher im Vordergrund steht als viele Features, deren Nutzen sich nicht immer auf den ersten Blick erschließen. Auch Samsung hat ein Modell im Angebot, das ohne Anbindung ans Internet auskommt, dafür aber über eine eigene CoolSelect Plus Zone verfügt. Bei dieser Zone handelt es sich um ein separates Fach im Kühlschrank, für welches eine separate Temperatur eingestellt werden kann. Der eigene Kühlkreislauf hierfür soll zudem die Übertragung von Gerüchen verhindern.

2017-09-01 IFA Berlin 116

Medion hingegen bietet das komplette Paket. Der Kühlschrank MD37345 verfügt über Kameras, die bei jedem Schließen der Tür ein Foto aufnehmen, so dass ein Blick auf das Smartphone genügt, um zu wissen, wovon man noch genug zu Hause hat, wenn man mal wieder ratlos im Supermarkt steht. Über das an der Türe angebrachte 21-Zoll-Touchscreen-Display lassen sich darüber hinaus Notizen schreiben, eine Einkaufsliste führen, welche sich natürlich mit dem Smartphone synchronisiert oder man erhält Hinweise über wichtige Termine im Kalender.

TVT.media GmbH - Saugroboter

Und natürlich wurde auch fleißig gesaugt auf der IFA. Boschs Saugroboter Roxxter lässt sich dank Alexa per Sprachbefehl steuern und saugt nur dort, wo er soll. Manuell lassen sich bei diesem Modell bestimmte Zonen ausschließen, um z.B. nicht unnötige viele Legosteine aus der Kinder-Spielecke aufzusaugen. Gleiches gilt auch für den Neanto Botvac D7 Connected. Dieser lässt sich neben Alexa auch noch per Apple Watch, dem Neato ChatBot für Facebook oder Google Home steuern. Und alle, die ihrem saugenden Helfer dennoch nicht trauen sollten, ob er seine Arbeit auch ordnungsgemäß verrichtet, dem empfehlen wir den Miele Scout RX2. Seine eingebauten Kameras senden ein Live-Bild in die dazugehörige App – eine staubsaugende Überwachungskamera sozusagen.

Quelle: computerbild.de

Samsung Galaxy Note 8

TVT Media - Samsung Galaxy 8

Da das neue Samsung Galaxy Note 8 mit viel Spannung erwartet wurde und zudem ja auch bereits vor der IFA offiziell vorgestellt wurde, widmen wir uns in einem ersten Beitrag diesem neuen Flaggschiff. Weitere Rezensionen über die neuen Modelle anderer Hersteller folgen in den nächsten Tagen und Wochen.

Viel war im Vorfeld spekuliert worden über das Samsung Galaxy 8, nachdem es mit dem Vorgängermodell auf Grund der bekannten Akku-Probleme nicht wirklich gut lief. Doch anstatt sich zu verkriechen, startete Samsung die Flucht nach vorne, was sich auch insgesamt an Samsung Ausstellungsfläche auf der IFA bemerkbar machte, welche das Motto „Klotzen nicht Kleckern“ zu haben schien, was aber in der Tat sehr positiv umgesetzt wurde.

Hier konnte auch das neue Galaxy 8 bestaunt werden, welches bei einem ersten HandsOn trotz des 6,3 Zoll großen Displays sehr gut in der Hand lag. Obwohl es nur 195 Gramm auf die Waage bringt, wirkte es nicht billig oder schlecht verarbeitet, das randloses Display mit einem Format von 18,5:9 trug sicherlich auch sein Übriges dazu bei.

Um die Kameraqualität unter Beweis zu stellen, könnte man mit dem Smartphone auf dem Samsung-Stand in eine Röhre fotografieren, dessen Lichtverhältnisse sich durch einen Schieberegler steuern ließen. Selbst bei nahezu abgedunkelter Röhre, lieferte das die 12MP-Kamera überzeugende Bilder. Weiterer Pluspunkt: Die Kamera ist perfekt ins Gehäuse integriert und weist keinen Buckel auf.

TVT Media - Samsung Galaxy 8 Fototest

Dennoch wird man nicht drum herum kommen die Linse in regelmäßig Abständen reinigen zu müssen, da der Fingerabdrucksensor ungeschickter Weise direkt neben der Linse positioniert wurde. Interessant ist zudem der mitgelieferte S-Pen. Zieht man diesen aus dem Gehäuse, öffnet sich automatisch das Menü des Stylus. Dort können verschiedene Quick-Aktionen ausgeführt werden, wie z.B. das Übersetzen kompletter Bereiche oder das Zeichnen von Nachrichten, und sogar im Sperrmodus lassen sich kurze Notizen festhalten.

Eingebaut wurde ein Akku mit 3.300mAh, 6GB RAM und 64GB ROM. Zudem lässt sich der Speicher mit einer Micro-SD-Karte sehr leicht erweitern. Insgesamt ist unser erster Eindruck sehr positiv, was man bei 999,-€ UVP aber durchaus auch erwarten darf.

Erste Highlights von der IFA

Die Kollegen von EnterExpo durften bereits einen Tag vor der offiziellen Eröffnung einen Gang über das IFA-Gelände wagen und haben den Samsung-Stand mal etwas genauer unter die Lupe genommen.

Am gestrigen Tag war “Showstoppers” agesagt – das Event für Startups auf der IFA Berlin. Dort gab es erste Einblicke was uns heute und in Zukunft erwartet. Beide Videos gibt es hier zu sehen:

Neue DVB-T2 Antennen auf der IFA

TVT Media - Logo One For All

Wir wir bereits berichteten wurde Ende März das DVB-T Signal in weiten Teilen Deutschland abgeschaltet, um den neuen Standard DVB-T2 zu etablieren. Laut gfu liegt das Potenzial hierfür bei ca. 1,9 Millionen Haushalten in Deutschland.

Zwar kann DVB-T2 auch mit der alten DVB-T-Antenne empfangen, die Firma ONE FOR ALL setzt aber auf neue Hochleistungsantennen für die neue Sendetechnik. Um einen bestmöglichen HD Standard zu garantieren, wird ONE FOR ALL auf der kommenden IFA neue Modelle vorstellen, die mit einer automatischen Verstärkungsregelung ausgestattet sind, um perfekte Eingangssignale zu garantieren. Das Premium-Modell SV 9495 ist zudem mit einer Signalpegelanzeige ausgestattet, die dabei hilft, die Antenne bestmöglich auszurichten. Zudem befindet sich im Portfolio auch eine Folienantenne, deren Durchmesser gerade mal einen Millimeter beträgt und sich somit sehr flexibel positionieren lässt. Darüber hinaus verfügen alle Modelle über 3G/4G Filter, damit das TV Signal nicht unnötig von anderen Interferenzen, wie z.B. dem Handy Signal, gestört wird.

Fazit: Der neue DVB-T2 Standard lässt sich zwar auch mit der herkömmlichen Antenne empfangen, wer allerdings ein schickeres Modell anstrebt, dass sich besser verstecken lässt oder bereits in der Vergangenheit Probleme mit der Empfangsqualität hatte, für den könnten die neuen Modelle eine interessante Alternative darstellen.

Quelle: infosat.de

Produktneuheiten auf der IFA IMB 2017

TVT Media - IFA IMB 2017

Kommende Woche gibt es einen ersten Vorgeschmack auf die IFA 2017. Am 11. Und 12. Juli findet das Innovations Media Briefing in Berlin statt. Diese Veranstaltung ist zugänglich für sämtliche Medienvertreter, die sich im Vorfeld hierfür akkreditiert haben. In 20-minütigen Präsentationen wird über die Themen, Produktneuheiten und LineUps, der im September anstehenden IFA informiert.

Zu Gast sein wird z.B, Sebastian Döntgen, (Head of Productmanagement & Marketing Indoor Products bei Alfred Kärcher GmbH & Co. KG) welcher über “Urban living – Herausforderungen und Lösungen für die Reinigung zuhause” referieren wird. Außerdem zu Gast sind Dr. Roland Raithel (Pressesprecher der Loewe Technologies GmbH), da Loewe u.a. mit dem Fernsehgerät „bild 5 oled“ sein OLED-Sortiment erweitert und laut Raithel auch noch weitere Neuheiten präsentieren wird, sowie Kai Hillebrandt, (Vice President Consumer Electronics Samsung Electronics GmbH), welcher sich zum TV Markt 2017 insgesamt äußern wird, welcher in der Vergangenheit um zehn Prozent gewachsen ist.

Darüber hinaus haben AEG, AVM, Beurer, Bosch, Carrera, Cuciniale, Groupe SEB, Grundig, Hisense, Jura, Kärcher, LG, Loewe, Miele, Mozaiq, Panasonic, Philips, ReSound, Samsung, Siemens, Sony, TechniSat, TP Link, TP Vision/ Philips Lighting und WMF zugesagt.

Wird sind gespannt, was die Aussteller bereits im Vorfeld über ihren Messeauftritt und ihre Produkte verraten und werden die anschließenden Presseveröffentlichungen für euch entsprechend aufbereiten.

Quelle: ifa-berlin.de

Sony macht Handys noch schlanker

TVT Media - Sony Xperia Ultra Beispiel

Samsung und LG setzten bei ihren Smartphones inzwischen nicht mehr auf ein Seitenverhältnis von 16:9, sondern streben ein Verhältnis von 18:9 bei ihren Bildschirmen an. Sony will diesen Schlankheits-Trend fortsetzen und das Xperia Ultra mit einem 21:9 Display ausstatten.

Ganz unlogisch scheint dieser Schritt nicht. Werden die Displays immer größer, behalten aber ihr Seitenverhältnis bei, wird es schwer, bei der einhändigen Bedienung mit dem Daumen noch das andere Ende des Bildschirms zu erreichen. Bei einem schlankeren Verhältnis könnte diesem Problem zumindest in der Breite begegnet werden. Die ersten Fotos sehen zugegebenermaßen auch recht chic aus, auch wenn nicht hervorgeht, ob es sich hierbei um offizielle, geleakte Bilder handelt oder um Fan-Konzepte, wie z.B. beim Produktvideo des Samsung Galaxy 8 (Link zu vorherigem Artikel).

Bzgl. der Ausstattung ist noch nicht viel durchgesickert, aber erfahrungsgemäß sind die Japaner auf der IFA immer sehr stark vertreten und dürften es sich sehr wahrscheinlich auch nicht nehmen lassen, ihrem Konkurrenten Samsung im September die Stirn bieten zu wollen.

Quelle: android-hilfe.de

IFA – Vorschau Teil 2/3 – Weiße Ware

IFA Vorschau Teil 2

In unserem letzten Post anlässlich des 100-Tage Countdowns bis zur IFA, haben wir uns bereits den Themen TV, Sound, Sprachsteuerung und Fitness gewidmet. Aber auch im Bereich der Elektro-Groß- und Kleingeräte dürfte dieses Jahr einiges zu entdecken sein.

Für alles rund ums Thema Waschen, Kochen, Körper- und/oder Wohnungspflege gibt es unzählige Produkte, die das Leben angenehmer machen sollen. Allerdings sollen diese Produkte nicht nur unser Leben erleichtern, sondern tragen oftmals auch dazu bei Ressourcen einzusparen. Der Energie-, Wasser und Waschmitteleinsatz wird permanent optimiert und die Branche der Weißen Ware ist hier ein klarer Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit, Ressourcen-Schonung und Energieeffizienz. Sicherlich sind die Anschaffungskosten bei neuen und effizienten Geräten etwas höher, durch einen langfristigen Einsatz dürften sich diese aber schnell amortisieren.

Der Komfort wird oftmals durch eine stärkere Vernetzung erreicht, womit sich die Geräte per App steuern, kontrollieren und warten lassen. Selbst Waschmaschinen, die eigenständig Waschmittel nachbestellen, sobald sich dieses dem Ende neigt, sind inzwischen keine Seltenheit mehr. Der Einsatz des Waschmittels wird zudem auf die Menge der Wäscheladung angepasst, der Wasserverbrauch wird reduziert und die Kleidung dank Farbsensoren oder Dampfsystem schonender gewaschen.

Aber auch passende Apps zu Küchengeräten bieten mit Anwendungsbeispielen und Rezepten die Möglichkeit Neues zu entdecken und auszuprobieren. Mahlen, mixen, zerkleinern, durchkneten, schneiden – für alles gibt es das passende (Multifunktions-)Gerät. Auch während des Kochens erhält man Hilfestellung, damit die Zubereitung des perfekten Gerichts auch möglichst gut gelingt. Damit nichts anbrennt, messen verschiedene Sensoren permanent die Temperatur und regeln diese automatisch runter, bevor z.B. die auf dem Herd vergessenen Pfanne mit Öl Feuer fängt, oder passen die Temperatur an die Füllmenge im Topf an. Einige bieten auch direkt entsprechende Programme für die Zubereitung, welche sich natürlich auch individuell an den eigenen Geschmack anpassen lassen.

Und nach dem Essen muss sich auch nicht mehr streiten, wer das Geschirr wäscht. Bei Spülmaschinen mit eingebautem Lift, der den unteren Korb hochfährt, dürfte eher Streit darüber entstehen, wer dieses Gadget nutzen darf, bevor anschließend mit angepasstem Sprühdruck, zusätzlichem Sprüharm oder nur mit Wasserdampf das Geschirr und Besteck gereinigt wird. Somit kann man die Zeit doch viel besser nutzen und sich per Sprachsteuerung von der Kaffeemaschine einen Espresso brühen lassen.

Und sollte man beim Essen zu stark gekrümelt haben, kann man sich dennoch in Ruhe seinem Getränkt widmen – der Saugroboter wird’s schon richten. Inzwischen erkennen die elektronischen Heinzelmännchen automatisch den Untergrund und passen ihre Leistung dementsprechend an oder wischen sogar feucht durch. Wir sind auf jeden Fall gespannt, einigen dieser Geräte bei der IFA beim Arbeiten zuzuschauen!

Quelle: elektroboerse-handel.de

Samsung Galaxy Note 8 – Gerüchte bestätigen sich.

Bereits im März berichteten wir, dass Samsung seine Note-Serie wohl nicht beerdigen will, sondern im Gegenteil sogar an einem Nachfolger bastelt und die IFA der wahrscheinlichste Ort für eine erste Präsentation sein dürfte.

Samsung hat bisher nicht viel verraten, allerdings kursieren diverse Gerüchte, was die Ausstattung zu bieten haben soll. So ist die Rede von einem 6,4’’ 4K 18:9 SuperAMOLED-Display, ein Exynos 8895 Prozessor oder ein Qualcomm Snapdragon 835, 6GB RAM, 256 GB interner Speicher und eine 12MP-Weitwinkel- sowie 13MP Tele-Linse. Erste Designskizzen wurden angeblich auch schon gefunden.

Der Designer Ivo Maric hat all diese Fakten gesammelt und daraus ein fiktives Produktvideo erstellt, welches das Galaxy Note 8 in seiner möglichen Form zeigt. Wenn wir es nicht besser wüssten, würden wir das Video für offiziell und echt halten und wenn das Galaxy wirklich so aussehen sollte, wären wir ebenfalls begeistert:

Quelle: giga.deandroidicecreamsandwich.de

IFA Global Press Conference

TVT Media - IFA Global Press Conference

Vom 20. bis 23. April fand in Lissabon die IFA Global Press Conference statt, um eine grobe Prognose für die anstehende Messe im September aufzustellen. Kernthema war hierbei das neue Konzept sowie die aktuellsten Themen und Trends der Aussteller.

So ist der Trend zum immer größeren und flacheren Fernseher ungebrochen, allerdings bringt dieser auch neue Probleme mit sich. Tapetenförmige Fernseher kommen z.B. für den Transport nicht ohne stark schützenden Metallrahmen aus. Dieser lässt die Transportkosten im Vergleich zum Gewicht aber exponentiell steigen, weshalb es in Zukunft schwierig werden könnte, Geräte, welche die 65 Zoll Bilddiagonale überschreiten, abzusetzen.

Und wo wir schon beim Thema TV sind: Die Vernetzung von Mobile Streaming und TV wird immer wichtiger. Viele Streaming-Anbieter, wie z.B. Netflix, tüfteln schon seit längerem an Lösungen, UHD-Inhalte auch auf größere Smartphone-Bildschirme zu streamen. Laut GfK liegt das aktuelle Verhältnis zwischen Streaming-Inhalten und linearem TV bei 50:50, wobei der Trend in Richtung Streaming stark voranschreitet.

Auch wenn die Sicherheitsbedenken beim Thema künstliche Intelligenz derzeit noch recht hoch sind, bleiben Bots, die Kommandos schneller lernen und sich somit schneller in den Alltag der User integrieren können, weiterhin von hohem Interesse.

Großes Potential sieht man aktuell zudem bei Virtual-Reality-Anwendungen. Auch wenn diese Technologie im Moment größtenteils im Gaming-Bereich zu finden ist, hat die GfK Videos als zweiten großen Motor ausfindig gemacht, was insbesondere durch günstige Modelle gefördert werden dürfte. Aber auch im Bereich Shopping sowie bei Urlaubs-Portalen stößt diese Technik auf sehr hohes Interesse, weshalb Virtual Reality den Prognosen zur Folge bis 2020 den Sprung aus der Nische herausschaffen dürfte.

Quelle: computerworld.ch

Faltbare Smartphones – Es wird konkreter

Bereits im Februar haben wir angekündigt, dass 2017 das Jahr der faltbaren Smartphones werden dürfte. Samsung scheint in diesem Bereich aktuell sehr engagiert zu sein und das Gerücht aus November des vergangenen Jahres, dass der koreanische Hersteller auf der IFA 2017 ein solches Modell präsentieren wird, scheint immer realistischer zu werden.

Angeblich hat Samsung ausgewählten Besuchern auf der MWC bereits einen solchen Prototypen unter der Hand gezeigt. Die Produktion soll im dritten Quartal beginnen, womit die IFA der optimale Präsentationszeitpunkt wäre.

Aber auch Lenovo, Oppo und Vivo sind derweil fleißig und arbeiten nach Insiderinformationen ebenfalls an der Serienfertigung von biegsamen Modellen. Somit halten wir an unserer These fest, dass 2017 das Jahr des biegsamen Smartphones werden wird!

TVT Media - Faltbares Smartphone

Quelle: tomshardware.de