Hard Facts: Samsung Gear S2

TVT media IFA Rundgang

Bereits im August haben wir von Samsungs S2 berichtet, befanden uns aber noch komplett in der Gerüchteküche. Nun können wir vor die Tür treten und weitere Details zu dieser Smartwatch, die auf der IFA 2015 vorgestellt wurde, verkünden.

Das bereits vorab verkündete runde Design mit einem 360 x 360 Pixel großem Display gefällt uns auf jeden Fall sehr gut und die Bedienung mittels eines drehbaren Außenrings gestaltet sich sehr intuitiv. Neben einem Herzfrequenzmesser verfügt die S2 noch über ein Barometer, einem Lichtsensor sowie einem Beschleunigungssensor. Dank der 4GB internem Speicher, 512MB RAM und einem 1,0Ghz Dual Core-Prozessor funktionieren die Anwendung alle sehr flüssig.

Als einziger Nachteil kann das Betriebssystem gewertet werden. Samsung setzt hierbei auf das hauseigene Tizen OS anstatt auf AndroidWear, wodurch sich die Anwendungsvielfalt deutlich erhöhen ließe. Immerhin hat Samsung das Betriebssystem soweit geöffnet, dass es nun auch mit anderen Smartphones kompatibel ist. Für die Bedienung via Bluetooth wird lediglich ein Smartphone mit mindestens 1,5GB RAM und Android 4.4 benötigt.

Kleine Abstriche, aber alles im allem dennoch eine runde Sache.

Quelle: giga.de

Erste HandsOn

Wir hatten es euch versprochen, also soll es auch so sein! Heute gibt es die ersten HandsOn von auf der IFA 2015 vorgestellten Smartphones. Die Kollegen von android tv haben sich mit dem eher preisgünstigen Acer Liquid Z630 befasst, wohingegen die Kollegen von techstage.de mit dem Sony Xperia Z5 einen Blick in die etwas höhere Preiskategorie wagen.

Das Acer bietet hierbei alles, was man von einem Smartphone erwarten kann: einen knackigen Prozessor (MediaTek Quad-Core), 2GB RAM (erweiterbar auf 16GB), ein 5,5 Zoll großes Display und eine Auflösung von .1280 x 720 Pixel. Hervorzuheben ist auf jeden Fall die LTE-taugliche Dual-SIM-Kartenfunktion und der Akku verspricht mit 4.000mAh einiges an Ausdauer.

Im hochpreisigen Sektor ist der Trend zum starken Akku eher noch verhalten bzw. schwer umsetzbar, da die zusätzlich verbaute Technik und ein großes Display auch deutlich mehr Strom benötigen. Sony konnte bei seinen Modellen schon immer eine bemerkenswerte Akkulaufzeit vorweisen und auch das Z5 braucht sich in diesem Punkt keinesfalls zu verstecken. Leider lässt sich der Akku noch nicht drahtlos laden – eine Funktion, die wir uns für nachfolgende Modelle auf jeden Fall wünschen würden.

Darüber hinaus kommt das Smartphone im Xperia-üblichen Design und auch das neue Modell ist wasser- und staubdicht. Der interne Speicher bietet 32GB Platz und kann auf 200GB erweitert werden; der Arbeitsspeicher beträgt 3GB. Für die Kamera wurde der hauseigene IMX300-Prozessor verbaut, welcher den 1/2,3-Zoll großen Bildsensor, die 24,77 Megapixel und eine f2.0-Blende ordentlich durchtaktet. Bestaunen lassen sich die Bilder auf dem Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1080 Pixeln und 424ppi.

Kurzum: Wer mehr zahlt, kriegt auch mehr. Die Ausgangsfrage, welches Modell persönlich das Richtige ist, hängt schlichtweg von den eigenen Ansprüchen ab. Standard-User, die einfach nur ein Smartphone haben wollen, sind mit dem Acer sehr gut bedient. Steigen die Ansprüche, steigt auch der Preis. Hierbei sollte man seine eigenen Präferenzen festlegen. Liegen diese bei einer ordentlichen Kamera und guten Akku-Laufzeit sollte man das Z5 auf jeden Fall in die engere Auswahl nehmen.

Quellen: go2android.de, techstage.de

 

Tintenstrahl mit Vernunft!

Nahezu jeder von kennt das übliche Geschäftsmodell der Tintenstrahldrucker-Hersteller: Die Druckereinheit ist bereits zu Schleuderpreisen im Elektronikhandel oder im Internet zu erhalten und man freut sich, ein Schnäppchen geschlagen zu haben, bis sich der Drucker zum ersten Mal meldet und nach mehr Tinte verlangt. Von da an wird es einfach nur teuer!

Epson bietet nun eine Reihe von Modellen mit dem Namen „EcoTank“ an, bei dem die entsprechende Farbe nicht durch eine dreifach verpackte und horrend teure Patrone ersetzt werden muss, sondern sich die Farbtanks mit Plastikflaschen ungehindert wieder befüllen lassen.

Zudem wird auch bei der Erstausstattung nicht mit Tinte gekleckert. Anstatt halb befüllter Patronen oder ähnlicher Tricks, garantiert Epson mit der ersten Ladung Tinte ein Druckvolumen von 4.000 Seiten (schwarz) oder 6.500 Seiten (Farbe). Schade, dass diese Entwicklung so lange gedauert hat, aber schön, dass sie nun endlich Gestalt annimmt. Wir hoffen, dass andere Hersteller ebenfalls auf diesen Zug aufspringen, was sowohl den Kunden, als auch der Umwelt gefallen dürfte.

Quellen: techfieber.de

Kuriositäten: unser Liebling!

Wir haben bereits in der vergangenen Woche ein paar kuriose Neuheiten von der IFA präsentiert und wollen heute noch mal einen drauf legen!

Man könnte uns beim folgenden Gadget vorwerfen, wir seien sehr leicht zu begeistern, aber der Küchenhersteller Severin ist uns bei den vielen Impressionen auf der IFA am ehesten in Erinnerung geblieben und sorgte für lebhaften Gesprächsstoff. Keine App, kein Smart Connect, kein OLED und 4K konnten das toppen:

Severin hat neben Standard-Toastern nun auch ein Wurst-Toaster im Portfolio!!! 2 Würste rein, Taster runter drücken, ca. sieben Minuten warten und dann genießen. Manchmal is(s)t weniger mehr. Guten Hunger! 😀

TVT Media - Wursttoaster

Quelle: teletarif.de, wursttoaster.com

Kuriositäten

TVT media IFA Rundgang

Für alle Närrinnen und Narren beginnt heute am 11.11. die jecke Karnevalszeit. Wir hätten da auch noch ein paar jecke Sachen, die wir auf der IFA gefunden haben:

Da wäre zum einen eine Überwachungskamera für den Kühlschrank. Systeme, die Auskunft über den Inhalt des Kühlschranks geben gibt es bereits seit längerem, oftmals war dies allerdings mit dem lästigem Einscannen der Produkte verbunden, was die Bedienbarkeit sehr umständlich gemacht hat. Der IQ500 von Siemens macht es sich da leichter: Seine zwei 5-Megapixel-Kameras schießen jedes Mal, wenn die Türe geschlossen wird, ein Foto vom Innenraum des Kühlschranks und senden diese an eine App. So lässt sich jederzeit und überall überprüfen, was sich aktuell im Kühlschrank befindet. Ob sich damit auch überprüfen lässt, ob das Licht im Kühlschrank brennt, wenn dieser geschlossen ist, werden wir bei Gelegenheit mal testen.

Aber auch die Waschmaschine von heute wäscht längst nicht nur einfach Wäsche. Siemens und Miele bieten nun auch Modelle, welche sich per App steuern lassen. Hierbei kann der Waschmaschine per Smartphone mitgeteilt werden, mit was man diese befüllt hat; den Rest macht die Elektronik. Temperatur, Schleuderstufe und Waschmitteldosierung wird komplett von der Maschine übernommen. Jetzt warten wir nur noch auf die App, die unsere Wäsche auch zum Trocknen aufhängt.

Kurios aber sinnvoll kann der Fahrradhelm „Livall“ sein. Neben Gadgets wie einer Freisprecheinrichtung zum Telefonieren oder Musik hören, schaltet der Helm in der Dämmerung automatisch seine LED-Beleuchtung an und verfügt zudem über Blinker, die das lästige Ausstrecken der Arme ersparen sollen. Bei einem Unfall messen zudem Sensoren die Erschütterung, geben diese an das Smartphone weiter, welches umgehend einen Notruf absetzt. Ein konkretes Veröffentlichungsdatum für den Helm steht leider noch aus.

Unser Highlight der Kuriositäten verraten wir euch nächste Woche 😉

Quelle: verivox.de

Bastelstunde

Aus einem uns nicht näher bekannten Grund scheint man in skandinavischen Ländern einen Hang zu Produkten zu verspüren, welche der Konsument noch in Eigenregie zusammen basteln muss. Was bisher vor allem für Möbel galt, könnte bald auch für Smartphones der Fall sein. Zugegeben: Google wollte bereits mit dem ersten modularen Smartphone „Ara“ auf dem Markt sein, hat den Verkaufsstart allerdings auf das nächste Jahr verschoben, nun sind die Finnen am Zug.

Aus Finnland kommt das sog. PuzzlePhone, bei welchem immer mehrere Komponenten in einem Modul vereint sind, welche sich austauschen lassen. Insgesamt besteht das PuzzlePhone aus drei Modulen: Brain (CPU, GPU, RAM, Speicher, Kamera), Spine (Bildschirm und Gehäuse in verschiedenen Ausführungen) und Heart (Akku, Lautsprecher, USB-Anschluss). Je nachdem, wie schnell die Crowdfunding-Kampagne voran kommt, könnte das PuzzePhone bereits im dritten oder vierten Quartal des kommenden Jahres auf dem Markt erscheinen. Einen kurzen Trailer zum Puzzle Phone gibt es hier:

Ein weiteres modulares Smartphone kommt aus dem Hause Nextpaq. Genauer gesagt handelt es sich hierbei um ein Smartphone-Case, mit welchem sich das eigene Smartphone aufrüsten lässt. Im Vergleich zum PuzzlePhone lassen sich somit Komponenten wie Prozessor, interner Speicher oder Grafikeinheit nicht austauschen, dafür lassen sich aber die Funktionen durch entsprechende Module erweitern. Hierzu zählt z.B. die Kamera, ein Temperatursensor oder ein externer Speicher, der gleichzeitig auch als USB-Stick verwendet werden kann. Wie das Case, das Anfang 2016 erhältlich sein soll, aussieht, erfahrt ihr im folgenden Video:

Quelle: androidpit.de

Ein voller Erfolg!

TVT media IFA Rundgang

Die IFA war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg und die Messe Berlin darf sich über einen neuen Rekord freuen. Insgesamt strömten in diesem Jahr 245.000 Besucher über das Gelände und sorgten für ein Ordervolumen von 4,35 Milliarden Euro, womit die IFA 2015 zur erfolgreichsten IFA aller Zeiten zählt.

Die Anzahl der Aussteller konnte noch mal um 107 auf 1.645 erhöht werden und auch die Ausstellerfläche stieg auf 150.000 Quadratmeter. Die angereisten 6.000 Journalisten aus über 70 verschiedenen Ländern sorgten zudem für eine weltweite Berichterstattung. Der Erfolg gibt den Veranstaltern Rückenwind für ihre Pläne, die IFA im kommenden Jahr auch in China auszutragen.

Quelle: heise.de

 

Hohe Ausstellernachfrage für die IFA 2015

TVT media - Logo IFA 2015

Die Ausstellernachfrage für die diesjährige IFA ist erneut ungebrochen hoch, wodurch die IFA auch in diesem Jahr wieder ausgebucht sein wird. Laut der GfK wird der weltweite Absatz von Elektro-Groß- und Kleingeräten um drei bis vier Prozent steigen, was die erhöhte Nachfrage der Hersteller nach Ausstellungsfläche erklärt.

„Alle Vorzeichen deuten bereits jetzt auf einen hervorragenden Erfolg der IFA 2015 hin.“, so der Aufsichtsratsvorsitzende der gfu, Hans-Joachim Kamp. Die große Anzahl der Aussteller macht die Messe auch für die Konsumenten attraktiv, weshalb auch hier von einer hohen Nachfrage ausgegangen werden kann. Es lohnt sich also, rechtzeitig Tickets zu sichern, welche Bereits jetzt auf der Homepage der IFA verfügbar sind.

 

Quelle: channelobserver.de, cetoday.ch

 

Microsoft verstärkt Präsenz auf der IFA 2015

TVT Media - Logo Microsoft

Nachdem Microsoft im vergangenen Jahr eher mit einem kleinen Angebot auf der IFA zu finden war, will der Software-Riese dieses Jahr groß auffahren. Wie der Konzern verlautbaren ließ, wird er sogar ein Main-Event ausrichten.

Das Portfolio kann sich inzwischen auf jeden Fall sehen lassen und insbesondere im Smartphone-Bereich ist zu erwarten, dass Microsoft eher klotzen statt kleckern wird – womöglich sind sogar die neuen Flagschiffe Lumia 940 und 940XL bereits im September zu sehen!

Quelle: windowsunited.de

IFA 2015: Trendthemen

TVT media - Logo IFA 2015

Ende April hat die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik, die gleichzeitig auch Ausrichter der IFA ist, die Trends bekannt gegeben, an denen man dieses Jahr nicht vorbeikommen wird.

Wieder im Fokus: die neueste Generation der TV-Geräte. Nachdem jeder Hersteller inzwischen Modelle im Angebot hat, die UHD unterstützen, lautet der nächste Trend HDR (High Dynamic Range). Während sich die Euphorie beim Wechsel von Full HD zu UHD bei den Konsumenten noch in Grenzen hält, könnte HDR den gewünschten Effekt bringen. Durch einen deutlich höheren Kontrastumfang ist der Unterschied in den Bildern auch für Laien auf den ersten Blick erkennbar und schafft ein Seherlebnis, dass die Nachfrage nach dieser Technik deutlich erhöhen könnte.

Auf der IFA werden auf jeden Fall UHD-Modelle zu finden sein, wodurch sich jeder selbst von dieser Technik ein Bild machen kann.

Auch das Spektrum an Funktionen von Smart-TVs bietet noch ein großes Entwicklungspotenzial. Durch immer leistungsstärkere Prozessoren steigt auch das entsprechende Leistungsangebot an Mediaktheken, Video-on-Demand-Diensten und Online-Spielen. Durch diese Dienste verlieren stationäre Abspielgeräte, wie z.B. DVD-oder BlueRay-Player deutlich an Attraktivität.

Weitere Trends werden in diesem Jahr noch Soundbars, 3D-Heimkino-Sound und die smarte Vernetzung von Software-Plattformen sein. Im Bereich Haushaltsgeräte wird auf Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, einfache Bedienbarkeit und Zeitersparnis gesetzt. Wir halten euch über die entsprechenden Trends auf jeden Fall auf dem Laufenden.

Quellen: infosat.de, video-magazin.de