Geduld beim Smartphone-Kauf kann sich auszahlen

TVT Media - Handies

Will man den optimalen Zeitpunkt bestimmen, um beim Smartphone-Kauf ein richtiges Schnäppchen zu schlagen, bräuchte man schon hellseherische Fähigkeiten, aber es gibt Zeiträume, in denen die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die Preise zeitnah fallen könnten.

Aktuell befinden wir uns in einem solchen Zeitraum und die Gründe hierfür sind ziemlich naheliegend Viele Hersteller warten mit der Veröffentlichung eines Nachfolge-Modells ihres aktuellen Flaggschiffs bis zur IFA oder legen den Verkaufsstart nahe um diesen Termin herum. Wie wir bereits berichtet haben, wird Samsung z.B. in drei Tagen sein Galaxy Note 8 vorstellen und der Verkauf dürfte ebenfalls sehr kurz danach beginnen.

Nokia hat gerade erst das Nokia 8 präsentiert und im kommenden Monat wird auch Apple das iPhone 8 und 8s vorstellen. Auch Google verspricht mit dem Pixel 2 ein neueres Modell, dessen exakter Verkaufsstart aber noch schwer zu bestimmen ist.

Unabhängig vom Hersteller bieten die neuen Modelle meist einen schnelleren Prozessor, ein größeres Display und Verbesserungen bei der Kamera oder die Hersteller rüsten bei ihren Modelle Gadgets nach, die im oberen Preissegment inzwischen als Standard vorausgesetzt werden (z.B. einen Fingerabdrucksensor).

Mit Veröffentlichung der neuen Modelle, werden die Vorgänger zwar nicht schlagartig museumsreif, aber schlagartig günstiger! Bei vielen Smartphone-Herstellern hat sich ein Zyklus von ca. einem Jahr etabliert, in welchem sie neue Modelle präsentieren. Sprich: man kann getrost zum Vorgängermodell greifen. Sollte der Speicher dennoch knapp werden, kann man diesen bei vielen Smartphones mit einer SD-Karte erweitern oder die Daten in die Cloud auslagern. Die meisten Standard-Apps, wie zB. WhatsApp oder Facebook sind sowieso darauf ausgelegt, dass sie auch auf älteren Modellen noch gut performen. Sollte sich der Zustand der Augen innerhalb eines Jahres so stark verschlechtern, dass man meint, ein größeres Display zu benötigen, sei der Gang zum Augenarzt vielleicht die empfehlenswertere Alternative.

Wer den Handykauf also eher unter pragmatischen Gesichtspunkten sieht, sollte sich demnach noch ein paar Wochen in Geduld üben – die ersten Modelle sind preislich bereits im freien Fall. Wer hingegen Pionier sein will und sein Smartphone als Statussymbol sieht, der muss halt etwas tiefer in die Tasche greifen – aber das zeichnet ein Statussymbol nun mal aus. Zur Gegenfinanzierung könnte man das Vorgängermodell ja auch als „gebraucht“ Verkaufen, wovon wiederum die Pragmatisten unter den Handykäufern profitieren 😉

Quelle: DerStandard.de

Sony macht Handys noch schlanker

TVT Media - Sony Xperia Ultra Beispiel

Samsung und LG setzten bei ihren Smartphones inzwischen nicht mehr auf ein Seitenverhältnis von 16:9, sondern streben ein Verhältnis von 18:9 bei ihren Bildschirmen an. Sony will diesen Schlankheits-Trend fortsetzen und das Xperia Ultra mit einem 21:9 Display ausstatten.

Ganz unlogisch scheint dieser Schritt nicht. Werden die Displays immer größer, behalten aber ihr Seitenverhältnis bei, wird es schwer, bei der einhändigen Bedienung mit dem Daumen noch das andere Ende des Bildschirms zu erreichen. Bei einem schlankeren Verhältnis könnte diesem Problem zumindest in der Breite begegnet werden. Die ersten Fotos sehen zugegebenermaßen auch recht chic aus, auch wenn nicht hervorgeht, ob es sich hierbei um offizielle, geleakte Bilder handelt oder um Fan-Konzepte, wie z.B. beim Produktvideo des Samsung Galaxy 8 (Link zu vorherigem Artikel).

Bzgl. der Ausstattung ist noch nicht viel durchgesickert, aber erfahrungsgemäß sind die Japaner auf der IFA immer sehr stark vertreten und dürften es sich sehr wahrscheinlich auch nicht nehmen lassen, ihrem Konkurrenten Samsung im September die Stirn bieten zu wollen.

Quelle: android-hilfe.de

Eltern-Handy

Was haben wir nicht über unsere Eltern gelacht, die immer noch mit ihrem Nokia 5210 voll zufrieden sind und die ganzen Vorteile eines Smartphones, von denen wir ihnen ständig berichtet haben, überhört oder als überflüssig abgetan haben. Aber was wenn die Kehrtwende kommt und bei unseren Eltern dieses Jahr ein Smartphone auf dem Wunschzettel steht? Entscheidungskriterien, wie z.B. Kameraauflösung und Prozessorleistung rücken dann eher in den Hintergrund und die Bedienung rückt in den Fokus. Immerhin existieren inzwischen ganze Foren, wo junge Menschen sich über die technischen Fehlschritte ihrer Eltern auslassen, wenn diese mal wieder das Internet gelöscht haben.

tvt-media-wiegehteinleerzeichen

Und da die „Analog Natives“ nach den ersten Smartphone-Erfahrungen früher oder später entdecken werden, dass man per Messenger Nachrichten umsonst verschicken kann, liegt nahe, wer in Zukunft den unentgeltlichen technischen Support übernehmen darf. Um weiterhin aber genug Zeit zu haben, um ausreichend Katzenbilder zu verschicken anstatt Fragen à la „wiegehteinleerzeichen“ zu beantworten, stellen wir drei Varianten vor, die dieses Risiko minimieren:

Motorola Moto G:
Wenn grundlegende technische Kenntnisse vorausgesetzt werden können, wäre das Moto G sicherlich eine gute Wahl. Das Smartphone verfügt über eine schnellen Octa-Core Prozessor, eine 13 Megapixel Kamera und der Speicher kann bis auf 128GB erweitert werden. Ausgestattet ist das Handy mit Android 6.0. Dies hat zumindest den Vorteil, dass man sich beim technischen Fernsupport nicht groß umstellen muss, sofern man selber Android-erfahren ist. In diese Kategorie fallen aber viele Android-Kandidaten der unteren Preisklasse wie z.B. das HTC Desire 510, LGs G2 mini und Huaweis Ascend Y625.

Switel S4700D Victory:
Bei mittlerem bis geringem technischen Verständnis ist das Switel S4700D Victory keine schlechte Wahl. Es bietet ein 4,7 Zoll Display mit einer Auflösung von 960 x 540 Pixeln. Der 1,3 Ghz Prozessor und ein Speicher von 1GB reichen für rudimentäre Ansprüche. Hervorzuheben ist der Akku, welcher laut Hersteller eine Laufzeit von 280 Stunden im Standby-Modus garantiert. Zudem verfügt das Smartphone über zwei SIM-Kartenslots, was die Optionen bei der Tarifauswahl deutlich vergrößert. Ein weiterer Kandidat für diese Kategorie wäre zudem das NavRoad NEXO iZi .

Doro Liberto 820:
Bei den hoffnungslosen Fällen läge ein Griff zum Doro Liberto nahe. Dieses Smartphone wird explizit als Senioren-Smartphone beworben. Ein Zweikern-Prozessor taktet mit 1,3 Ghz und wie das Switel verfügt es über 1GB Speicher. Das installierte Android 4.4 KitKat wurde mit einer hauseigenen Oberfläche ausgestattet, welches die Symbole auf der Oberfläche besonders groß darstellt. Zudem befindet sich auf der Rückseite eine 8 Megapixel-Kamera mit Notruftaste, welche beim Auslösen die wichtigsten Kontakte per SMS inkl. Zeit und Standort informiert. Darüber hinaus lässt sich das Smartphone via „Doro Manager“ auch aus der Ferne von Angehörigen steuern und verwalten, sollte der betagte User mal komplett verzweifeln. Switels S45D könnte ebenfalls in die engere Auswahl gefasst werden, da es über eine ähnliche Ausstattung inkl. Notrufknopf verfügt.

Sicherlich kann man den Eltern auch das eigene Smartphone überlassen, wenn man sich ein neueres Modell zulegt, allerdings sollte hierbei darauf geachtet werden, dass noch möglichst lange technischer Support seitens der Herstellers und hinsichtlich des Betriebssystems besteht, um unnötige Sicherheitsrisiken zu umgehen.

Quelle: computerbild.de

Schnäppchen-Smartphones

TVT media - Samsung Galaxy S5

Wie viel genau sollte eigentlich ein Smartphone kosten? Dass sich diese Frage nicht ganz so einfach beantworten lässt, leuchtet ein, da Technik-Pioniere oftmals hohe Preise zahlen, um immer über das neuste Modell zu verfügen, aber auch zusätzliche Funktionen, wie z.B. Fingerabdruck-Sensor, Infrarot Port, die Qualität der Kamera, usw. den Preis entscheidend beeinflussen.

Was aber, wenn man einfach nur ein Smartphone will? Die Stiftung Warentest hat in der Januar-Ausgabe recherchiert, welche Smartphones über das beste Preis-Leistungs-Verhältnis verfügen. Bis auf ein Smartphone handelt es sich ausschließlich um Android-Modelle und Samsung ist in der Top 10 auch sehr häufig vertreten, auch wenn ein Blick auf andere Hersteller durchaus lohnenswert erscheint. Den kompletten Test findet ihr hier, die aktuelle Top 10 gestaltet sich wie folgt:

  1. Samsung Galaxy S5 (ca. 265€)
  2. LG G3 (ca. 280€)
  3. LG G4c (ca. 170€)
  4. HTC One M8 (ca. 350€)
  5. Samsung Galaxy S5 mini (ca. 235€)
  6. Samsung Galaxy J5 (ca. 180€)
  7. Nokia Lumia 830 (ca. 290€)
  8. Samsung Galaxy A5 (ca. 245€)
  9. Samsung Galaxy A3 (ca. 170€)
  10. Samsung Galaxy S5 Neo (ca. 300€)

Quelle: n-tv.de

Smartphone-Aussichten für 2016

TVT media - Samsung Galaxy S6 Edge

Das Jahr ist gerade erst gestartet, aber einige Smartphone-Neuheiten werfen bereits ihre Schatten voraus. Wir wagen einen kleinen Blick in Zukunft, und schauen mal genauer, auf was wir uns dieses Jahr freuen können.

Da wäre zum einen der chinesische Hersteller Huwaei, welcher mit dem Mate 8 seine XXL-Serie erweitert. Das Gerät trumpf zwar nicht mit Quantensprüngen in der Entwicklung auf, verfügt aber über einen schnelleren Prozessor (2,3 Ghz), einer 16 Megapixel-Kamera und bis zu 128 GB Speicher. Samsung wird voraussichtlich auf dem Mobile World Congress im Februar in Barcelona seine neuen Top Modelle Galaxy S7 und S7 Edge vorstellen und dann verraten, ob die Gerüchte um ein Faltbares Display tatsächlich der Wahrheit entsprechen.

Über das LG 5 kursieren ebenfalls schon einige Vermutungen im Netz. So soll der Nachfolger des G4 mit den neuen Qualcomm-Prozessor Snapdragon 820 ausgestattet werden, mit einem Metallgehäuse ausgestattet sein und über ein 5,6’’ großes QHD Display verfügen. Sony wird seine Xperia Serie wohl ebenfalls erweitern, allerdings findet man im Netz bislang kaum nennenswerte Neuigkeiten über das Z6.

Last but not Least sei doch Apples iPhone zu erwähnen. Bereits seit einigen Wochen wird spekuliert, womit das iPhone7 wohl auftrumpfen wird. Vermutet wird, dass die klassische Lautsprecherbuchse ersetzt wird und sogar der Home-Button wegfallen soll.

Was sich alles bewahrheiten wird und was ins Reich der Märchen gehört, werden wir in den nächsten Tagen und Wochen verfolgen und euch mit den entsprechenden Fakten versorgen.

Quelle: chip.de