Fit auf der IFA

Vor 15 bis 20 Jahren hätten wir noch große Augen gemacht, wenn man uns berichtet hätte, wie viel Technik irgendwann mal in eine Uhr passt, die man trotz der vielen Funktionen am Handgelenk tragen kann, ohne einen Muskelkater zu bekommen:

GPS-Sensor, Höhenmesser, NFC-Chip, Pulssensor uvm. gehören inzwischen zum Standard einer Smartwatch und à propos Muskelkater: Mit den richtigen Apps auf der Uhr oder auf dem Fitness-Tracker könnte dieser doch wieder realistisch werden.

Fast schon ein Klassiker in dieser Kategorie ist Samsung Gear Fit. Die Gear Fit 2 wird nun noch durch ein Pro-Modell erweitert und bietet weitaus mehr als klassische Fitnessarmbänder. Das gerade einmal zweieinhalb Zentimeter breite Modell lässt sich sowohl mit Android-Geräten, aber auch mit iOS Modellen per Bluetooth verbinden, wodurch sich zahlreiche Apps laden lassen. Neben klassischen Fitness-Funktionen, wie z.B. Schritt- und Kalorienzähler oder die Aufzeichnung von Trainingsstatistiken, kann das Gerät dank seiner Wasserdichte bis 50m Tiefe auch zum Schwimmen und Tauchen verwendet werden.

Darüber hinaus können auch  WhatsApp Nachrichten oder Kalender-Erinnerungen angezeigt werden. Neuester Clou: Dank ordentlich internen Speicher lassen sich zudem Spotify-Playlisten offline auf das Gerät ziehen. Der Preis soll bei 199,-€ liegen.

Wem dies schon zu viel Technik oder Geld ist, den können wir an Medion verweisen. Hier gibt es Fitness-Armbänder bereits für 30,-€ (E1000) bzw. 60,-€ (S2000) – Distanzmesser, Kalorien- und Schrittzähler, Schlafüberwachung und Wecker inklusive.

TVT-Media---IFA-Fitnessarmband

Bei wem es eher stressig zugeht, dem raten wir zu Garmins Vivosport. Das schlanke Fitnessarmband ist in drei verschiedenen Farben erhältlich, passt seine Displayhelligkeit an die Umgebung an und kann zudem das individuelle Stresslevel berechnen.

Auch im Bereich der digitalen Vermessung gab es auf der IFA einiges zu bestaunen. Fitbit stellte die Aria 2 vor, eine Waage mit WLAN Funktion die nicht nur das Gewicht sondern auch den Körperfettanteil und die Muskelmasse misst und an die entsprechende App übermittelt. Die Waage ist zum Preis von ca. 130,-€ erhältlich. Nokia hat insgesamt drei Waagen im Portfolio, dessen Top Modell mit ähnlichen Funktionen wie die Aria 2 bei 180,-€ liegt.

Wem immer noch die nötige Motivation fehlt, sich sportlich zu betätigen, der sollte es vielleicht mit entsprechend motivierender Musik versuchen. Welche das genau ist, bleibt euch natürlich selbst überlassen, aber Fitbit hat auch Kopfhörer speziell für den schweißtreibenden Einsatz konzipiert. Die Stöpsel sollen besonders robust und wasserabweisend sein – letzteres gilt sowohl für Regen, aber auch für Schweiß. Und wer behauptet er könne aus Zeitgründen keinen Sport betreiben, kann die Kopfhörer auch an sein Smartphone anschließen und seine Telefonate dank eingebautem Mikrofon während der sportlichen Betätigung erledigen.

100 Tage bis zur IFA – Die Vorschau Teil 1/3

TVT Media - IFA 100 Tage

Von heute an sind es nur noch 100 Tage bis die IFA am 01. September in Berlin wieder ihre Pforten öffnet. Um euch schon mal den Mund ein bisschen wässrig zu machen, werden wir in den nächsten drei Posts berichten, was ihr in diesem Jahr von der Elektronik-Messe erwarten könnt.

TV-Geräte

Höhere Auflösungen, noch bessere Kontrastwerte, schnellere Prozessoren, ein größerer Betrachtungswinkel – die Bilder der aktuellen und auch zukünftigen TV Geräte kommen immer näher an die Realität heran. Bei den Kernkriterien scheint der Trend also klar in Richtung UHD und Premium Ultra HD vorgegeben zu sein.

Anders sieht es hingegen beim äußeren Erscheinungsbild aus. Hier scheinen die Hersteller einen Bereich gefunden zu haben, in dem sich noch besser von ihren Konkurrenten abheben können. Und in diesem Jahr dürften die auf der IFA präsentierten Geräte so flach sein wie noch nie zuvor. Die superschlanken Modelle sind so dünn wie eine Schaufensterscheibe und lassen sich teilweise sogar mit Magneten an der Wand befestigen. Auch das nervige Thema des Kabelsalates gehen die Hersteller an und bieten fast unsichtbare, sehr dünne oder extrem flache Kabel an, die sich unter der Tapete verstecken lassen.

Soundsysteme

Aber was bringt das schönste Bild, wenn der passende Ton dazu fehlt oder miserabel klingt? Insbesondere, da die TV-Modelle immer flacher werden, fehlt der entsprechende Resonanzraum für einen satten Sound, weshalb der Bereich externer Soundanlagen ebenfalls stark expandiert.

Die Modelle reichen hierbei von Lautsprecherleisten, die sich unter dem Fernseher platzieren lassen oder kompakte Modelle, die zwischen die Füße des Fernsehers passen. Diese Systeme lassen sich oft auch mit kleineren Surround-Lautsprechern oder Subwoofern erweitern oder sie sind so konzipiert, dass sie durch gezielte Raumreflexion einen dreidimensionalen Sound passend zum Bild entstehen lassen.

Darüber hinaus zählen auch kabellose Lausprecher, die sich mit WLAN, Bluetooth oder beidem mit der Quelle verbinden lassen, zu den großen Trends 2017. Als Quelle kommen hierbei nicht nur Smartphones oder Laptops in Frage, auch Tablets, mobile Musikplayer oder NAS-Festplatten können als Soundquelle dienen und dabei gleichzeitig auch noch auf Streamingdienste oder Internet-Radiosender zugreifen.

Sollte es den Nachbarn dabei zu laut werden, kann man auch auf einen kabellosen Kopfhörer zurückgreifen. Viele Hersteller bieten diese immer häufiger mit Noise-Cancelling Funktion an, bei der die Umgebungsgeräusche aufgefangen und gespiegelt werden und somit Störgeräusche ausblenden.

Sprachsteuerung

Ob Siri, Cortana oder Alexa – es scheint immer üblicher zu werden, mit Geräten zu reden und die mittels Sprache zu steuern. Will man die Heizung höher drehen, einen Kaffee kochen, Musik hören oder wissen wie das Wetter wird, reicht ein einfacher Sprachbefehl und das Gerät ist in den meisten Fällen im wahrsten Sinne des Wortes hörig.

Das sich unmittelbar aufdrängende Thema der Sicherheit soll auf der kommenden IFA aber keinesfalls ausgeblendet oder ignoriert werden, sondern ebenfalls aktiv angegangen werden.

Fitness-Tracker

Wer jetzt denkt, das Fitness-Tracker nun wirklich kein Trend für 2017 sind, der sollte mal auf der IFA vorbeischauen und sich ansehen, was sich in diesem Bereich getan hat. Smartphones mit entsprechenden Sensoren und Apps, Fitness-Armbänder oder Smartwatches sind bereits seit einigen Jahren auf der IFA zu finden, nun soll das ganze sogar direkt in die Sportkleidung integriert werden.

Sogenannte „smarten Textilien“ sind über den ganzen Körper mit verschiedensten Sensoren ausgestattet und messen verschiedenste Parameter. Diese können allerdings nicht nur dazu dienen den eigenen Ehrgeiz zu steigern, sondern könnten auch im Gesundheitsbereich bei der Überwachung von Risikopatienten eingesetzt werden.

In unserem zweiten Teil der IFA-Vorschau werden wir übrigens einen besonderen Blick auf die „Weiße Ware“ werfen.

Quelle: infosat.de