100 Tage bis zur IFA – Die Vorschau Teil 1/3

TVT Media - IFA 100 Tage

Von heute an sind es nur noch 100 Tage bis die IFA am 01. September in Berlin wieder ihre Pforten öffnet. Um euch schon mal den Mund ein bisschen wässrig zu machen, werden wir in den nächsten drei Posts berichten, was ihr in diesem Jahr von der Elektronik-Messe erwarten könnt.

TV-Geräte

Höhere Auflösungen, noch bessere Kontrastwerte, schnellere Prozessoren, ein größerer Betrachtungswinkel – die Bilder der aktuellen und auch zukünftigen TV Geräte kommen immer näher an die Realität heran. Bei den Kernkriterien scheint der Trend also klar in Richtung UHD und Premium Ultra HD vorgegeben zu sein.

Anders sieht es hingegen beim äußeren Erscheinungsbild aus. Hier scheinen die Hersteller einen Bereich gefunden zu haben, in dem sich noch besser von ihren Konkurrenten abheben können. Und in diesem Jahr dürften die auf der IFA präsentierten Geräte so flach sein wie noch nie zuvor. Die superschlanken Modelle sind so dünn wie eine Schaufensterscheibe und lassen sich teilweise sogar mit Magneten an der Wand befestigen. Auch das nervige Thema des Kabelsalates gehen die Hersteller an und bieten fast unsichtbare, sehr dünne oder extrem flache Kabel an, die sich unter der Tapete verstecken lassen.

Soundsysteme

Aber was bringt das schönste Bild, wenn der passende Ton dazu fehlt oder miserabel klingt? Insbesondere, da die TV-Modelle immer flacher werden, fehlt der entsprechende Resonanzraum für einen satten Sound, weshalb der Bereich externer Soundanlagen ebenfalls stark expandiert.

Die Modelle reichen hierbei von Lautsprecherleisten, die sich unter dem Fernseher platzieren lassen oder kompakte Modelle, die zwischen die Füße des Fernsehers passen. Diese Systeme lassen sich oft auch mit kleineren Surround-Lautsprechern oder Subwoofern erweitern oder sie sind so konzipiert, dass sie durch gezielte Raumreflexion einen dreidimensionalen Sound passend zum Bild entstehen lassen.

Darüber hinaus zählen auch kabellose Lausprecher, die sich mit WLAN, Bluetooth oder beidem mit der Quelle verbinden lassen, zu den großen Trends 2017. Als Quelle kommen hierbei nicht nur Smartphones oder Laptops in Frage, auch Tablets, mobile Musikplayer oder NAS-Festplatten können als Soundquelle dienen und dabei gleichzeitig auch noch auf Streamingdienste oder Internet-Radiosender zugreifen.

Sollte es den Nachbarn dabei zu laut werden, kann man auch auf einen kabellosen Kopfhörer zurückgreifen. Viele Hersteller bieten diese immer häufiger mit Noise-Cancelling Funktion an, bei der die Umgebungsgeräusche aufgefangen und gespiegelt werden und somit Störgeräusche ausblenden.

Sprachsteuerung

Ob Siri, Cortana oder Alexa – es scheint immer üblicher zu werden, mit Geräten zu reden und die mittels Sprache zu steuern. Will man die Heizung höher drehen, einen Kaffee kochen, Musik hören oder wissen wie das Wetter wird, reicht ein einfacher Sprachbefehl und das Gerät ist in den meisten Fällen im wahrsten Sinne des Wortes hörig.

Das sich unmittelbar aufdrängende Thema der Sicherheit soll auf der kommenden IFA aber keinesfalls ausgeblendet oder ignoriert werden, sondern ebenfalls aktiv angegangen werden.

Fitness-Tracker

Wer jetzt denkt, das Fitness-Tracker nun wirklich kein Trend für 2017 sind, der sollte mal auf der IFA vorbeischauen und sich ansehen, was sich in diesem Bereich getan hat. Smartphones mit entsprechenden Sensoren und Apps, Fitness-Armbänder oder Smartwatches sind bereits seit einigen Jahren auf der IFA zu finden, nun soll das ganze sogar direkt in die Sportkleidung integriert werden.

Sogenannte „smarten Textilien“ sind über den ganzen Körper mit verschiedensten Sensoren ausgestattet und messen verschiedenste Parameter. Diese können allerdings nicht nur dazu dienen den eigenen Ehrgeiz zu steigern, sondern könnten auch im Gesundheitsbereich bei der Überwachung von Risikopatienten eingesetzt werden.

In unserem zweiten Teil der IFA-Vorschau werden wir übrigens einen besonderen Blick auf die „Weiße Ware“ werfen.

Quelle: infosat.de

TV Trends für 2017

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Was sind die TV Trends für das Jahr 2017? Dschungelcamp, die vierte Staffel Sherlock oder eine weitere Staffel von Better Call Saul? Whatever! Wir wollen uns hier eher auf die technischen Spezifikation konzentrieren und hier haben die Trends eher weniger sexy Namen wie 4K, HDR und SUHD und Quantum Dots.

Dass 4K Fernseher (oder auch UHD) bereits seit Längerem auf dem Vormarsch sind, dürfe keinen mehr überraschen, aber 2017 werden diese Geräte aller Voraussicht nach wohl so erschwinglich werden, dass einem der Griff zum HD-Fernseher fasst schon antiquiert vorkommen mag. HD-Fernseher werden zwar nicht komplett aus den Läden verschwinden, allerdings dürften solche Modelle in der Mittelklasse ab 400€ deutlich seltener zu finden sein.

Um sich unter den ganzen 4K-Modellen dennoch hervorzutun, setzen einige Hersteller bereits auf HDR als Unterscheidungsmerkmal (bei Samsung auch „SUHD“ genannt). Diese Technik ermöglicht einen deutlich höheren Kontrast und ein größeres Farbspektrum, wodurch Videos und Filme noch authentischer wirken sollen und die Farbdarstellung insbesondere bei besonders dunklen oder hellen Farben noch realistischer erscheint. Umgesetzt wird dies durch sog. Quantum Dots, wobei es sich vereinfacht ausgedrückt um mikroskopisch kleine Partikel in der LCD-Folie handelt, die das Licht auf der Bildschirmoberfläche entsprechend verteilen und den HDR-Effekt ermöglichen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass das vorliegende Material auch in HDR gedreht wurde.

Ach ja – dann gibt es da ja noch OLED Displays! Diese bestechen ebenfalls mit sehr hohen Kontrastwerten und leuchtenden Farben, sind allerdings nicht so hell wie vergleichbare LCD-Displays. Im Gegenzug können sie ein so dunkles Schwarz wiedergeben, dass die Resthelligkeit kaum noch messbar ist. Zudem sind sie flexibler und dünner, was neben Curved Displays noch weitere interessante Anwendungsgebiete erschließen lässt.

Eines ist 2017 also sicher: Einfach wird die Entscheidung bei Fernseher-Kauf bestimmt nicht.

Quelle: computerbild.de, stern.de