Epson mit neuer Datenbrille

Alle die bisher noch keinen Brillenträger sind, könnten es in Zukunft noch werden. Und hiermit beziehen wir uns nicht etwa auf die abnehmende Sehstärke mit steigendem Alter, sondern auf die Möglichkeiten die Datenbrillen in der Zukunft bieten werden. Epson hat zwei Jahre an einer Weiterentwicklung seiner erstmals 2011 erschienen Datenbrille „Moverio“ gearbeitet und das Ergebnis ist durchaus interessant.

Die bisher verbauten LCD -Panels wurden durch OLED-Panels ersetzt, was schärfere Bilder ermöglicht, und durch ein schlankeres Design konnte noch mal ordentlich Gewicht eingespart werden. Epsons Zielgruppe befindet sich vorrangig im B2B Bereich, wie z.B. Ärzte, Fitnessstudios oder Museen. Das Gerät ist im Prinzip ein Android-Gerät-nur ohne Bildschirm, sondern mit einer Projektionsfläche im Sichtfeld des Benutzers. Dieser kann z.B. seine Performance im Fitessstudio live mitverfolgen ohne zum Smartphone greifen zu müssen oder beim Museumsbesuch anstatt zum Audioguide in Zukunft zum Videoguide greifen. Wie das ganze aussehen könnte, hat Epson in einem Promovideo dargestellt:

Quellen:
stereopoly.de, go2android.de

Tintenstrahl mit Vernunft!

Nahezu jeder von kennt das übliche Geschäftsmodell der Tintenstrahldrucker-Hersteller: Die Druckereinheit ist bereits zu Schleuderpreisen im Elektronikhandel oder im Internet zu erhalten und man freut sich, ein Schnäppchen geschlagen zu haben, bis sich der Drucker zum ersten Mal meldet und nach mehr Tinte verlangt. Von da an wird es einfach nur teuer!

Epson bietet nun eine Reihe von Modellen mit dem Namen „EcoTank“ an, bei dem die entsprechende Farbe nicht durch eine dreifach verpackte und horrend teure Patrone ersetzt werden muss, sondern sich die Farbtanks mit Plastikflaschen ungehindert wieder befüllen lassen.

Zudem wird auch bei der Erstausstattung nicht mit Tinte gekleckert. Anstatt halb befüllter Patronen oder ähnlicher Tricks, garantiert Epson mit der ersten Ladung Tinte ein Druckvolumen von 4.000 Seiten (schwarz) oder 6.500 Seiten (Farbe). Schade, dass diese Entwicklung so lange gedauert hat, aber schön, dass sie nun endlich Gestalt annimmt. Wir hoffen, dass andere Hersteller ebenfalls auf diesen Zug aufspringen, was sowohl den Kunden, als auch der Umwelt gefallen dürfte.

Quellen: techfieber.de