VW verbindet PKW mit dem eigenem Zuhause

Bereits auf der diesjährigen IFA hat VW demonstriert, wie sich Autos über Car-Net per App-Connect mit dem Smart-Home verbinden lassen. Bei diesem Vorhaben kooperiert der Autohersteller mit dem Start-Up Doorbird sowie dem Tore- und Türenhersteller Hörmann.

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App Connect ist seit 2015 optional in allen neuen VW-Modellen verfügbar. Die Technik ermöglicht es z.B., dass man informiert wird, wenn jemand vor der Tür steht, ermöglicht es, mit dieser Person zu sprechen und bei Bedarf auch die Tür und/oder Tor zu öffnen.

Bei flexiblen Arbeitszeiten wäre es zudem denkbar, die Heizung punktgenau auf die Heimkehr abzustimmen oder wenn es auf der Autobahn mal wieder nur langsam vorwärts geht, diesen Zeitpunkt auch ein bisschen hinaus zu zögern.

Bei so viel Technik im Auto bleibt das selbstfahrende Auto in naher Zukunft unausweichlich, damit wir uns bald endlich voll und ganz den Apps in unserem fahrbaren Untersatz widmen können. 😀

Quelle: baulinks.de

Einparken per Fernbedienung

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Dass Autos automatisch einparken können ist keine Neuheit, BMW hat dieses Prinzip aber noch mal deutlich erweitert. Musste man bisher noch im Auto sitzen bleiben und konnte das sich selbst drehende Lenkrad bestaunen, kann man bei der neuen BMW 7er Serie das ganze Spektakel von außen anschauen.

Hierfür muss der Fahrer sein Fahrzeug mittig und anderthalb Fahrzeuglängen von der Parklücke entfernt parken und kann dann mit einem leichten Tippen auf das Display seines Schlüssels den Einpark-Vorgang einleiten. Insbesondere bei sehr engen Parklücken, wo der Ausstieg gerne mal zum Kletter-Parcours wird, scheint diese Funktion eine willkommene Hilfe zu sein. BMW forscht zu dem an einem Einpark-Vorgang, der sich durch die Gesten des Fahrers steuern lässt und zeigte den aktuellen Stand bereits auf der diesjährigen CES.

Aber auch die anderen Hersteller sind nicht untätig. Mercedes E-Klasse Fahrer können ab April ihren PKW per Smartphone einparken lassen, bei Volkswagen muss man den Vorgang einmal manuell durchführen und aufzeichnen und kann die Parksequenz anschließend wieder ausführen, was aber nur Sinn macht, wenn man einen festen Parkplatz hat.

Unabhängig vom System stellt sich aber für Fahrer und Versicherer die entscheidende Frage, wer bei einem Schaden während des automatischen Parkvorgangs haftet. Aus diesem Grund ist der Fahrer verpflichtet den Parkvorgang zu überwachen und notfalls einzugreifen. Sollte dennoch ein Schaden entstehen, springt die KFZ-Haftpflichtversicherung ein.

Jetzt warten wir nur noch, bis wir Knight-Rider-like per Smartwatch unser Auto auch wieder ausparken lassen können und es den Weg zu uns findet. Bis es so weit ist halten wir uns aber wohl eher an Derrick und lassen Harry den Wagen vorfahren!

Quelle: motor-tak.de

Autohersteller auf der CES

Wir blicken erneut auf die kürzlich stattgefundene CES zurück und richten unseren Fokus diesmal auf die deutschen Autohersteller, die vor Ort waren.

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Mercedes stellte in Las Vegas sein aktuelles Forschungsprojekt „F 015“ vor. Hierbei handelt es sich um eine sehr komfortable und selbstfahrende Limousine – emissionsfrei natürlich! Mercedes spart aber keinesfalls an der Größe, sondern bietet mit 5,22m Länge, 2,00m breite und 1,53m Höhe auch im Innenraum sehr viel Platz. Dieser ist sehr kurvig und futuristisch designed, allerdings müssen wir uns erst daran gewöhnen, dass sich sowohl der Fahrer-, als auch der Beifahrer sitz um 180 Grad drehen lassen!

VW denkt mit seinem Golf 8.0 noch nicht so weit in die Zukunft. Den Golf muss man immer noch selber fahren, durch die Neugestaltung der Bedienoberfläche und der Kompatibilität mit nahezu allen Smartphones soll die Fahrt aber deutlich angenehmer gestaltet werden.

Klobige Schalter und Regler gehören der Vergangenheit an. VW setzt auf ein großes Display (12,8 Zoll), über das sich die entsprechenden Funktionen durch Berührung oder Gestenerkennung nun steuern lassen. Fazit: Handy und PKW wachsen noch enger zusammen und bei der Bedienung wird auf die Nutzungsgewohnheiten von Smartphone und Tablet gesetzt.

BMW blickt ebenfalls noch nicht so weit in die Zukunft, sondern entwickelt lieber die klassischen Elemente eines Autos weiter. Bei der Steuerung setzten die Münchener ebenfalls auf Touchscreen und Gestensteuerung, trumpfen aber auch mit einer neuen Technik bei ihren Scheinwerfern auf. Diese verfügen dank eines intelligenten Laserlichts über eine Reichweite von bis zu 600m, um Personen und Tiere in der Dunkelheit rechtzeitig zu erkennen und können Kurven dank der Verknüpfung mit dem Navigationssystem optimal ausleuchten.

Mehr Infos zum Mercedes F 015 auf autobild.de
Ein Bericht über den Golf 8.0 gibt es auf focus.de
Neues aus dem Hause BWM gibt es ebenfalls auf autobild.de