Schluss mit Stecker-Chaos

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Mehrmals pro Woche ist bei uns im Büro immer ein Kollege auf der Suche nach dem passenden Ladegerät für sein Smartphone, wenn sich der Akku mal wieder dem Ende neigt. Wenn es nach Samsung geht, könnte diese Frage in Zukunft seltener zu hören sein.

Auf dem Mobile World Congress kündigte das Unternehmen an, die drahtlose Ladetechnik Qi zukünftig in seinen Geräten einzubauen. Hierbei wird das Gerät dadurch aufgeladen, dass es einfach nur auf einer bestimmten Fläche abgelegt wird. Der Einsatz dieser Technik ist hierbei sehr vielfältig. Sie kann zum einen als extra Ladeschale konzipiert sein, lässt sich zum Anderen aber auch direkt in Möbelstücke einbauen, das hat jetzt ein schwedischer Möbelkonzern gezeigt.

Dadurch kann das Smartphone z.B. nachts einfach auf den Nachttisch abgelegt werden und ist am nächsten Morgen voll aufgeladen. Da sich die Technik sehr leicht verbauen lässt, sind wir sehr gespannt, wo die Möbeldesigner dieser Welt diese Technik in Zukunft überall integrieren werden und freuen uns schon, wenn der erste Kollege fragt, ob er sich mal unseren Schreibtisch leihen kann, um seinen Akku zu laden 😀

Quelle: spiegel.de

Mobile World Congress – Recap

Wenn wir alle technischen Neuerungen und interessanten Gadgets des vergangenen MWC hier vorstellen würden, könnten wir gefühlt einen Monat Tag und Nacht durchschreiben und hätten wahrscheinlich immer noch nicht alle Themengebiete abgedeckt.

Fokussieren wir uns also auf die Highlights, welche AlexiBexi vom YouTube-Kanal TURN ON in einem netten Video zusammengefasst hat:

StartUp Pebble legt nach

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Das StartUp-Unternehmen Pebble sorgte bereits in der Vergangenheit für Aufsehen, als innerhalb eines Tages schaffte, acht Millionen US-Dollar per Kickstarter-Kampagne einzusammeln. Das eingesammelte Geld diente zur Finanzierung der Smartwatch „Pebble Time“

Auf dem Mobile World Congress hat das Unternehmen nun nachgelegt und das Nachfolgemodell „Pebble Steel“ angekündigt. Das robuste und wasserfeste Gerät soll wahlweise mit Leder- oder Stahlarmband erhältlich sein.

Die wesentlichen technischen Neuerungen bestehen nicht nur im Look des Armbandes, sondern auch in dessen Funktion. So sollen die Kontakte des Armbandes nicht nur zum Aufladen des Gerätes taugen, sondern auch zum Anschluss weiter Geräte dienen. Dies könnte z.B. ein Pulsmesser, ein GPS-Modul oder ein Zusatzakku sein. Letzterer wird aber kaum nötig sein, da das neue Modell mit einem größeren Akku als sein Vorgänger ausgestattet ist und somit eine Laufzeit von bis zu zehn Tagen ermöglichen soll.

Quelle: spiegel.de

Ausblick Mobile World Congress 2015

TVT Media - Logo Mobile World Congress 2015

Von heute bis zum einschließlich 05. März öffnet der diesjährige Mobile World Congress in Barcelona wieder seine Pforten und bietet sowohl Fachbesuchern als auch Consumern spannende Neuigkeiten. Wie bieten einen kurzen Faktencheck, um euch einen Überblick zu verschaffen:

Sony wird sowohl sein neues Xperia Z4 und das Z4 Compact vorstellen.
– Bei Samsung wird die Präsentation des Galaxy S6 und des S6 Edge erwartet.
– Das Ascend Mate 7 von Huawai soll durch eine Kompaktversion mit 55 Zoll ergänzt werden.
– HTC wird auf der Messe den Nachfolger des HTC One M8 präsentieren.
– Im Bereich Smartwatches werden sowohl Samsung, als auch Motorola, LG und Alcatel zeigen, dass die mit der Zeit Schritt halten.

Neben Details zur exakten Ausstattung und den Preisen der o.a. Modelle, wird es wie bei jedem Congress auch in diesem Jahr noch ein paar spannende Überraschungen geben, über welche wir euch wie gewohnt auf dem Laufenden halten.

Quelle: android-digital.de

Fotos von Lenovos Vibe Z3 Pro aufgetaucht

TVT Media - Logo Lenovo

Lenovo hatte bereits auf der IFA 2014 sehr interessante Smartphone-Modelle gezeigt, welche aber bis heute leider nicht in Deutschland erhältlich sind. Wir hoffen, dass sich dies ändern wird, da die bisher geleakten Informationen über das Vibe Z3 Pro sehr interessant klingen.

Sollten die Gerüchte um die bisherigen Rahmendaten und die technischen Spezifikationen stimmen, wäre das Modell durchaus eine interessante Alternative zu den Platzhirschen in diesem Sektor. Mit einem lange durchhaltenden 3.400mAh-Akku würde demnach ein Snapdragon 810 64-BitProzessor mit acht Kernen angetrieben werden. Dieser sollte mühelos mit den 64GB internen Speicher + 4GB RAM zurecht kommen.

Diese Hardware-Merkmale harmonisieren zudem mit der neuesten Android-Version (5.0 Lollipop), mit welcher das Lenovo ebenfalls ausgestattet werden soll. Einen ausführlichen Bericht sowie die Fotos zum (angeblichen) Modell findet ihr auf tabtech.de.

Noch ganz dicht?

Bereits das erste Model der Xperia-Serie von Sony wurde damit beworben, dass es wasserdicht sei. Stephan Serowy vom YouTube-Kanal ANDROIDPITde hat sich einen der Nachfolger geschnappt, nämlich das Xperia Z3, um sich auf ganz unkonventionelle Weise von den wasserfesten Eigenschaften des Smartphones zu überzeugen. Seht selbst:

Google bald im Krankenhaus?

Der amerikanische Konzern Google beschränkt sich nicht auf den Betrieb seiner Suchmaschine, sondern investiert auch kräftig in Forschung und Entwicklung abseits seines Portfolios.

Dass Google an einem selbstfahrenden Auto bastelt, ist schon seit längerem bekannt. Nun gab der Konzern auch einen Einblick in seine Aktivitäten im medizinischen Bereich. Demnach forscht das Unternehmen an einer Tablette, die in der Lage ist den Körper zu scannen, um so Krebs im Frühstadium zu erkennen.

Vereinfacht ausgedrückt besteht die Tablette aus Nanopartikeln, welche sich an Krebszellen heften und Informationen in der Blutlaufbahn des Probanden sammeln. Diese Informationen können anschließend mit Hilfe eines Magnetarmbandes ausgelesen werden. Warum Google zu diesem Zweck auch künstliche Haut entwickelt, seht ihr im Video:

Samsung Galaxy S6

Noch in diesem Frühjahr soll das neue Galaxy S6 auf den Markt kommen. Auch wenn Samsung sich mit genaueren Details noch sehr bedeckt hält, sind einige Informationen durchgesickert.

So soll es auch eine zweite Version geben, die ähnlich wie das auf der IFA vorgestellte Glaxy Note Edge, über ein Curved-Display verfügen soll. Die Bilddiagonale soll hierbei von 5,1 Zoll auf 5,5 Zoll wachsen, womit das Smartphone den Konkurrenten aus dem Hause LG (g3) oder Apple (iPhone 6 Plus) sehr nahe kommt.

Auch bei den Prozessoren sollen zwei verschiedene Versionen zum Einsatz kommen, u.a. der hauseigene Exynos-7420. Bereits im vergangenen Monat wurde bekannt, dass Samsung seine eigene CPU-Entwicklung vorantreiben will. (<Link zu Artikel vom 10.12.2014).

Als möglicher Präsentationstermin gilt der Mobile World Congress, der vom 02. Bis 05. März in Barcelona stattfindet. Wir halten die Augen offen!

TVT media - Galaxy S6

Quelle: mobilfunk-talk.de

Puzzle-Time

Während wir früher noch malerische Landschaften oder Sehenswürdigkeiten bestehend aus 1000 Teilen zusammen gepuzzelt haben, lassen sich heutzutage auch Smartphones nach diesem Schema zusammenstecken.

Das finnische StartUp Circular Devices möchte 2015 ein modulares Smartphone auf dem Markt bringen. Hierbei soll der Nutzer drei Teile nach belieben auswechseln können. Dies senkt nicht nur die Produktionskosten, sondern schont auch die Umwelt, da bei einem Defekt nicht das komplette Smartphone überholt werden muss, sondern nur das entsprechende Modul. Auch bei technischen Weiterentwicklungen würde es reichen, nur das entsprechende Modul auszutauschen.

Neben der Entwicklung der Hardware, will Circular Devices auch einen Standard für Software und Hardware etablieren, um anderen Herstellern die Zulieferung von Modulen zu erleichtern.

Auf jeden Fall ein sinnvolles und nachhaltiges Konzept, das wir weiterhin im Auge behalten werden!

Quelle: golem

Ich glotz TV

Mit riesigen Monitorwänden haben einige Hersteller ihre neuen TV-Modelle auf der IFA vorgestellt. Von HD bis UHD, von flat bis curved und von LED bis OLED war alles dabei. Computerbild hat bereits einige Modelle getestet und einen entsprechenden Bericht ins Netz gestellt.

Falls ihr bei den ganzen verschiedenen Auflösungen den Überblich verloren habt, verweisen wir gerne noch mal auf unseren Beitrag aus dem Juni 2014, der euch das detailliert erklärt.

IFA App

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Es sind nur noch wenige Tage, bis die IFA ihre Pforten öffnet. Sollten ihr dort zu Gast sein und Angst haben, etwas zu verpassen oder die Übersicht zu verlieren, ladet euch doch einfach die IFA-App runter. Diese gibt’s für iOS und Android und ist sowohl in deutsch als auch in englisch verfügbar.

Mir der App erhaltet ihr ein Aussteller- und Produktverzeichnis mit Kontaktdetails, das komplette Veranstaltungsprogramm inkl. Exportfunktion zum Smartphone-Kalender, interaktive 2D- und 3D-Karten, Notizfunktion für Audio-, Video- und Bilddateien und einer Schnittstelle zu Facebook und Twitter.

Weitere Infos findet ihr auf der IFA-Homepage oder direkt im App-Store.

EXKURS: Was ist eigentlich UHD?

Wir berichten in diesem Blog immer wieder über die neuesten Trends hinsichtlich UHD, 4K oder 8K. Aber was genau verbirgt sich eigentlich hinter diesen Abkürzungen?

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SD = Standard Definition

Falls ihr zu Hause noch einen Röhrenfernseher besitzt oder euch an diesen erinnert, kann man diesen als guten Ausgangspunkt nehmen. Auch wenn die dahinterstehende Technik etwas anders ist als bei den heutigen LED- oder Plasma-Fernsehern, kann man grob vereinfacht sagen, dass das Bild eines Röhrenfernsehers einer Auflösung von 720 x 576 Pixeln entspricht. Diese Auflösung wird häufig auch als SD, also Standard-Definition bezeichnet.

 

HD = High Definition

In den Nullerjahren wurde diese Auflösung erhöht und HDTV – also High-Definition getauft. Der Trend ging zudem vom bisherigen Seitenverhältnis von 4:3 hin zu einem breiteren Format, wie man es aus dem Kino bereits kannte: 16:9. Dadurch hatten Kinofilme, die im TV ausgestrahlt wurden, nicht mehr die bekannten schwarzen Balken sondern füllten den gesamten Bildschirm aus.

Unter den Begriff HDTV fallen allerdings zwei verschiedene Auflösungen: Zum einen 1280 x 720 Pixel sowie 1920 x 1080 Pixel (letzteres wird häufig auch als „Full HD“ bezeichnet). Die Abkürzungen „p“ (progressiv) und „i“ (interlaced), die hinter der Auflösung oftmals angegeben werden, stehen für das entsprechende Darstellungsverfahren.

Beim progressiven Verfahren werden ganze Bilder übertragen, wie man es von klassischen Filmaufzeichnungen her kennt. 25p bedeutet demnach, dass pro Sekunde 25 volle Bilder gezeigt werden. Zu Beginn der Fernsehübertragung (wir sind wieder beim Röhrenfernseher) erzeugte dies oftmals ein Flimmern, weshalb die 25 vollen Bilder in 50 Halbbilder unterteilt wurden. D.h. aus einem vollem Bild wurden zwei Bilder: Eines bestand aus den geraden Zeilen des Bildes und eines aus den jeweils ungeraden (sog. Zeilensprungverfahren).

So konnten pro Sekunde 50 (Halb)-bilder übertragen werden (50i). Folge: das Flimmern wurde verringert, die Datenmenge nicht erhöht und das Auge konnte die Bewegungen als flüssig wahrnehmen.

 

UHD = Ultra High Definition

Nun befinden wir uns in der nächsten Entwicklungsstufe: UHD. Hierbei wird die Auflösung noch weiter erhöht, nämlich auf 3840 x 2160 Pixel (=4K) oder gar 7680 x 4320 (=8K). 4K hat demnach eine 20-mal so hohe Auflösung wie euer alter Röhrenfernseher, bei 8K ist es sogar das 80-fache! Die Bildschärfe wird dadurch so stark erhöht, dass man bei 4K schon nicht mehr weiß, ob man auf einem Monitor schaut oder aus dem Fenster. LG hat dies in einem Werbespot sehr lustig unter Beweis gestellt:

Content

Nur mit dem Kauf eines hochauflösenden Fernsehers ist es leider nicht getan. Das Problem bei den neuen Auflösungen ist wie immer der Content. Um entsprechende Inhalte anbieten zu können, müssen Kameras, Schnittplätze, Ü-Wagen und Speichermedien entsprechend aufgerüstet werden und auch das Personal muss lernen, die neue Technik zu beherrschen. Dies kostet Geld und Zeit, weshalb eine solche Formatumstellung nicht von heute auf morgen geschieht. Mal schauen, was bis zur IFA im September schon alles in 4K oder gar 8K vorliegt.