Bastelstunde

Aus einem uns nicht näher bekannten Grund scheint man in skandinavischen Ländern einen Hang zu Produkten zu verspüren, welche der Konsument noch in Eigenregie zusammen basteln muss. Was bisher vor allem für Möbel galt, könnte bald auch für Smartphones der Fall sein. Zugegeben: Google wollte bereits mit dem ersten modularen Smartphone „Ara“ auf dem Markt sein, hat den Verkaufsstart allerdings auf das nächste Jahr verschoben, nun sind die Finnen am Zug.

Aus Finnland kommt das sog. PuzzlePhone, bei welchem immer mehrere Komponenten in einem Modul vereint sind, welche sich austauschen lassen. Insgesamt besteht das PuzzlePhone aus drei Modulen: Brain (CPU, GPU, RAM, Speicher, Kamera), Spine (Bildschirm und Gehäuse in verschiedenen Ausführungen) und Heart (Akku, Lautsprecher, USB-Anschluss). Je nachdem, wie schnell die Crowdfunding-Kampagne voran kommt, könnte das PuzzePhone bereits im dritten oder vierten Quartal des kommenden Jahres auf dem Markt erscheinen. Einen kurzen Trailer zum Puzzle Phone gibt es hier:

Ein weiteres modulares Smartphone kommt aus dem Hause Nextpaq. Genauer gesagt handelt es sich hierbei um ein Smartphone-Case, mit welchem sich das eigene Smartphone aufrüsten lässt. Im Vergleich zum PuzzlePhone lassen sich somit Komponenten wie Prozessor, interner Speicher oder Grafikeinheit nicht austauschen, dafür lassen sich aber die Funktionen durch entsprechende Module erweitern. Hierzu zählt z.B. die Kamera, ein Temperatursensor oder ein externer Speicher, der gleichzeitig auch als USB-Stick verwendet werden kann. Wie das Case, das Anfang 2016 erhältlich sein soll, aussieht, erfahrt ihr im folgenden Video:

Quelle: androidpit.de

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