Sonys neue VR-Brille mit interessanter Werbeaktion

Zwar befindet sich in der Top 25 der besten Erfindungen des Jahres laut TIME Magazin nur eine VR Brille , und zwar die Oculus Go, allerdings hat Sony ebenfalls eine neue VR-Brille mit interessanten Spielen und einer noch interessanteren Werbeaktion auf den Markt gebracht.

Der richtig große Durchbruch von VR-Brillen lässt zwar noch auf sich warten, doch hat Sony eine clevere Vertriebsstrategie entwickelt, um interessierten Kunden das VR Erlebnis schmackhaft zu machen, allerdings bislang nur in den USA. Wer will, kann sich das Gerät erst einmal für 14 Tage ausleihen und die Brille ausgiebig testen. Nach diesen zwei Wochen hat der Kunde Zeit, die Brille innerhalb eines Zeitfensters von 10 Tagen wieder an Sony zurück zu schicken oder diese für einen rabattierten Kaufpreis von 299$ zu behalten.

Die Aktion ist zwar nur für PS_Plus Mitglieder ab 18 Jahren verfügbar, allerdings bietet sie eine gute Möglichkeit die Brille zu testen und ebenfalls zu überprüfen, ob man selber VR-tauglich ist, da einige Menschen das VR-Erlebnis nicht so gut vertragen und mit Übelkeit hierauf reagieren.

In Deutschland gibt es diese Aktion leider nicht. Hier können VR-Begeisterte aber die Brille in ausgewählten Elektronikmärkten testen, mit denen Sony im Rahmen seiner VR Tour durch Deutschland, Österreich und der Schweiz kooperiert. Beim Spieleangebot braucht sich Sony schon mal nicht zu verstecken: Neben „Resident Evil 7“, „Skyrim VR“ und „Doom VFR“ ist auch das Spiel „Keep talking and nobody explodes“ verfügbar. Bei dieser interessanten Spieleidee trägt ein Spieler die VR-Brille auf welcher er eine Bombe mit diversen Knöpfen und Drähten sieht, während ein anderer Spieler auf dem regulären TV-Bildschirm eine Anleitung der entsprechenden Bombe einsehen kann. Die Spieler müssen sich permanent miteinander austauschen, um zu verhindern, dass die Bombe explodiert. Der folgende Trailer zeigt, wie dies in der Realität aussehen könnte.

Quelle: vrodo.de, curved.de

 

Die Top 25 Erfindungen des Jahres

Das TIME Magazin hat eine Liste mit den 25 besten Erfindungen des Jahres erstellt. Neben bereits bekannten Produkten wie der DJI Spark Drohne, der VR Brille Oculus Go, Apples iPhone X und Nintendos Spielekonsole Switch haben es auch interessante Erfindungen wie z.B. Jibo auf die Liste geschafft.

Jibo ist ein lernfähiger Assistent bzw. ein Social Robot, der laut Herstellerangaben gerne mit Menschen kommuniziert und soziale Beziehungen formt. Aktuell plaudert er gerne über das Wetter, schießt Fotos oder gibt zum passenden Zeitpunkt einen Witz zum Besten. Im Gegensatz zu klassischen Sprachassistenten liegt der Focus hierbei nicht nur auf das reine Empfangen und Ausführen von Befehlen, sondern auf der sozialen Interaktion. Wie sich der lernfähige Roboter im Leben der Menschen etablieren wird bleibt abzuwarten, laut TIME Magazin hat er aber wohl allerbeste Chancen, bald als weiteres Familienmitglied zählen zu dürfen.

Ebenfalls in den Top 25 befindet sich eine Brille, die blinden Menschen ein Stück weit Sehkraft verleihen soll. Die eSight 3 nimmt HD Videos der Umgebung auf, vergrößert diese, erhöht den Kontrast und entwickelt mittels Algorithmen Signale, die auch blinde die Umgebung erfahrbar machen. Für knapp 10.000$ ist das Modell nicht ganz günstig, aber durchaus eine sinnvolle und auszeichnungswerte Erfindung.

Beim iPhone X waren die Redakteure von der Möglichkeit, das Smartphone mit ihrem Gesicht zu entsperren beeindruckt, die Oculus überzeugte dadurch, dass sie keine externen Devices benötigt und die bei der DJI Spark stieß die Möglichkeit Selfies per Drohne zu schießen auf Begeisterung.

Die Nintendo Switch hielt, was sie verspricht: Ein Konsole, mit der man überall spielen kann. In der Tat – mit der Switch kann man sowohl mobil zocken, dank Docking Station kann man das Spiel aber kinderleicht auf den Fernseher verlagern.

Wir empfehlen euch auf jeden Fall mal durch das komplette Ranking zu scrollen, jedem Technik-Pionier wird hierbei sicherlich das Herz aufgehen.

TVT Media - TIMES Cover

Quelle: rebelgamer.de, TIMESmagazine

 

 

Der richtige Kaufzeitpunkt für Weihnachtsgeschenke

Wer zum richtigen Zeitpunkt seine Weihnachtsgeschenke kauft, kann eventuell noch den ein oder anderen Euro sparen. Insbesondere bei Technik-Geschenken scheint es zumindest gemäß einer Preisanalyse von günstiger.de voraussagbare Zyklen zu geben. Das Online-Portal hat hierfür in den vergangenen zwei Jahren die Preise von über 1.500 Produkte analysiert.

Wer den Kauf eines Tablets oder Spielekonsole plant, der sollte am besten so schnell wie möglich zuschlagen, oder bis nach Weihnachten warten. Die Preise für Spielekonsolen können bis zum Fest der Freude noch um ca. 4-6% steigen, bei Tablets sind es ca. 2%.

Plant ihr hingegen die Anschaffung eines neuen Fernsehers, solltet ihr die Füße noch ein wenigen still halten. Kurz vor Heiligabend ist die Wahrscheinlichkeit am größten, hier noch ein Schnäppchen zu finden. Laut Preisanalyse sind Ersparnisse von bis zu 10% möglich.

Bei Smartphones verhält es sich hingegen ähnlich wie bei Tablets oder Spielekonsolen. Je früher das Kaufdatum liegt, desto günstiger kann die Anschaffung werden. Bis zu Weihnachten sind hier nämlich noch Preissteigerungen von bis zu 4% wahrscheinlich!

Quelle: focus.de

Drohnen Teil II – Die aktuelle Gesetzeslage

In unserem vergangenen Post haben wir verschiedene neue Drohnen-Modelle vorgestellt, die es auf der IFA in diesem Jahr zu sehen gab. Beim Betrieb solcher Drohnen gilt es aber die aktuelle Gesetzeslage zu beachten, welche in diesem Jahr klarer geregelt wurde. Anlass waren vorausgegangene Unfälle oder die Gefährdung Dritter, insbesondere beim Betrieb in Flughafennähe. Die aktuelle Regelung in Deutschland gestaltet sich wie folgt:

Versicherung:
Bevor ihr eure Drohne aufsteigen lasst, solltet ihr auf jeden Fall über eine Haftpflichtversicherung verfügen, die den Betrieb solcher Fluggeräte abdeckt. Hierbei ist es irrelevant, ob der Betrieb zu kommerziellen Zecken erfolgt oder reines Hobby ist. Die reguläre Haftpflichtversicherung deckt dies meist nicht ab, weshalb ihr euch beim Versicherer eures Vertrauen erkundigen solltet, welche Policen es hierfür gibt.

Kennzeichnung:
Jede Drohe mit einem Startgewicht von mehr als 250 Gramm muss mit der kompletten Adresse des Halters / Eigentümers gekennzeichnet sein. Darüber hinaus muss das Drohnen-Kennzeichen gut lesbar angebracht sein. Dieses muss zudem feuerfest sein, weshalb die Verwendung einer Aluminium-Plakette empfohlen wird.

Drohnen-Führerschein:
Ab einem Gewicht von 2kg ist ein Flugkundenachweis nötig, welcher für 5 Jahre gültig ist. Auch diese Regelung gilt sowohl für die kommerzielle, als auch die private Nutzung. Die Prüfung kann bei einer anerkannten Prüfungsstelle erfolgen.

Flug-Bereiche:
Geflogen werden darf maximal bis zur einer Höhe von 100m. Verboten ist der Flug außerhalb der Sichtweite, über Naturschutzgebieten oder Wohngrundstücken, es sei denn, der Wohngrundstücksinhaber hat dem zugestimmt oder das Gewicht der Drohne ist geringer als 250 Gramm und diese verfügt über keine Kamera und kann auch keine optischen oder akustischen Funk-Signale empfangen. Ebenfalls verboten ist der Flug im Umkreis von 1,5km von Flughäfen oder in Kontrollzentren, wenn eine Höhe von 50m überschritten wird. Auf ausgewiesenen Modellflugplätzen darf die maximale Flughöhe von 100m überschritten werden.

Für Modelle über 5kg muss eine Ausnahmegenehmigung eingeholt werden. Die Luftfahrtbehörde kann darüber hinaus auch zusätzliche Ausnahmeregelungen der weiter oben bzw. weiter unten genannten Punkte erteilen.

Zu folgenden Bereichen muss ein Sicherheitsabstand von mindestens 100m eingehalten werden:

  • Menschenansammlungen
  • Bundesfernstraßen, Bundeswasserstraßen und Bahnanlagen
  • Krankenhäuser
  • Unglücksorten, Katastrophengebieten und anderen Einsatzorten von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben
  • militärische Anlagen und Organisationen sowie mobile Einrichtungen und Truppen der Bundeswehr im Rahmen angemeldeter Manöver und Übungen
  • Industrieanlagen
  • Justizvollzugsanstalten, Einrichtungen des Maßregelvollzugs
  • militärischen Anlagen und Organisationen
  • Anlagen der Energie-Erzeugung und – Verteilung

Unter Sicherheitsaspekten erscheinen diese Vorgaben sinnvoll, zudem kann man sich nun auf eine einheitliche gesetzliche Regelung berufen, die klare Bedingungen schafft. Kommerzielle Betreiber, insbesondere aus dem Film- und TV-Bereich, haben allerdings ihren Unmut geäußert, da die Regelungen sie in ihrem Geschäftsbetrieb sehr stark eingrenzen.TVT Media - Drohnenverodnung

Quellen: drohnen.de, bmvi.de